Mit einem am Ende verdienten 5:3 Erfolg über die Dresdener Eislöwen schafften es die Pinguine den swb Energie Cup auch in diesem Jahr an der Unterweser zu behalten.
Im ersten Abschnitt entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensives Spiel, welches von den Gästen aus Dresden des Öfteren übertrieben wurde. Entsprechend dann auch die Strafzeitenstatistik nach dem ersten Drittel. Höhepunkte blieben zunächst Mangelware, wobei die Dresdner zunächst die besseren Gelegenheiten hatten. Zunächst musste Staudt in der 4. Minute mit einem Supersave retten, danach stand Staudt in der 7. Minute erneut im Rampenlicht, als er einen Schuss von Jarrett parieren konnte. Danach wurden die Pinguine zunehmend spielbestimmender, was Stanley mit seinem Führungstreffer in der 14. Minute untermauerte. Sven Schlicht durfte sich für diesen Treffer die Assistpunkte gutschreiben lassen. Pech für die Seestädter auch in der 15. Minute, als Fatyka mit einem verdeckten Schuss an Kellen Briggs scheiterte. Mit diesem knappen Vorsprung wurden dann auch zum ersten Mal die Seiten gewechselt.
Im Mittelabschnitt glänzte meist Hauptschiedsrichter Fischer aus Hamburg, dem mehr und mehr der Überblick verloren ging. In der 26. Minute waren es die Eislöwen, die in Überzahl durch Tom Fiedler den Ausgleich erzielten. Auch der Führungstreffer der Dresdner wurde in Überzahl markiert, als Robert Francz auf Vorlage von Steingroß und Martens einnetzen konnte. Das Spiel blieb verbissen und weiter hart umkämpft. In der 35. Minute durften dann verdientermaßen auch die Schützlinge von Trainer Gunnar Leidborg jubeln, nachdem Kreuzer auf Vorlage von Stanley und Fatyka den vielumjubelten Ausgleichstreffer zum 2:2 Drittelstand markieren konnte.
Im Schlussabschnitt zogen die Pinguine dann merklich das Tempo noch einmal an. Die Belohnung folgte in Form eines Tores durch Phillipp Gunkel, der einen Musterpass von Litesov unhaltbar verwandeln konnte. Nur eine Minute später war es Ales Kreuzer, der auf Vorlage von Saurette und Hucko auf 4:2 erhöhen konnte. Nun schien das Spiel gelaufen, doch auch in dieser Partie gab der Gegner noch lange nicht klein bei. Tom Fiedler (56.) machte es noch einmal spannend, als einen einen Pass von Boisvert direkt annehmen konnte und erneut auf 3:4 verkürzte. In der 58. Minute sorgte Pinguins Kapitän Chris Stanley dann aber für die endgültige Entscheidung.

















