Grizzly Adams Wolfsburg – Dinamo Riga 1:4 (1:1; 0:2; 0:1)
Am Freitagmorgen fragte sich Wolfsburgs Manager Charlie Fliegauf noch auf Hockeyweb, wie viel Benzin denn noch im Tank seiner Grizzly Adams sei. Die Antwort lautet: Etwas mehr als 20 Minuten. Schade, aber den Cracks aus der Autostadt ging im Halbfinale des Spengler Cups gegen Dinamo Riga nach dem ersten Drittel der Sprit aus. Vier Spiele an vier Tagen mit hohem europäischen Eishockey-Niveau waren dann wohl doch zu viel.
Obwohl die Partie gegen den Vertreter der Superliga KHL doch recht gut begann. Mit gutem Körperspiel und einer (endlich) guten Effektivität gingen die durch einen Magen-Darm-Virus geschwächten Wolfsburger durch Benedikt Kohl in Führung. Leider hielt diese knappe Vorsprung nicht lange, als die Letten faktisch aus dem Nichts den Ausgleich erzielten. Im zweiten Abschnitt konnte die Mannschaft von Dinamo Riga die schwindenden Kräfte der Niedersachsen ausnutzen und Daniar Dshunussow zweimal überwinden.
Im letzten Abschnitt machten die Letten nicht mehr als nötig. Einzig brenzlig hätte es noch einmal sechs Minuten vor Schluss werden können, als Christoph Höhenleitner zum Penalty antrat, aber am starken Dinamo-Torhüter Chris Holt - der sich auch in der Schlussphase als perfekten Rückhalt zeigte – scheiterte. Entsprechend stellte Riga durch einen Empty-Net-Treffer den 1:4 Endstand her.

















