Die Salzburger, die im Viertelfinale des Red Bulls Salute, wie das Finalturnier der letzten Acht heißt, bereits mit 2:1 gegen den HC Pardubice aus Tschechien gewonnen hatten, setzten sich auch gegen die Schweden vom Linköpings HC durch. Der EC Red Bull Salzburg behielt mit 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen die Oberhand. Dabei konnten sich die Österreicher vor allem auf ihren für das Turnier verpflichteten Goalie Marty Turco (36) verlassen, der 585 NHL-Spiele für Dallas und Chicago bestritten, derzeit aber vereinslos ist. Im Penaltyschießen verwandelte Scott Barney den entscheidenden Versuch.
Auch Jokerit Helsinki musste nachsitzen, um das Finale zu erreichen. Mit 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung setzten sich die Finnen gegen Lulea HF durch. In der Overtime hatten zwar auch Schweden den Sieg auf dem Schläger, doch Markus Nordlund sicherte Jokerit den Einzug ins Endspiel.
Am Sonntag, 18. Dezember, 20.30 Uhr ermitteln Salzburg und Helsinki den Nachfolger der Eisbären Berlin in der Wiener Albert-Schultz-Eishalle. An gleicher Stelle spielen Lulea HF und Linköpings HC um 17.15 Uhr um den dritten Platz. In Salzburg finden die Platzierungsspiele statt. Um 17.15 Uhr geht es zwischen dem HC Pardubice und dem HC Plzen um Platz fünf. Um 20.30 Uhr trifft der Frölunda HC Göteborg im Spiel um Platz sieben auf den HC Mountfield Ceske Budejovice.
Die bisherigen Ergebnisse des Red-Bulls-Salute-Finalturniers um die European Trophy:
Viertelfinale:
Frölunda HC Göteborg – Linköpings HC 2:4 (1:0, 0:3, 1:1)
Jokerit Helsinki – HC Mountfield Ceske Budejovice 7:2 (2:1, 3:0, 2:1)
HC Pardubice – EC Red Bull Salzburg 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)
HC Plzen – Lulea HF 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) n.P.
Platzierungsrunde:
Frölunda HC Göteborg – HC Pardubice 4:5 (1:1, 1:4, 2:0)
HC Mountfield Ceske Budejovice – HC Plzen 4:5 (2:0, 1:2, 1:2, 0:1) n.P.
Halbfinale:
Jokerit Helsinki – Lulea HF 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) n.V.
Linköpings HC – EC Red Bull Salzburg 3:4 (1:0, 1:3, 1:0, 0:1) n.P.

















