Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

07.06.2011 - 00:39

Rockets unterliegen Iserlohn

Der Skaterhockey-Bundesligist Rockets Essen hat im Rennen um die direkte Qualifikation für die bald eingleisige 1. Bundesliga einen deftigen Dämpfer erhalten. Gegen die Samurai Iserlohn setzte es eine deutliche 5:11(1:4, 3:4, 1:3)-Heimniederlage.


„Das war eine ganz schwache Leistung von uns. Wir sind als Mannschaft vieles schuldig geblieben und haben zu Recht verloren“, kommentierte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher den durchwachsenen Auftritt der Raketen, die zu keiner Zeit wie erhofft ins Spiel fanden.

Klatsch, klatsch machte es gleich zu Beginn, und nach nur neun Minuten lagen die Rockets bereits mit 0:2 hinten. Dabei feierte Goalie Patrick Wegener in seinem Comeback-Spiel für die Raketen eine alles andere als glückliche Rückkehr in das SHC-Gehäuse. So wie die Begegnung begonnen hatte, so ging es - zumindest aus Iserlohner Sicht - auch munter weiter. Zwar konnten die Rockets zwischenzeitlich auf  1:2 (13.) verkürzen, doch dann setzten sich die Gäste bis zur 33. Minute auf 6:1 ab. „Spätestens da war die Partie entschieden, denn wir haben nicht den Eindruck erweckt, als würden wir noch einmal zurückkommen können", befand Thomas Böttcher. Recht sollte der Rockets-Vorsitzende mit seiner Einschätzung behalten. Denn in der Folge beschränkten sich die Samurai darauf, das Nötigste zu tun. Doch schon damit waren die Rockets überfordert. Bis auf 4:11 wuchs der Rückstand an, ehe Benni Hüsken mit dem 5:11 in der Schlussminute das Endresultat herstellte.

„Nach so einem Spiel können wir froh sein, dass wir nun zweieinhalb Wochen Pause haben, um uns auf das Heimspiel gegen Ahaus am 23. Juni vorzubereiten. Die Partie gegen Iserlohn hat gezeigt, dass wir noch reichlich Verbesserungsbedarf haben", meinte Böttcher. In der Tabelle sind die Rockets durch die Niederlage vorerst vom fünften auf den sechsten Rang zurückgefallen. Doch weil die Mannschaften weiterhin dicht an dicht um die Erstliga-Qualifikation kämpfen, ist noch alles möglich. „Die Teams auf den Plätzen vier bis zehn haben noch Chancen, sich direkt zu qualifizieren", denkt auch Thomas Böttcher.

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