Schon der überraschende Rauswurf des 37-jährigen Ex-Kapitäns sorgte nahezu landesweit für Aufsehen. Bis Dienstagnachmittag lieferte Maxim Suschinsky aber dazu noch einen wahren Transferkrimi: Zunächst galt Avangard Omsk als aussichtsreichster Kandidat auf eine Verpflichtung des Top-Stürmers. Dann mischte, wenn auch zögerlich und nur kurzzeitig, Atlant Mytischtschi im Pokerspiel mit, anschließend Lokomotive Jaroslawl und zuletzt Metallurg Magnitogorsk. Russische Medien verbreiteten bereits am Samstag die Nachricht, Maxim Suschinsky hätte bei Magnita einen Jahreskontrakt unterschrieben. Schnell jedoch meldete der sich mit einem klaren Dementi zu Wort, um den sich alles drehte: "Nein, es entspricht nicht der Wahrheit, dass ich einen Vertrag unterzeichnet habe", teilte Suschinsky über RIA.Nowostij der Öffentlichkeit mit. Am späten Dienstagnachmittag dann folgte die Auflösung auf alle Rätsel: Der aktuelle Gagarin-Cup-Champion Salawat Julajew Ufa ist der neue Arbeitgeber Maxim Suschinskys. Auf ein Jahr Laufzeit sei der Kontrakt angelegt. Allerdings kehrt nun wohl längst nicht Ruhe ein. Denn schon machen neue Geschichten um Suschinskys Entlohnung die Runde, von 3 Millionen US-Dollar ist dabei die Rede, welche seitens der Klub-Offiziellen vehement dementiert werden. Beim am kommenden Wochenende in Finnland startenden Trainingslager wird Maxim Suschinsky erstmals im Kreise seiner neuen Kollegen weilen.
Seinerseits von AK Bars Kasan aussortiert wurde kürzlich der 29-jährige slowakische Stürmer Marcel Hossa. Auch bei ihm standen die Klubs Schlange, sich seine Dienste zu sichern. Letztlich entschied sich Hossa gegen Atlant Mytischtschi und für Spartak Moskau. Der slowakische KHL-Neuling HC Lev Poprad war erst gar nicht in der Verlosung. Die sportlichen Erwartungen für Hossa werden beim traditionsreichen Hauptstadtklub jedoch nicht geringer sein als bei seinem bisherigen Arbeitgeber. Auch hier wird von ihm erwartet, eine klare Führungsrolle zu übernehmen. Vor allem soll es für Spartak in den Play-off wieder weitergehen als in der zurückliegenden Saison, wo man als Tabellensechster der West-Konferenz bereits im Viertelfinale glatt in vier Spielen an SKA St. Petersburg scheiterte.

















