Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

15.01.2012 - 21:50
Von: Armin Holl-Wagner

Mannheim gewinnt das Spitzenspiel

Ingolstadt schlägt Schlusslicht Hannover. Wolfsburg holt sich drei Punkte in Köln. Straubing schnappt sich alle Punkte aus Düsseldorf. München gewinnt das Duell gegen Nürnberg. Krefeld ließ Augsburg keine Chance. Iserlohn gewinnt hoch gegen Hamburg. Mannheim siegt im Spitzenspiel gegen Berlin.


Daniar Dshunussow verhinderte gerade im zweiten Drittel einige Male eine Führung der Haie. (Foto: Andreas Dick)

ERC IngolstadtHannover Scorpions 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)

Ingolstadt nach zwanzig Minuten die bessere Mannschaft, doch zu mehr als einem ausgeglichenen Spielstand reichte es nicht. Kapitän Tyler Bouck sorgte für die Führung des ERC, Eric Regan konnte diese egalisieren. Nach 16 Sekunden im Mitteldrittel hätte sich Torwart Dimitri Pätzold eine Assist beim Führungstreffer von Rick Girard verdient, doch leider spielt der im anderen Team. Hinter dem Tor stehend spielt Pätzold die Scheibe auf den Schläger von Girard der nur noch ins leere Tor schieben muss. Kurz darauf machte Girard gleich noch ein Tor in Überzahl. Als Jared Ross nachlegte war das Spiel schon fast entschieden. Andreas Morczinietz brachte die Scorpions noch mal ran, aber da sonst keine Treffer mehr fielen, war es das. Zuschauer 3.941.

Kölner HaieGrizzly Adams Wolfsburg 3:6 (2:2, 0:1, 1:3)

Ein wildes erstes Drittel konnte man in Köln sehen. Durch Felix Schütz gingen die Hausherren früh in Führung, kamen im Anschluss aber sofort unter Druck. Binnen 44 Sekunden drehten Nathan Paetsch und Kai Hospelt die Partie. Eine Sekunde vor Drittelende fälschte Greg Claaßen einen Schlagschuss von Mirko Lüdemann zu Ausgleich ab. Anfangs des zweiten Abschnittes machte Daniar Dshunussow es den Haien unmöglich, in Führung zu gehen. Bei den Niedersachen hingegen konnte David Laliberté seine Chance verwerten. Nachdem die Hausherren eine zweifache Unterzahl unbeschadet überstanden haben, nutze Felix Schütz eine einfache, und konnte mit seinem zweiten Treffer erneut ausgleichen. Der Rest des Spieles war ein anrennen der Haie. Doch die Tore machten die Gäste. Erst traf Matt Dzieduszycki, später Patrick Pohl. Den Schlusspunkt setzte Kai Hospelt per Empty-Net-Goal. Zuschauer 9.774.

DEG Metro StarsStraubing Tigers 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)

Das im ersten Drittel keine Tore fielen lag vor allem an DEG Schlussmann Bobby Goepfert der einige Male in allerhöchster Not zur Stelle war. In der letzten Minute fand der Puck zwar den Weg ins Tor, allerdings war die Spieluhr schon auf Null. Insgesamt waren die Metro Stars in der Vorwärtsbewegung zu unkonzentriert. Überlegene Straubinger gingen durch einen Unterzahltreffer von Markus Hundhammer in Führung. Die DEG zeitweise von der Rolle, dazu eine Überzahl der Tigers. Das nutze René Röthke, um zu erhöhen. In Straubing wird man sicher mit der Chancenverwertung hadern. Denn wie so oft, triffst du vorne nicht, bekommst du hinten einen. Patrick Reimer verkürzte und es wurde noch mal richtig eng. Sandro Schönberger erlöste die Niederbayern mit dem Treffer ins verlassene Tor. Zuschauer 3.743.

EHC MünchenThomas Sabo Ice Tigers 4:2 (1:0, 0:1, 3:1)

Im ersten Abschnitt gingen die Oberwiesenfelder durch Jason Ulmer in Führung. Besser werdende Nürnberger und ein Überzahltor von Rob Leask bringen den Franken den Ausgleich. Allerdings hätten die Ice Tigers nach dem zweiten Drittel auch führen können, das Auslassen einiger guter Breakchancen verhinderte das jedoch. Bestraft hat das Mike Kompon, der per Bauerntrick für den EHC trifft. An dieser Führung hatten die Oberbayern aber nur 43 Sekunden ihre Freude. Dann machte Alex Oblinger diese wieder zunichte. Eric Schneider und Martin Buchwieser per Empty-Net-Goal vermiesten den Nürnbergern am Schluss doch noch die Heimreise. Zuschauer 3.761.

Krefeld PinguineAugsburger Panther 5:1 (2:1, 2:0, 1:0)

Bei zwei der drei Tore im ersten Abschnitt bemühte Hauptschiedsrichter Steffen Klau den Videobeweis, und beide Male zeigten die Bilder einen Treffer. Erst war es Pascal Trépanier in Überzahl für den KEV ehe Mario Valery-Trabucco ausgleichen konnte. Das erste Tor das ohne optische Hilfe Anerkennung fand, war der Treffer von Boris Blank. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie. Für den zweiten Treffer von Pascal Trépanier, erneut in Überzahl, reichte es dennoch. Mit dem Tor von Denis Shvidki war das Spiel dann schon entschieden. Augsburg hatte nichts dagegen zu setzten, somit hatte der Überzahltreffer von Boris Blank auch nur noch statistischen Wert. Zuschauer 3.137.

Iserlohn RoostersHamburg Freezers 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)

Sean Blanchard brachte die Roosters in Überzahl in Führung. Das Chancenplus des Eröffnungsdrittels lag jedoch bei den Freezers. Identisches Spiel im Mitteldrittel. Hamburg hat die besseren Chancen, Iserlohn macht das Tor. Diesmal war es Jeff Giuliano, ebenfalls im Powerplay. Als Michael Wolf acht Minuten vor Spielende das dritte Tor der Sauerländer machte, war das Spiel entschieden. Mutig nahm Hamburgs Coach Benoit Laporte über vier Minuten vor Spielende seinen Torwart vom Eis. Sean Blanchard nahm die Gelegenheit dankbar an und traf ins leere Tor. Durch das Tor von Michael Hackert wurde die Niederlage der Hanseaten am Ende noch deftig. Zuschauer 3.745.

Adler MannheimEisbären Berlin 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)

Was für ein Auftakt im Spitzenspiel! Nicholas Dimitrakos und Yanick Lehoux brachten die Hausherren breites nach nicht einmal fünf Minuten zweifach in Führung. Die Zwei-Tore-Führung war auch Fred Brathwaite zu verdanken. Er verhinderte mehrfach auch die allerbesten Chancen der Eisbären. Im Mitteldrittel erspielten sich die Kurpfälzer ein Chancenplus. Das zeigte sich auch auf der Anzeigentafel. Zwar konnte erst Darin Olver verkürzen, später bauten jedoch Yanick Lehoux und Matthias Plachta per Penalty die Führung aus. Im letzten Drittel legte Berlin einen Sturmlauf aufs Eis. Dieser wurde aber nur noch durch einen Treffer von Barry Tallackson belohnt. Als Rob Zepp vom Eis ging, nutzte das Mike Glumac zum Endstand. Für den negativen Höhepunkt sorgte Eisbären Urgestein Sven Felski, der sich 28 Sekunden vor Spielende nach einem üblen „Check gegen Kopf und Nacken“ eine Matchstrafe einhandelte. Zuschauer 13.600.

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