Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

29.11.2011 - 09:36
Von: Matthias Eckart

Shut-out für Kotschnew - Lewandowski mit Doppelpack

Sportliche Krise, Trainer-Entlassung – Alles Geschichte! Atlant Mytischtschi ist zurück und seine beiden Deutschen mischen mit. - Niclas Berfors nach Kasan?

Dimitri Kotschnew

Dimitri Kotschnew - Foto: Carsten Schürenberg www.stock4press.de

West-Konferenz:

Als Mitfavorit in die neue Spielzeit gestartet, führte der Weg des Vorjahres-Finalisten zunächst einmal in die Niederungen des KHL-Tableaus. Sämtliche Erwartungen schienen zu hoch gegriffen, die mit einigen namhaften Stars – vermeintlich - gestärkte Mannschaft von Atlant Mytischtschi galt plötzlich als vor der Saison weit überschätzt. Das Aus für den schwedischen Chefcoach Bengt-Ake Gustafsson zeichnete sich ab und kam Anfang November. Seit dessen Landsmann Janne Karlsson das Regiment übernommen hat, läuft es beim Moskauer Vorort-Klub hervorragend, jedenfalls „stimmen“ die Ergebnisse wieder. Die letzte Niederlage ( 0:1 im Heimspiel gegen Jugra am 2. November) datiert noch aus der Gustafsson-Ära. Was folgte war eine Erfolgsserie von sieben gewonnenen Spielen am Stück. Am vergangenen Freitag wurde auswärts bei Sibir Nowosibirsk noch knapp mit 3:2 (1:1; 1:1; 1:0) gewonnen. Eduard Lewandowski legte zum 2:2-Ausgleich durch Iwan Vischnewski auf und Dimitri Kotschnew hatte mit 18 Paraden bei 20 Schüssen auf sein Tor auch einen gewissen Anteil am Auswärtserfolg. Zwei Tage später kam es für beide noch besser: Einen souveränen 3:0-Auswärtserfolg (1:0; 1:0; 1:0) konnte Atlant Mytischtschi bei Metallurg Nowokusnezk feiern. Edi Lewandowski tat sich diesmal als doppelter Torschütze hervor und Dimitri Kotschnew konnte im siebten Einsatz seinen ersten Shut-out in dieser Saison feiern. - Atlant belegt mit 45 Punkten nunmehr bereits Rang vier in der Westkonferenz und rückt in der Tarassow Division Dynamo Minsk (48 Zähler), das schon vier Spiele mehr absolviert hat, immer mehr auf den Pelz. Bleibt die Mannschaft von Janne Karlsson in Tritt, steht hier wohl bald ein Wachwechsel ins Haus. Zumal es dieser Tage gute Nachrichten aus dem Lazarett gab: Alex Kowalew nahm nach einer im Oktober erlittenen Meniskus-Verletzung das Eistraining auf und wird in absehbarer Zeit in den Kader zurückkehren.


Ost-Konferenz:

Drunter und drüber ging es zuletzt beim aktuellen Gagarin Cup-Champion Salawat Julajew Ufa. Auch hier gab es vor Wochen eine Trainer-Entlassung, doch die erhoffte Wirkung fiel nicht annähernd so durchschlagend aus wie in Mytischtschi. Auf Rang sieben mit 39 Punkten steht Ufa aktuell, muss jedoch fürchten, sich schon bald unterhalb des imaginären Play-off-Strichs wiederzufinden, da die unmittelbaren Verfolger aus Chanty-Mansijsk (35) und Nischnekamsk (34) zwei Spiele weniger bestritten haben und Ufa einholen könnten. Zwar gewann Ufa sein letztes Heimspiel mit 3:1 gegen Jugra (1:0; 1:0; 1:1) und wehrte damit den ersten Angriff ab, doch ging diesem dringend nötigen Erfolg ein gehöriges Donnerwetter voraus: Mit Oleg Twerdowski und Maxim Suschinsky wurden zwei hoch verdiente Spieler aus dem Kader verbannt und ins Farm-Team geschickt. Der Trainer war ja bereits entlassen...

Auch bei AK Bars Kasan (Rang sechs mit 39 Punkten) läuft es nicht rund. Am Sonntag setzte es eine 0:1-Heimniederlage (0:0; 0:0; 0:1) gegen Avangard Omsk (Platz 3 mit 47 Punkten). Zwar wird an Chefcoach Wladimir Krikunow festgehalten, dafür geht es dem spielenden Personal an den Kragen, erstes prominentes Opfer: Stürmer Antti Miettinen. Der erst vor dieser Saison verpflichtete Finne muss den Klub verlassen. Statt ihm soll Gerüchten zufolge der 24-jährige Schwede Niclas Bergfors von den Nashville Predators aus der NHL für Kasan auf Torejagd gehen. Bergfors wurde 2005 von den New Jersey Devils in Runde eins gedraftet, doch ist seine Karriere nach Wechseln zu den Atlanta Thrashers, Florida Panthers und zuletzt Nashville sichtlich ins Stocken geraten. Krikunow geht vom Gelingen des Transfers aus und sagte gegenüber Sport-Express: „Er ist ein junger Kerl, die Erwartungen sollten nicht gleich in den Himmel wachsen. Mal sehen, was er zu zeigen hat.“ Dem jungen Schweden könnte der nach Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Oldie Oleg Petrow mit seiner Erfahrung gewiss helfen, in der KHL Fuß zu fassen. Chefcoach Krikunow hofft gleichwohl, im 40-jährigen Petrow einen verlängerten Arm auf dem Eis zu haben, der wieder für mehr Stabilität beim Doppel-Champion sorgt.

Eishockey - Weitere aktuelle Schlagzeilen

20.05.2012

Drei auf einen Streich

Das Trainergespann der Salzgitter Icefighters möchte so schnell wie möglich sein Team für die Saison 2012/13 in der Regionalliga Nord zusammen gestellt haben. „Ich möchte zeitnah Planungssicherheit haben, um die Mannschaft...  »

20.05.2012

Rote Teufel verpflichten Ower als neue Nummer eins

Der Mega-Deal ist perfekt: aus der Bundesliga wechselt von den Hannover Indians Thomas Ower in die Kurstadt, wo er somit die Nachfolge vom nach Garmisch wechselnden Markus Keller als Nummer eins zwischen den Pfosten des EC Bad...  »


 
 

DEB WM-Facts

Deutschland - Italien 3:0

Deutschland - Lettland 2:3

Deutschland - Russland 0:2

Deutschland - Schweden 2:5

Deutschland - Dänemark 2:1

Deutschland - Norwegen 4:12

Deutschland - Tschechien 1:8

Zur WM 2012 >>>

 



Stories

Marco Sturm (Über) 1000 Mal gespielt...

… und es ist viel passiert! Mit 33 Jahren zählt der gebürtige Dingolfinger Marco Sturm zwar im Eishockey-Sport noch nicht zum alten Eisen, aber er zählt mit seinen inzwischen über 1000 NHL-Spielen zum Kreis der Routiniers in der nordamerikanischen Profi-Liga.

Hier weiterlesen >>  


Unsere Partner:
EUROSTREAM - Footballweb - Sportecho - Gratis Bonus - Eishockey-Stats
Wett-Tipps: Sportwetten Forum - Wettbonus: Wett-Bonus.net - Sportwetten Bonus: Wettbonus.net
www.spox.com - STOCK4press - www.wettforum.info - Hockeyfans.ch - Eishockey.org - Eishockeymuseum - die-hockey-ergebnisse.com

V.i.S.d.P.: Friedhelm Thelen
IMPRESSUM