
Finnlands Nationaltorhüter Petri Vehanen bleibt beim zweimaligen Gagarin-Cup-Sieger aus Tartarstan. (Foto: Henning Haag - www.stock4press.de)
Die vergangene war eine Saison mit großen Verlusten für den zweifachen KHL-Champion AK Bars Kasan: Im Play-off-Halbfinale der Ost-Konferenz schied man gegen Salawat Julajew Ufa in nur fünf Spielen aus und musste den Gagarin-Cup so erstmals der Konkurrenz überlassen. Der ziert nun ausgerechnet die Trophäen-Vitrine Ufas. Vor kurzem erst verlor der stolze Klub aus der russischen Teilrepublik Tartarstan dann auch noch seinen Meistertrainer Sinetula Biljaletdinow an den russischen Eishockeyverband, der im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi eine Doppelfunktion als Klub- und Nationaltrainer nicht akzeptierte. Die schwierige Nachfolge tritt Wladimir Krikunow an. Da wurde es nun endlich Zeit für etwas Kontinuität. Dass es dem Management gelang, mit Finnlands Nationaltorhüter Petri Vehanen die personifizierte Zuverlässigkeit für zwei weitere Spielzeiten an den Klub zu binden, sorgt bei den Fans der „weißen Leoparden“ für einige Genugtuung. Der 33-Jährige erreichte in seinen beiden bisherigen Jahren in Kasan stets statistische Top-Werte, die er in diesem Frühjahr bei der WM in der Slowakei im Trikot von Weltmeister Finnland bestätigte. Wie in der NHL erfreut sich die finnische Torhüterschule auch in der KHL nicht zufällig einer großen Beliebtheit. Neben Petri Vehanen hüten in der kommenden Saison mit Teemu Lassila (Metallurg Nowokusnezk), Kari Rämö (Avangard Omsk), Pekka Tuokkola (Torpedo Nischni Nowgorod) und Tuomas Tarkki (Neftechimik Nischnekamsk) vier weitere Söhne Suomis die Tore von KHL-Klubs.
















