Am Freitag steht die nächste Aufgabe für die Huskies an und wieder müssen sie auswärts antreten, beim Spitzenreiter aus Dortmund, der sich in der Endrunde bislang noch keine Blöße gegeben hat und die Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen verbuchen konnte. Sicherlich keine leichte Aufgabe für die Huskies, die gerade auswärts zuletzt ein wenig außer Tritt geraten sind. Auffällig ist vor allem die hohe Anzahl an Gegentoren, die die Huskies auf fremden Eis kassierten. Sage und schreibe 14 Gegentore aus zwei Auswärtspartien stehen zu Buche, eindeutig zu viel für ein Team, welches sich anschickt, die Top 4 zu erreichen. Auf eine kollektive Verteidiger- oder gar Torhüterschelte verzichtet der sportliche Leiter der Huskies, Daniel Lammel allerdings.
„Natürlich liegt bei den Gegentoren der entscheidende Punkt, der über Sieg und Niederlage entscheidet. Wir haben in den beiden Auswärtspartien völlig unterschiedliche Leistungen gezeigt. Während wir in Duisburg viel zu oft zu weit vom Mann weg waren und vor allem im ersten Drittel scheinbar unter einem Kollektivtiefschlaf litten, haben wir in Bad Nauheim eine ordentliche, wenn auch nicht überragende Leistung gezeigt. Markus Keller im Tor der Nauheimer hat gezeigt, dass einer einer der besten Goalies der Liga ist. Hinzu kam, dass wir die Seuche am Schläger hatten. Während den Nauheimern die Scheibe vor die Kelle gefallen ist, ist sie bei unseren Jungs versprungen. Solche Spiele gibt es, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir an der Defensive arbeiten müssen. Das gilt allerdings für alle Spieler, nicht nur für unsere Verteidiger. In den letzten Spielen sind haarsträubende Fehler passiert, sowohl im Aufbauspiel als auch im Rückwärtsgang. Was das angeht, ist Eishockey wie Fußball. Wenn der Torwart rauskommt, muss er ihn haben. Dasselbe gilt für den Eishockeyspieler im Rückwärtsgang. Wenn sich der Spieler entscheidet, nach vorn, sprich auf die Scheibe zu gehen, dann muss er sie auch haben, ansonsten entsteht hinten eine Unterzahlsituation, die oftmals zu Gegentreffern führt. So etwas kann passieren, ist aber zu oft passiert.“
In Bezug auf das Huskies-Lazarett gibt es noch keine Entwarnung. Zwar sind sowohl Patrick Schädel als auch Julian Grund und Alex Heinrich wieder auf dem Weg der Besserung, insbesondere aber für die beiden Letztgenannten käme ein Einsatz am kommenden Wochenende jedoch noch zu früh. Hinzu zur Verletztenliste kommt Stefan Heinrich, der einen Fußbruch erlitten hat und somit sechs Wochen ausfällt.

















