Feierlich wurde der Aufstiegsmannschaft zu später Stunde in der Fraport Arena die Auszeichnung verliehen, ehe die Spieler auf der After Show Party feierten, bis das Licht anging. Schade, dass die Auszeichnung der Mannschaft des Jahres erst kurz vor 23 Uhr bekanntgegeben werden konnte (die Löwen hatten noch bis kurz vor 22 Uhr auf dem Eis gestanden).
Zu diesem Zeitpunkt hatten doch schon viele Gäste die Halle verlassen. Schade auch, dass die Stadt den tollen Trailer rund um die Löwen nicht einspielte und statt dessen einen Werbefilm der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt zeigte. „Am Ende wurde in der Hektik der falsche Film eingelegt“, bat die Pressestelle der Stadt während der After Show Party um Entschuldigung. Für den Kapitän der Aufstiegshelden, Michael Schwarzer, ein Skandal. „Ich könnte ausrasten und Gläser schmeißen“, rief er seinem Team augenzwinkernd zu.
Überhaupt war Schwarzer nicht gut auf die Organisatoren zu sprechen. „Ich wurde im Vorfeld angerufen und sollte eine Rede halten. Also habe ich mich perfekt vorbereitet, zwei Nächte nicht geschlafen und dann durfte ich auf der Bühne nichts sagen“, schimpfte Schwarzer, dem es gelungen war, bis auf drei Spieler das komplette Team zusammenzutrommeln.
„Ein schönes Fest für die Spieler“, freute sich auch der Manager der Löwen, Michael Bresagk, der sich noch einmal herzlich bei allen Jungs für das tolle Jahr bedankte. Währenddessen war Schwarzer noch nicht darüber hinweg, seine Rede nicht halten zu dürfen und teilte dies der eleganten Moderatorin der Show, Laura Di Salvo, auf der Tanzfläche auf seine eigene humorvolle Art mit. Kumpel Bornhausen befreite Di Salvo und zeigte, dass er nicht nur Eishockey spielen kann und legte mehrere tolle Tänze mit der sichtlich überraschten Moderatorin hin.
Nicht weniger Elegant präsentierten sich die Frauen und Freundinnen der Spieler, wobei auffällig war, dass blond und lange Beine scheinbar deutlich von allen Spielern bevorzugt wird. Inzwischen waren die Löwen dann auch fast unter sich auf der Party und tanzten, sangen und feierten bis in die Morgenstunden. Blacky Schwarzer diktierte zu guter Letzt noch exklusiv seine Rede in den Hockeyweb Schreibblock: „Es war das Jahr unseres Lebens. Wir sind alles Freunde und Teamkollegen. Einfach die besten Jungs der Welt. Ich bin stolz, dass ich Kapitän dieser Mannschaft sein durfte. Vielen Dank an alle Fans und die Menschen, die uns gewählt haben“. Mit diesen Worten wollte Schwarzer danken.
Und so endete die Gala der Frankfurter Sportler des Jahres. Übrigens: Betty Heidler wurde zur Sportlerin des Jahres und Marcel Hacker zum Sportler des Jahres gewählt.



















