Daher ist es für das Team von Trainer Carsten Plate nun Zeit, die ersten Zähler zu sammeln. Am Freitag sind die Hammer beim EC Bad Nauheim (19.30 Uhr) zwar Außenseiter, doch umso sind die Eisbären am Sonntag im Derby gegen den Königsborner JEC gefordert (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark).
Um die Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse zu erhöhen, hat der Coach seine Angriffsreihen umgestellt. Jiri Svejda stürmt somit künftig wieder neben Matthias Potthoff und Milan Vanek. Letzterer ist nach seinem Innenbandriss wieder schmerzfrei und steht dem Trainer wieder zur Verfügung. „Dadurch erhoffe ich mir noch einmal neue Impulse“, erklärt der Ex-Profi.
Großen Respekt hat Plate vor den Roten Teufeln – insbesondere vor deren Offensive. Daher gelte es einmal mehr, defensiv kompakt zu stehen und „die Scheibe aus dem eigenen Drittel herauszubringen“, sagt der Trainer. Zudem sei es wichtig, die Partie möglichst lange offen zu halten und im Idealfall selbst in Führung zu gehen und diese – anders als gegen Ratingen (2:4) – zu behaupten.
Sollten die Eisbären die Rückfahrt aus Hessen ohne Punkte antreten, sollen spätestens am Sonntag gegen die Bulldogs die ersten Zähler her. „Da erwartet jeder den Sieg – wir auch“, beteuert Plate und hofft auf rege Unterstützung seitens des Publikums. Dabei fordert der 39-Jährige von seinen Mannen von der ersten Sekunde an höchste Konzentration, Bereitschaft und Motivation. „Wenn wir in Rückstand geraten sollten, wird das Publikum unruhig“, erklärt der Trainer. Und genau das will er vermeiden – genauso wie nach diesem Wochenende weiterhin ohne Punkte dazustehen.



















