Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

09.01.2012 - 02:30

Eisbären verlieren gegen Löwen nur knapp mit 1:3

Auch in der zweiten Partie der Endrunde in der Oberliga West war der Gegner eine Nummer stärker. „Frankfurt war die bessere Mannschaft“, erkannte Carsten Plate, Trainer der Hammer Eisbären, nach der knappen 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)-Niederlage gegen die Löwen.


Dennoch tat sich der Coach mit einem Gesamtfazit schwer, da seine Mannen sich gegen die starken Hessen gut behauptet haben. „Kämpferisch kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, so der Ex-Profi. „Aber wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzten.“

Denn dieses Manko zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Begegnung. Obwohl die Gäste optisch überlegen waren, hatten die Hammer vor 675 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark deutlichere Chancen, in Front zu gehen. So scheiterte Christian Nieberle aus kurzer Distanz (4.) oder zog Matthias Potthoff in 5:3-Überzahl nach einem Schlagschuss von Patrik Flasar nur knapp am Pfosten vorbei (5.). Auf Seiten der Gäste schloss hingegen Maximilian Seyller aus aussichtsreicher Position zu lasch ab (8.).

In der neunten Minute war es dann ein Querpass von Potthoff, den Jiri Svejda zum 1:0 ausnutzte. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, genauer gesagt dauerte sie nur 16 Sekunden an. Die Hessen nutzten einen Patzer der Gastgeber eiskalt auf, Simon Barg eilte allein auf den starken Hammer Goalie Benjamin Voigt zu und versenkte die Scheibe zum 1:1 (9.). Nahezu ein Abbild des Ausgleichstreffers war das 1:2: Wieder patzten die Hammer, wieder waren die Löwen Nutznießer, diesmal in Person von Martin Schweiger (13.). „Bei aller Liebe dürfen solche Fehler nicht passieren“, schimpfte Carsten Plate.

Im weiteren Verlauf verhinderte Benjamin Voigt Schlimmeres, als er unter anderem gegen Seyller (17.) oder Kevin Thau (20.) sicher parierte. „Danach wollen wir zurückkommen, was auch ganz gut geklappt hat“, befand der Trainer.

Tatsächlich hatten die Eisbären einige Möglichkeiten zum Ausgleich – wie in der 25. Minute, als Neuzugang Pierre Klein es verpasste, aus kurzer Distanz einzuschieben. Oder als Christian Gose es mit einem Alleingang probierte, den Löwen-Keeper Christian Wendler jedoch stoppte (27.). „Er hat gut gehalten, wenn wir ihn gebraucht haben“, verteilte Frankfurts Coach Clayton Beddoes ein Sonderlob an seinen Schlussmann. Nur knapp verpasste auch Svejda den möglichen Ausgleich nach gutem Pass von Karan Moallim – auch der Vorbereiter hatte im Nachsetzen kein Glück (28.).

Besser machten es hingegen die Gäste: In der 30. Minute traf Alexander Althenn zum 1:3. Die Vorentscheidung war dies allerdings noch nicht, denn die Eisbären versuchten weiter alles, um den Anschluss zu erzielen – vergeblich. Unter anderem Svejda (43.) und Gose (52. und 60.) verpassen zumindest ein wenig Ergebniskosmetik.

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