Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

10.01.2012 - 21:29

Das Torspektakel vergolden

Der Sieg gegen Kassel hat Eindruck gemacht: „Gegen die Huskies musst du erst einmal acht Tore schießen“, sagt Carsten Plate. „Wir sind klarer Außenseiter“, ergänzt der Trainer der Hammer Eisbären. Schon am Mittwochabend, 11. Januar, um 19.30 Uhr steht das zweite Heimspiel des EV Duisburg in der Endrunde der Oberliga West an.


Gegen Kassel konnten die Füchse gleich achtmal jubeln. (Foto: Roland Christ - www.rc-du.de)

Nach dem 8:5-Torspektakel gegen den großen Favoriten aus Nordhessen geht es nun darum, diesen Erfolg gegen Hamm zu vergolden. „Sonst wäre der Sieg gegen Kassel ja nichts wert. Wenn wir Vierter werden wollen, dann müssen wir Hamm schlagen“, lässt EVD-Trainer Franz Fritzmeier keinen Zweifel an der Marschrichtung.

Kein großes Geheimnis ist angesichts des Mittwochsspieltags, dass der EVD wohl auf alle seine DEL-Förderlizenzspieler aus Köln und Düsseldorf zurückgreifen kann. Die Abteilung Attacke dürfte diesmal also gut bestückt sein. Die Frage ist also: Wo wird sich Matt MacKay einsortieren? Denn der Stürmer, der schon im letzten Vorrundenspiel in Kassel nur zusehen durfte, wurde am Sonntag – er fehlte nach einer Spieldauerstrafe aufgrund einer Sperre – kaum vermisst. Im Gegenteil: Clarke Breitkreuz, an sich sein Sturmpartner, machte mit Manuel Strodel und Marius Schmidt ein großartiges Spiel. Mit wem auch immer MacKay nun aufläuft: Der junge Kanadier, der auf seine Einbürgerung wartet, sollte nun langsam ein, zwei Gänge hochschalten.

Freilich wird es auch gegen Hamm darauf ankommen, von Beginn an die gleiche Bereitschaft wie am ersten Endrunde-Wochenende zu zeigen. „Ich finde sogar, dass wir in Bad Nauheim noch besser gespielt haben als gegen Kassel“, sah Fritzmeier trotz des 0:3 zum Auftakt am Wochenende eine starke Leistung seiner Mannschaft. „Man muss sich aber davon freimachen, diese Spiele miteinander zu vergleichen. Nicht jedes Spiel wird so laufen wie das gegen Kassel.“ Denn schon am Wochenende lief es im jungen Team trotz generell guter Auftritte unterschiedlich. Denn erst traf der EVD gegen einen Konkurrenten um die ersten vier Plätze gar nicht, dann ließ er es gegen einen weiteren Widersacher achtmal scheppern.

Gemeinhin dürfte es also wirklich darauf hinauslaufen, dass mit Duisburg, Dortmund, Bad Nauheim, Kassel und Frankfurt fünf Mannschaften um die vier freien Plätze in der Aufstiegsrunde mit den Teams aus den Oberligen Nord und Ost streiten werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich der EVD gegen die anderen drei Teams, die allerdings immer gefährlich bleiben, schadlos hält. Der erste Club, der in diesen Spielen „zuckt“, könnte schnell ins Hintertreffen geraten. Und das will der EVD heute Abend vermeiden.

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