Eishockey - aktuelle Schlagzeilen

13.01.2012 - 22:13
Von: ovk

45 Tore: Schützenfeste in der DEL

45 Tore! Der 36.Spieltag in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hatte es kräftig in sich. Tabellenführer Eisbären Berlin musste sich beim Tabellenletzten aus Nürnberg geschlagen geben, die DEG kam bei den Grizzly Adams Wolfsburg kräftig unter die Räder.

Kölner Haie

45 mal konnte an diesem Spieltag gejubelt werden - Foto: Andreas Dick

Der Spieltag im Überblick:

Straubing TigersERC Ingolstadt 6:2 (2:0; 3:0; 1:2)

Klare Sache für die Straubing Tigers vor 5176 Zuschauern! Wie aus einem Guss fertigten sie mit 6:2 den ERC Ingolstadt ab. Mit viel Selbstvertrauen gingen die Gastgeber aus Niederbayern von Anfang an zur Sache. Durch Straubinger Treffer von Sebastian Osterloh, Karl Stewart, Matt Hussey, Carsen Germyn und Bruno St.Jaques gingen die Gäubodenstädter bereits nach 27 Minuten mit 5:0 in Führung. Erst im dritten Abschnitt schienen de Schanzer wohl etwas mehr die Schlittschuhe aufs Eis zu bekommen, Jared Ross und Rick Girard konnten bis auf 2:5 aufschließen, René Röthke stoppte aber den kurzfristigen Aufwärtstrend der Gäste mit dem 6:2.

Thomas Sabo Ice TigersEisbären Berlin 6:2 (2:1; 3:0; 1:1)

Da kam der Meister beim 900.Spiel von Sven Felski mächtig unter die Räder. (Noch)-Tabellenletzter Nürnberg ist so etwas wie der Favoritenkiller. Binnen einer Woche konnten sie zweimal den Tabellenführer schlagen. Nach Mannheim mussten nun mit dem 6:1 die Eisbären Berlin daran glauben. Zwar konnte im ersten Drittel Eisbär Barry Tallackson den Treffer von Ice Tiger Shane Joseph noch egalisieren, doch durch James Pollock sowie einem lupenreinen Hattrick von Yan Statsny war dann das Spiel wohl schon gelaufen. Die Schlusspunkte setzten Vitalij Aab sowie Jubilar Sven Felski.

Grizzly Adams Wolfsburg – DEG Metro Stars 7:1 (2:0; 3:0; 2:1)

Freitag der 13. für die Düsseldorfer. Mit 1:7 gingen die Cracks vom Rhein am Wolfsburger Allerpark baden. Ob es an der spielerischen Unterlegenheit lag, oder waren die aktuellen Nebengeräusche vielleicht doch eine Nummer zu groß? Durch die Bank weg boten die Wofsburger Gastgeber eine kompakte Leistung und verwöhnten die meisten der 2282 Zuschauer durch tolles Eishockey – machten den Gegner aus Düsseldorf eher zu Statisten. Zumindest scheint aber die Zukunft der DEG gerettet. Am Montag will die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen ihr Engagement für die kommende Saison bekannt geben. Aber liebe DEG-Spieler: Punkrock geht anders!

Kölner HaieEHC München 4:0 (1:0; 0:0; 3:0)

Heimsieg und Shut-out für Youri Ziffzer. Endlich konnten die Kölner Haie wieder ein Heimspiel klar gewinnen. Allerdings: Nur 8000 Fans wollten dieses Spiel sehen, in dem die Haie zwar durch Felix Schütz nach 17 Minuten in Führung gingen, es aber bis in den letzten Abschnitt brauchte, ehe die Domstädter ihre Überlegenheit auch in Tore ummünzten. Letztendlich sicherten Jason Jaspers, Alexander Weiß sowie erneut Jaspers den Erfolg.

Krefeld PinguineHamburg Freezers 2:4 (0:2; 1:1; 1:1)

Wieder können die Krefeld Pinguine zu Hause nicht gewinnen. Mit 2:4 unterlagen die den Hamburg Freezers, die bereits im ersten Drittel nach Treffern von Alexander Polaczek und Jerome Flaake auf Siegkurs lagen. Mit Mittelabschnitt schraubte Rob Collins die Führung noch auf 3:0 hoch, wonach Krefeld Rok Ticar mit zwei Treffern noch etwas Hoffnung aufkeimen ließ. Flaake konnte aber mit seinem zweiten Treffer die drei Punkte für die Hansestädter sicherte.

Hannover ScorpionsIserlohn Roosters 1:3 (1:0; 0:3; 0:0)

Auch die Scorpions können sich von ihrem Heimkomplex nicht befreien. Marvin Krüger konnte zwar seine Scorpions mit einer 1:0-Führung in die erste Pause schicken, nach dem Ausgleich von Lasse Kopitz sowie einem Doppelpack durch Michael Wolf konnten die Gastgeber nichts mehr dagegen setzen.

Augsburger PantherAdler Mannheim 4:3(1:1; 2:1; 1:0; 0:0; 1:0) n.P.

Eine spannende Partie sahen die über 4000 Zuschauer in Augsburg. Nach dem Führungstreffer von Ken Magowan konnte wenige Sekunden vor der ersten Pausensirene Mario Valery Trabucco ausgleichen. Im Mittelabschnitt konnten Chad Bassen und Brian Roloff nach der erneuten Mannheimer Führung von Mike Glumac das Spiel zu Gunsten der Fuggerstädter drehen. Ken Magowan konnte aber im dritten Drittel den Spielstand zum 3:3 egalisieren. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen

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