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Eisbären: Der Heimnimbus ist dahinBerlin, 9.Oktober 2009
Nun ist es geschehen. Nach insgesamt 17 Heimspiel-Siegen in Folge müssen sich die Eisbären Berlin mal wieder geschlagen geben. Mit 6:2 konnten die Frankfurt Lions in der ausverkauften o2 World (14 200 Zuschauer) am Ende siegreich das Eis verlassen. „Das nächste Spiel ist immer das schwerste!“, sah nicht nur Ex-Bundestrainer Sepp Herberger so, sondern auch Eisbären-Headcoach Don Jackson vor dem Spiel seiner Eisbären gegen die Hessen. Und die machten es den Berlinern wirklich nicht einfach. Schon im ersten Abschnitt ging es intensiv zur Sache. Zwar konnte Eisbär Tyson Mulock die Hausherren bereits nach fünf Minuten in Führung bringen, die Frankfurter Antwort war allerdings gnadenlos: Jason Young (10.Spielminute), Aleksander Polaczek (14.) und Christoph Gawlik (17.) brachten mit ihren Toren die Berliner ganz schön in Bedrängnis. Diese wirkten aber nicht kopflos, kamen durch den 2:3-Anschluss von Richie Regehr kurz vor Ende des ersten Drittels wieder zurück ins Spiel. Ausgeglichen präsentierte sich der Mittelabschnitt. Wobei es die Eisbären versäumten, den Ausgleich zu erzielen. Momentum dabei war anscheinend, dass sie selbst in einer vierminütigen Überzahl den Puck nicht hinter die Linie von Löwen-Goalie Ian Gordon unterbrachten. Dies rächte sich eine Minute vor Ende des Mitteldrittels, als Jason Ulmer seine Frankfurter mit 4:2 in Führung brachte. Auch im letzten Spieldrittel waren es eher die Lions, welche ihren „Game-Plan“ konsequenter durchzogen, teilweise aber auch glücklicher agierten. Endeffekt: Ein Doppelpack von Derek Hahn und das Ende des Eisbären-Heimnimbus. Rich Chernomaz: „Ich hatte heute viel Spass. Wir hatten diese Woche viel in der Abwehr trainiert. Das haben meine Jungs heute durchgezogen. Machten wenige Fehler. Auch unsere Zweikämpfe waren heute wichtig für den Sieg. Aber es war nur ein Spiel und drei Punkte.“ Don Jackson konnte seinen Frankfurter Kollegen nur zustimmen. Selber sah er seine Defensive zu schwach. „Unser Einsatz war heute nicht zu akzeptieren. Ansonsten hatten wir in vielen Spielen Glück, heute hatte es Frankfurt!“ (ovk) Tore:
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