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Eisbären: Krampf und Kampf gegen StraubingBerlin, 25.September 2009
Mit 4:3 gewannen die Eisbären Berlin vor 14000 Zuschauern in der o2 World gegen die Straubing Tigers. Eigentlich wollten die Eisbären mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gehen. Das Gesicht von Don Jackson sah aber nicht so aus. „Straubing hat heute sehr auf den Körper gespielt.“ Anscheinend lag den Berlinern dieses Spiel nicht. Dabei waren die Eisbären von Beginn an das klar dominierende Team. Nur die Chancen-Ausbeute ließ zu wünschen übrig. Zwar konnten die Berliner durch ihren Kapitän Steve Walker recht schnell in Führung gehen (4.Spielminute), mussten aber gleich beim ersten gefährlichen Angriff der Gäubodenstädter den Gegentreffer hinnehmen. Angreifer Eric Meloche war es, der erst aus der halbnahen Distanz einen Schuss antäuschte, ihn letztendlich verzögert in die Maschen von Rob Zepp hämmerte. „Wir haben zu viele Scheibenverluste an der gegnerischen blauen Linie!“, stellte Berlins Stefan Ustorf in der ersten Pause fest. Abgestellt hatten seine Mitspieler dies aber zum Beginn des zweiten Abschnitts nicht. Denn just aus einem Scheibenverlust an eben jener beschriebenen Stelle resultierte der Führungstreffer der Gäste. Ex-Eisbär René Röthke verwandelte dabei eiskalt (24.). Nur wehrte dies nicht lange, denn ausgerechnet (jedenfalls könnte man dies aus Straubinger Sicht so sehen) Florian Busch sowie Richie Regehr suchten sich diesen Spielstand, um die Partie zu drehen. Erst klinkte Busch hinter Mike Bales ein (26.), kurz darauf brachte Regehr die Berliner in die 3:2-Führung. Bemerkenswert dabei: Beide Spieler erzielten ihr erstes Tor in der aktuellen Saison. Quasi das gleiche Spiel auch zum Beginn des dritten Drittels. Erst spielen die Berliner fast ausschließlich auf das Straubinger Tor, letzten Endes konnten aber die Tigers jubeln. Der erst diese Woche verpflichtete Justin Mapletoft verwandelte einen Alleingang eiskalt zum Ausgleich (46.). Die brachte die Eisbären ganz schön ins schwitzen sowie die Gäste mit Mann und Maus verteidigen. So war es auch eher abgefälschter Schlagschuss von Derrick Walser, den die Berliner, in Person von Chris Hahn, gewinnbringend in das Tor einschossen. Straubings Trainer Jürgen Rumrich nach dem Spiel: „wir haben heute teilweise sehr gut gespielt und hätten einen Punkt verdient gehabt. Allerdings waren die Eisbären cleverer!“ (ovk – Foto by City-Press) Eisbären Berlin – Straubing Tigers 4:3 (1:1, 2:1; 1:1) Tore:
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