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9:4 - Eisbären gegen Huskies gnadenlosBerlin, 20.September 2009
Klare Sache und Revanche geglückt! Mit 9:4 gewannen die Eisbären Berlin gegen die Kassel Huskies und machten nun spätesten ihre einstige 3:8-Auftaktniederlage (was nunmehr auch das letzte verlorene Spiel des Meisters ist) am ersten Spieltag bei den Nordhessen endgültig vergessen. Schon im ersten Drittel ging es mit dem munteren Toreschiessen der Berliner los. Florian Busch konnte in der vierten Spielminute aus spitzem Winkel Adam Hauser im Tor der Gäste überwinden. Vier Minuten später erhöhte Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann auf 2:0, Denis Pederson schickte kurz vor der Drittelpause die Kasseler mit einem Dreitore-Rückstand in die Kabine. Dass zwischendurch Bären-Stürmer Tyson Mulock mit einer Spieldauer-Strafe vorzeitig in die Kabine musste ( er verletzte Derek Damon mit einem hohen Stock an der Lippe - 15.Spielminute) fiel eigentlich kaum ins Gewicht, denn selbst in Überzahlsituationen schwächte n sich die Gäste durch Strafzeiten selber. Wahrscheinlich auch dem schnellen Angriffswirbel der Eisbären geschuldet, dem sie sich teilweise chancenlos entgegenstanden. Etwas verwundert rieben sich die meisten der 13 600 Zuschauer in der o2 World die Augen, als plötzlich die Huskies wieder zurück ins Spiel fanden. Zwar sah es zunächst so aus, als dass durch den vierten Berliner Treffer (Jeff Friesen, 24. ) alle Messen gesungen sind, allerdings machten die Gäste danach so richtig ernst. Drei Tore innerhalb von fünf Minuten (Mike Card, 28.min, Alex Leavitt 32.min und Pierre Luc Sleigher, 33. min) schien das Spiel wieder offener zu gestalten. Allerdings riss ein Eisbären-Doppelpack (Pederson und Andy Roach) die Kasseler wieder aus allen Träumen. Im letzten Abschnitt, welcher zunächst recht ausgeglichen begann, fielen dann alle Hemmungen. Erst erzielte Stefan Ustorf das 7:3, den Anschluss durch Sleigher beantworteten Travis James Mulock und Steve Walker und stellten den 9:4-Endstand her. Stimmen zum Spiel: Stephané Richér (Kassel Huskies): Berlin war heute super. Wir wissen das Berlin die beste Mannschaft ist. Sie haben viel in das Spiel investiert und waren bereit. Im ersten Drittel hatten wir zu viele Strafzeiten, hatten kein Momentum. Um in Berlin Erfolg zu haben, muss alles passen. Don Jackson (Eisbären Berlin): Von Anfang an waren wir bereit. Im zweiten Drittel haben wir etwas verschlafen. Zum Schluss des Spiels waren wir fitter und haben viel Power gemacht. Wir sind jetzt zwar Tabellenführer, müssen aber vor jedem Gegner Respekt haben. (ovk – Foto by City-Press)
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