Verteidiger mit Perspektive

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Der in den letzten drei Spielzeiten für den EC Bad Nauheim aufgelaufene Defensivspieler unterschrieb in der Seestadt einen Einjahresvertrag, der für alle Ligen Gültigkeit besitzt. Bei den Pinguinen, die Kohl seit zwei Jahren beobachten, stand dieser bereits in der letzten Saison auf dem „Wunschzettel“, doch damals hatte sich der gebürtige Mannheimer bereits früh für die „Roten Teufel“ entschieden. 

Kohl entstammt dem Nachwuchs der Adler Mannheim. Unter Trainer Helmut de Raaf galt der Linksschütze stets als eine der Stützen des Teams und gewann zweimal die DNL Meisterschaft mit den Kurpfälzern. Zu Beginn der Saison 2009/2010 war Kohl in den Kurpark nach Bad Nauheim gewechselt, wo er sich zu einem soliden und leistungsstarken Verteidiger entwickeln konnte. Der Pinguins-Neuzugang trug auch schon das Trikot der Nationalmannschaft. 17 Mal lief er für die U-17, U-18 und U-20-Auswahl auf. In der Nationalmannschaft lernte er Jerome Flaake und Marcel Ohmann kennen, die Werbung für den Wechsel zu den Pinguins machten. „Die Jungs waren nur am Schwärmen, wenn es um Bremerhaven ging“, sagt Kohl.

Der 1,79 Meter große Profi gilt als klassischer Stay-at-home-Verteidiger. Da die Seestädter mit Teljukin und Fatyka bereits über zwei offensiv ausgerichtete  Abwehrspieler verfügen, war man auf der Suche nach einem Verteidiger, dessen Stärken im eigenen Drittel liegen und der auch einmal abräumen kann. Kohl dürfte diesem Profil Stewarts entsprechen. Gut ausgebildet, in körperlicher Topform und stets hoch motiviert kann Kohl einen sehr guten ersten Pass spielen, zeigt Qualitäten im Penalty Killing und konnte auch schon die eine oder andere Überzahlsituation gut dirigieren. Mike Stewart: „Ich freue mich auf Marc. Er scheint genau der Typ junger Spieler zu sein, den wir noch gesucht haben.“

Am vergangenen Wochenende schaute Kohl ein erstes Mal mit seiner Freundin in Bremerhaven vorbei. Beide waren von der Seestadt begeistert. „Das Meer ist traumhaft. Es kam mir vor wie Urlaub. Und der Fisch hat uns auch geschmeckt“, so der 20-Jährige, der bei den Pinguinen mit der Rückennummer #25 an den Start gehen wird.

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