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Starbulls Rosenheim Neuzugang Greg Gibson im Interview„Für meine Mannschaftskameraden gehe ich dahin, wo es weh tut.“

Hockeyweb: Die Starbulls Rosenheim haben Sie vor zwei Wochen als zweiten Importspieler nach Tyler McNeely vorgestellt. Wie sind Sie mit den Starbulls in Kontakt gekommen und was hat Ihnen Franz Steer über die Mannschaft und das Umfeld erzählt?

Greg Gibson: Ich hab die Starbulls gekannt, da ich mich schon seit mehreren Jahren über das Internet mit vielen Ligen in Europa beschäftige. Mir wurde erzählt, dass Rosenheim ein schöner Ort wäre, um Eishockey zu spielen, auch weil der Sport in der Stadt einen besonderen Stellenwert hat. Der neue Vorstand möchte die Mannschaft und den Verein als Ganzes wohl von Jahr zu Jahr ein Stück besser machen.


Was wissen Sie schon über die DEL2 und über das deutsche Eishockey? Haben Sie spezielle Erwartungen?

Ich gehe davon aus, dass die DEL2 eine sehr enge und spannende Liga ist. Viele Spieler aus Nordamerika wollen sie als Sprungbrett nutzen, sodass die Liga sicher sehr schnell ist, aber auch Kreativität gefragt sein wird.


Wie würden Sie sich selbst als Spieler beschreiben? Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Meine Geschwindigkeit war immer meine größte Stärke auf dem Eis, aber auch meine Übersicht würde ich als solche bezeichnen Auf der anderen Seite ist natürlich meine geringe Körpergröße eine Schwachstelle. Diese kann ich aber durch unbändigen Willen und absolutem Siegeswillen kompensieren. Für meine Mannschaftskameraden gehe ich dahin, wo es weh tut.


Wieso haben Sie sich letztendlich dafür entschieden Ihre Karriere in Europa fortzusetzen? Hätte es Möglichkeiten auf einen Vertrag in AHL oder ECHL gegeben?

Ich hätte in die ECHL gehen können, aber habe mich ganz klar für Europa entschieden, weil es immer ein Traum von mir war, Eishockey im Umfeld einer neuen Kultur zu spielen.


Wie sieht Ihr Sommerfahrplan aus? Ab wann werden Sie in Rosenheim sein? Ist schon etwas Vorfreude da?

Zurzeit arbeite ich individuell an mir und habe einen speziellen Trainingsplan für mich entworfen, der 25 Stunden in der Woche vorsieht. Sofern es freie Eiszeiten gibt, versuche ich sie zu buchen. Ferner habe ich einen Personal-Trainer, mit dem ich gezielt an Geschwindigkeit und an Kraft arbeite. Am 01. August lande ich dann in München und beginne das Training mit den Starbulls. Bisher habe ich nur Gutes über Rosenheim gehört, sodass ich schon jetzt gespannt bin, die Stadt und das Umland zu erkunden.