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Sieben Heimsiege bringen Überraschungen mit sichDEL2 kompakt

ESVK-Goalie Stefan Vajs blieb zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. (Foto: dpa)ESVK-Goalie Stefan Vajs blieb zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. (Foto: dpa)

Der ESV Kaufbeuren hat nicht nur den Spitzenreiter Bietigheim Steelers geschlagen, beim 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) ließen die Allgäuer nicht einmal ein Tor des Primus zu. ESVK-Goalie Stefan Vajs blieb damit schon zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Nach fünfeinhalb Minuten lagen die Kaufbeurer nach Treffern von Maximilian Schäffler und Sami Blomqvist mit 2:0 vorne. Bereits in der 24. Minute setzte Joona Karevaara den Schlusspunkt.

Die Steelers blieben aber vorne, weil der Verfolger erneut zeitgleich verlor. Die Eispiraten Crimmitschau besiegten die Löwen Frankfurt mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1). Ivan Ciernik, Jason Pinizzotto und Patrick Pohl sorgten bei einem Gegentor von Clarke Breitkreuz für eine 2:0- und eine 3:1-Führung. In Unterzahl verkürzte C.J. Stretch zwar schon in der 46. Minute auf 2:3, mehr gelang den Hessen aber nicht mehr.

Konnte der Tabellendritte also den Rückstand verkürzen? Ein kurzes, knappes: Nein! Denn auch die Dresdner Eislöwen mussten sich geschlagen geben, da die Lausitzer Füchse das Sachsenderby mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) für sich entschieden haben. Die ersten Führungen Weißwassers von Sean Fischer und Thomas Götz glichen Marcel Rodman und Mirko Sacher jeweils aus, doch 130 Sekunden vor dem Ende traf Marius Schmidt zum Sieg für die Füchse. Die Dresdner beklagten nach der Partie zwei verletzte Spieler und kassierten zudem durch Tomas Schmidt wegen hohen Stocks eine Spieldauerstrafe.

Weißwasser ist damit Vierter, weil der EHC Freiburg im Kampf um Platz zehn einen wichtigen 3:0 (3:0, 0:0, 0:0)-Sieg gegen die Kassel Huskies einfuhr, während der Verfolger der Wölfe, der EC Bad Nauheim, ebenfalls gewann. Im ersten Drittel machte der EHCF bereits alles klar. Jannik Herm, Radek Duda und Tobias Kunz erzielten die Treffer. Lukas Mensator konnte den Shutout für sich verbuchen.

Der EC Bad Nauheim setzte sich mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Starbulls Rosenheim durch. Die Roten Teufel freuen sich damit über ein Sechs-Punkte-Wochenende. Radek Krestan traf gleich dreimal für die Gastgeber. Außerdem war Nick Dineen erfolgreich. Der einzige Rosenheimer Treffer von Maximilian Vollmayer kam in der 56. Minute zu spät.

Die Heilbronner Falken kamen beim 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gegen die Ravensburg Towerstars ebenfalls ohne Gegentore aus. Kevin Lavallée und Tyler Gron sorgten für den Erfolg des Tabellenzwölften. Andrew Hare sicherte sich den Shutout.

Der EHC Bayreuth bleibt nach dem 4:2 (0:0, 2:0, 2:2) gegen den SC Riessersee als Neunter weiterhin auf Play-off-Kurs. Die Tigers führten nach Toren von Michal Bartosch, David Wohlberg, Ivan Kolozvary und nochmal Bartosch bereits mit 4:0, ehe Garmisch durch Florian Vollmer und Michael Rimbeck auf 2:4 verkürzte und mit einem sechsten Feldspieler alles versuchte. Bitter für Riessersee: Gleich zu Beginn schied mit Jares Gomes ein wichtiger Spieler aus. Ein Foul oder nicht? Für den SCR in jedem Fall, die Schiedsrichter verhängten allerdings keine Strafe.