Ravensburg Towerstars trotzen dem Spitzenreiter einen Punkt abDEL2 kompakt

Robin Just (rechts) traf zum 2:2 für die Ravensburg Towerstars in Bietigheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Robin Just (rechts) traf zum 2:2 für die Ravensburg Towerstars in Bietigheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) n.V.

Der Spitzenreiter aus Bietigheim hat in der Schlussphase des Spiels einen Punkt aus der Hand gegeben. Kodi Schwarz und René Schoofs brachten die Steelers zwar mit 2:0 in Führung, doch in den letzten vier Minuten glich Ravensburg die Partie aus: Brian Roloff und Robin Just waren für die Towerstars erfolgreich. In der Overtime schlug Bietigheim dann aber zu: Matt McKnight traf in Überzahl zum Sieg (64.). Eine Minute zuvor hatten die Steelers allerdings einen Penalty ungenutzt gelassen.

Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse 4:5 (1:0, 2:2, 1:2, 0:1) n.V.

Lediglich der Führungstreffer der Löwen von Wade MacLeod sechs Sekunden vor der ersten Pause fiel, als beide Mannschaften mit fünf Feldspielern auf dem Eis standen. Weißwasser ging danach durch Artur Tegkaev und Jeff Hayes in Führung, doch Frankfurt zog durch Nils Liesegang, Vladislav Filin und nochmal MacLeod auf 4:2 davon. Doch die Gäste drehte die Partie in der Schlussphase. In doppelter Überzahl stellte Anders Eriksson den Anschluss her (57.); eine Minute später traf Feodor Boiarchinov zum 4:4. Die Strafenorgie ging weiter. So trafen die Lausitzer in der Verlängerung in erneut doppelter Überzahl durch Roope Ranta zum 5:4. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt längst übergekocht.

Kassel Huskies – SC Riessersee 2:5 (1:2, 1:2, 0:1)

Für Garmisch war das bereits der siebte Sieg in Folge – in der Saison, aber auch im siebten Duell mit Kassel in Folge. Derweil konnten die Huskies ihre Heimserie nicht ausbauen. Jens Meilleur traf zwar zur Führung für die Hessen, doch Andreas Eder, Louke Oakley und Valentin Gschmeißner waren zum 3:1 für Riessersee erfolgreich. Marco Müller brachte die Huskies nochmal heran, doch Lubor Dibelka und Richard Mueller machten den Sack zu.

EHC Freiburg – Tölzer Löwen 6:4 (3:1, 0:1, 3:2)

Zur ersten Pause führten die Wölfe schon mit 3:1, nachdem Mark Mancari, Nikolas Linsenmaier und Christian Billich für Freiburg sowie Joonas Vikho für Bad Tölz getroffen hatten. Doch die Löwen blieben dran und glichen bis zur 42. Minute durch zwei Tore von Johannes Sedlmayr zum 3:3 aus. Aber keine Minute später traf Billich im Powerplay zur erneuten Führung. Julian Airich und Jakub Babka für die Hausherren sowie Julian Kornelli auf Gästeseite sorgten für den Endstand.

EC Bad Nauheim – Bayreuth Tigers 3:2 (0:1, 0:1, 3:0)

Die Gäste könnten bereits auf einen Sieg bei den Roten Teufeln hoffen, denn Timo Gams und Valentin Busch hatten zum 2:0 für Bayreuth getroffen. Doch James Livingston stellte in der 47. Minute den Anschluss her – und glich die Partie viereinhalb Minuten vor Ende zum 2:2 aus. 42 Sekunden später gelang Leon Niederberger dann auch der Siegtreffer für Bad Nauheim.

Eispiraten Crimmitschau – ESV Kaufbeuren 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) n.V.

Die Westsachsen hatten es eilig. Nach 29 Sekunden erzielte Ossi Saarinen das 1:0. Keine vier Minuten waren rum, da stand es durch Robbie Czarnik schon 2:0. Doch die Allgäuer blieben dran, glichen durch Sami Blomqvist und Maximilian Schäffler aus. Damit ging es in die Verlängerung – und wieder waren die Gastgeber schnell. Nach nur 18 Sekunden erzielte Czarnik den Siegtreffer für die Eispiraten.

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)

Ein wichtiger Sieg für die Falken mit Blick auf die Play-off-Qualifikation. Thomas Pielmeier brachte Dresden noch in Führung, doch Justin Kirsch und Mark Heatley drehten die Partie für Heilbronn. Zwar nutzte Nick Huard ein Powerplay zum 2:2. Doch knapp drei Minuten vor dem Ende sorgte Jordan Heywood für den Heilbronner Erfolg.