Petri Kujala verlässt den EC Bad Nauheim auf eigenen WunschRote Teufel nach vier Jahren auf Trainersuche

Trainer Petri Kujala verlässt den EC Bad Nauheim am Saisonende. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Trainer Petri Kujala verlässt den EC Bad Nauheim am Saisonende. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Ich hatte mit Petri schon vor einigen Wochen ein sehr offenes und faires Gespräch, in dem er mich informiert hatte, die Zusammenarbeit trotz des für 2018/19 gültigen Vertrags nicht fortsetzen und sich stattdessen einer neuen Herausforderung stellen zu wollen“, sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. „Ich habe großen Respekt für seine Entscheidung, dass er sich – obwohl sein Vertrag noch bis nächstes Jahr gültig wäre – etwas Neuem zuwenden möchte. In den vergangenen vier Jahren hat Petri Kujala sehr viel für den EC Bad Nauheim bewirkt. Ehrlich und faktisch: Welcher Aufsteiger kann nach den ersten vier Jahren auf den zweimaligen Klassenerhalt sowie auf das direkte Erreichen der Play-offs zurückblicken? Dank seiner guten und harten Arbeit bot sich auch vielen jungen Spielern die Möglichkeit, sich beim EC weiterzuentwickeln. Wir wünschen Petri und seiner Familie alles erdenklich Gute sowie ihm persönlich eine sportlich erfolgreiche Zukunft. Ich bin sicher, dass er diese vor sich hat“, so der 40-Jährige zum Abgang von Petri Kujala.

„Die Entscheidung ist mir definitiv nicht leicht gefallen – ich hatte hier eine tolle Zeit“, sagt Petri Kujala. „Aber ich habe das Gefühl, gerade weil wir aktuell eine tolle Saison erleben, dass der richtige Zeitpunkt für uns gekommen ist, um etwas Neues zu versuchen. Ich möchte allen Sponsoren, Fans, Spielern und Mitarbeitern für diese außergewöhnliche Zeit danken. Ich werde nach der Saison erstmal mit meiner Familie nach Hause nach Hilpoltstein gehen und dann werden wir sehen, wohin die Reise geht. Nichtsdestotrotz ist Bad Nauheim ein besonderer Standort in der DEL2 und ich wünsche mir sehr, dass uns alle Fans und Sponsoren in den kommenden Play-off-Wochen zahlreich unterstützen. In der ‚fünften Jahreszeit‘ ist alles möglich und wir wollen alles tun, um gegen Kaufbeuren weiter zu kommen“, so der Deutsch-Finne.

„Auch mir ist es ein großes Anliegen Petri danke zu sagen“, sagt Teammanager Matthias Baldys. „Seine gute Arbeit sowie sein unermüdlicher Einsatz, den er stets für den EC aufgebracht hat und auch sicher in den kommenden Playoffs weiter aufbringen wird, verdient meine Anerkennung. Unser Ziel ist es, möglichst zeitnah einen neuen Cheftrainer präsentieren zu können. Wir arbeiten bereits intensiv an einer Neubesetzung der Trainerposition“, so der Ex-Profi.

Ex-Nationalspieler spielte zuletzt für die Düsseldorfer EG
Eduard Lewandowski kommt zu den Löwen Frankfurt

​Die Löwen Frankfurt konnten sich eine weitere Verstärkung für die kommende Saison sichern. Eduard Lewandowski kommt nach zuletzt drei Jahren bei der Düsseldorfer EG...

Der doppelte Eisenmenger
Max folgt Bruder Magnus zu den Löwen Frankfurt

​Die Löwen Frankfurt haben sich die Dienste eines weiteren jungen Spielers gesichert. Maximilian Eisenmenger wird die Offensive der Frankfurter verstärken. Der 19-Jä...

Sofiene Bräuner und Leon Meder bleiben
Zwei junge Talente verlängern beim EHC Freiburg

​Der Zweitligist EHC Freiburg hat zwei vielversprechende Eigengewächse für eine weitere Saison an sich gebunden: Sofiene Bräuner und Leon Meder stehen auch in der ko...

Zuletzt Vizemeister mit Herning Blue Fox
Branden Gracel kehrt zum ESV Kaufbeuren zurück

​Mit der Verpflichtung von Branden Gracel schließt der ESV Kaufbeuren seine Kaderplanungen für die kommende Spielzeit 2018/19 in der DEL2 vorerst ab. ...

Sender trifft Christof Kreutzer I – Das Hockeyweb-Sommergespräch
„Harry brennt!“

​Sommer, Sonne, Kurpark. Christof Kreutzer ist in Bad Nauheim angekommen. Das DEG-Urgestein ist nach einem Jahr Pause wieder im Geschäft. Der 51-Jährige bestimmte in...