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Löwen lassen Piraten-Schiff kenternEhrung für verstorbenen Journalisten Matthias Kittmann

Die Löwen Frankfurt langten zehnmal zu. (Foto: dpa)Die Löwen Frankfurt langten zehnmal zu. (Foto: dpa)

10:4 (5:0, 4:3, 1:1)  hieß es am Ende des Tages, der im Zeichen des zweiten Familientages der Saison sowie im Zeichen der Ehrung des verstorbenen Frankfurter Eishockey-Journalisten Matthias Kittmann lag.

Bereits im ersten Drittel sorgten die Frankfurter für klare Verhältnisse. 5100 Zuschauer sahen furiose und die Defensive der Gäste häufig überlaufende Löwen, die durch C.J. Stretch, Richie Mueller, Matt Pistilli (3:0, 4:0) und Clarke Breitkreutz 5:0 in Führung gingen. Der Ex-Frankfurter im Tor der Gäste, Henning Schroth, war dabei meist machtlos. Auch das zweite Drittel sollte so weitergehen: Cespiva zog ins Drittel der Gäste, legte von hinter dem Tor ab und Stretch schob nur noch ein zum 6:0.  Es folgte ein munteres Scheibenschießen mit auch nun unkonzentriert und wackelig in der Defensive stehenden Löwen, als Crimmitschau sich durch Mark Lee, Chris St. Jacques und Jan Tramm aufs Scoreboard brachte, während für die Löwen erneut Stretch, Pistill und Patrick Jarrett trafen. 9:3 stand es nun nach zwischenzeitlichem Torhürt-Wechsel der Gäste, während die Löwen auf ihren neuen Kontingent-Torhüter Keegan Asmundson setzten und dafür Verteidiger Matt Tomassoni eine Pause gönnten. Im Schussdrittel trafen beide Teams jeweils noch einmal: Matt Pistilli mit seinem vierten Tor sowie Dominic Walsh für die Crimmitschauer sorgten für den 10:4-Endstand, den die Löwen ihrem allseits beliebten Reporter „Kit“ widmeten und nebenbei ihre Heim-Niederlagenserie beendeten.

Maximilian Haas