Löwen Frankfurt nach Kaderjustierungen wieder obenaufErgebniskrise ist beendet

Lass Dich küssen: Nils Liesegang bedankt sich bei seinem Torhüter Antti Karjalainen. (Foto: dpa/picture alliance)Lass Dich küssen: Nils Liesegang bedankt sich bei seinem Torhüter Antti Karjalainen. (Foto: dpa/picture alliance)
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„Wir haben 60 Minuten nicht aufgegeben, Ravensburg war fast nur noch im eigenen Drittel. Fast brauchte die Eismaschine kein Eis mehr in unserem Drittel zu machen. Insgesamt war der Sieg verdient, wir müssen andererseits noch effizienter arbeiten, dann fällt das Spiel noch ein wenig höher aus“, resümierte Maximilian Faber, einer der aus Krefeld gekommenen neuen Spieler am Sonntagabend nach dem 4:3-Heimsieg. „Wir haben nie aufgesteckt und die Köpfe hängen lassen, sondern als Team weitergearbeitet“, pflichtete Kapitän Jarrett bei.

Für die Löwen war es der zweite Heimsieg in Folge, deren Fans in der Festung Eissporthalle am Ratsweg vor dem Heimsieg vor zwei Wochen gegen die Heilbronner Falken lange keine drei Punkte mehr bejubeln durfte. „Der Schlüssel zum Erfolg war ganz klar das Spiel bei fünf gegen fünf und das Unterzahlspiel. Dadurch, dass wir sehr viel in der gegnerischen Zone gespielt haben, sind wir ein wenig zu viel nach vorne gelaufen und waren dann hinten wackliger. Da müssen wir uns als Einheit cleverer zusammentun und besser aufpassen, dass wir keine Konter fangen“, kommentiert Verteidiger Faber weiter. „Ich bin gut aufgenommen worden, die Mannschaft ist super drauf und ich bin froh, dass ich hier bin.“ Mit ihm aus Krefeld kam Stürmer Martin Schymainski, der im ersten Spiel in Dresden im Löwen-Dress direkt das 1:0 für seine Farben markierte. „Spieler dieser Qualität optimal einzubauen, wird aber noch etwas dauern. Dieser Prozess ist nach einem Wochenende nicht beendet, sie werden uns noch mehr Tiefe verleihen“, ist sich Jarrett im Hinblick auf die Krefelder Schymainski und Faber sicher. Angesprochen auf das verbesserte Unterzahlspiel, wiegelt der Kapitän, der höchstselbst viele Unterzahlspiele bestreitet, ab: „Wir haben uns genauer damit beschäftigt, strukturierter zu verteidigen, einen genaueren Plan zu haben. Das ist der springende Punkt. Schade natürlich, dass wir in einem ab dem zweiten Drittel gutaussehenden und druckvollen Überzahlspiel mit vielen Schüssen und Chancen nicht getroffen haben. Wenn wir da aber so weiterspielen, bekommen wir auch unsere Tore.“ Von einer überwundenen Krise wollte der Center aber nichts wissen. „So läuft es eben in einer Saison, Schwächephasen hat jedes Team – aber eine Krise war es nie“. Und wenn, scheinen die Löwen diese überwunden zu haben.

Indes seien die diesjährigen Transferaktivitäten der Löwen abgeschlossen, wie Sportdirektor Franz Fritzmeier am Rande des Spieles bestätigte. Mit Faber und Schymainski sowie dem finnischen Goalie Antti Karjalainen vertiefte Fritzmeier den Löwen-Kader im Hinblick auf die Play-offs und tauschte indes Tyler Gron zu den Kassel Huskies, für den die Löwen Lukas Koziol erhielten.  

Apropos Krefeld: den Pinguinen, die den vorletzten Tabellenplatz der DEL schmücken, fehlt weiterhin ein unterzeichneter Mietvertrag mit dem Halleneigentümer für den König-Palast. Und auch sonst scheint es nicht besonders um die Krefelder bestellt. Insgesamt fünf Spieler verließen die Krefelder bis Anfang Februar – ein Ausverkauf, den es in der DEL während einer laufenden Spielzeit so bisher eher selten gab. Einsparungsmaßnahmen stehen natürlich an oberster Stelle im Monat Februar, in dem kein Heimspiel stattfindet und so keine Einnahmen generiert werden können. Nach dem Februar und der Olympiapause ist die Saison nach drei weiteren Spielen beendet.

Signale, dass die Löwen Frankfurt eine Kaufabsicht für die Krefelder Lizenz geäußert haben, sollen die nordrhein-westfälische Seidenstadt erreicht haben. Die Hessen haben sich zeitgleich für die Lizenzierung in der DEL und DEL2 gemeldet.

Maximilian Haas

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