ESV Kaufbeuren und SC Riessersee punkten auswärtsDEL2 kompakt

Maximilian Franzreb, der Torhüter der Lausitzer Füchse, blieb ohne Gegentor. (Foto: dpa/picture alliance)Maximilian Franzreb, der Torhüter der Lausitzer Füchse, blieb ohne Gegentor. (Foto: dpa/picture alliance)
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Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) n. V.

Das vierte und letzte Hauptrundenderby zwischen Bietigheim und Heilbronn konnte der Tabellenführer nach Verlängerung knapp für sich entscheiden. In der sechsten Minute gingen die Gäste durch Brandon Alderson in Führung. Zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Steelers durch Tyler McNeely zunächst ausgleichen (24.). Tim Bernhardt fand in der 29. Minute die passende Antwort und traf zum 2:1 aus Heilbronner Sicht, doch die Steelers glichen erneut aus – in der 36. Minute traf Shawn Weller zum 2:2. Da im letzten Spielabschnitt auf beiden Seiten kein weiterer Treffer fiel, ging es beim Stand von 2:2 in die Verlängerung, in der Dominic Auger nach 65 Sekunden den Siegtreffer für die Steelers erzielte.

Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau 6:3 (3:2, 1:1, 2:0)

Zu einem weiteren Derby kam es zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eispiraten Crimmitschau. Dabei fielen fünf der insgesamt neun Treffer bereits im ersten Drittel. Den Anfang machte Steven Rupprich nach nur 32 Sekunden, rund zwei Minuten später erhöhte Steve Hanusch auf 2:0 für die Eislöwen. Ein Doppelpack von Scott Allen (12.) und Jordan Knackstedt (13.) führte zum zwischenzeitlichen 2:2 Ausgleich, ehe Nick Huard nur 35 Sekunden später zum 3:2 für Dresden einnetzte. Mitte des zweiten Drittels glich Robbie Czarnik abermals aus, knapp drei Minuten vor der zweiten Pause brachte Steven Rupprich die Gastgeber mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung. Im letzten Drittel legten die Dresdner nach. In der 45. Minute nutzte Steven Rupprich eine Überzahlsituation für seinen dritten Treffer, ehe Harrison Reed rund drei Minuten vor Spielende die Partie durch ein Empty-Net-Goal zugunsten der Dresdner Eislöwen entschied.

Lausitzer Füchse – Ravensburg Towerstars 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Eine 0:4-Niederlage mussten die Ravensburg Towerstars bei den Lausitzer Füchsen hinnehmen. Den ersten Treffer der Partie erzielte Andre Mücke in der 14. Minute, gleich zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Feodor Boiarchinov auf 2:0. Die restlichen Tore fielen erst kurz vor Spielende: Jeff Hayes traf in der 58. Minute zum 3:0, ehe Marius Schmidt nur neun Sekunden vor Schluss per Powerplay-Treffer für den 4:0 Endstand sorgte.

Kassel Huskies – EC Bad Nauheim 5:2 (1:0, 2:0, 2:2)

Das Hessen-Duell zwischen Kassel und Bad Nauheim konnten die Huskies auf heimischem Eis mit 5:2 für sich entscheiden. Alex Lambacher brachte Kassel nach rund 15 Minuten zunächst in Führung. Durch zwei weitere Treffer von Adriano Carciola (26.) und Stefan Della Rovere (39.) ging es beim Stand von 3:0 in die zweite Pause. Nach dem 4:0 durch Tyler Gron in der 46. Minute brachten Radek Krestan (54.) und Cody Sylvester (59.) den EC Bad Nauheim zwar nochmals auf 2:4 heran, ein Empty-Net-Goal von Braden Pimm in der letzten Spielminute sorgte dann jedoch für die endgültige Entscheidung und den Heimsieg der Kassel Huskies.

Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen 5:2 (1:0, 2:2, 2:0)

Mit der Partie zwischen Bayreuth und Bad Tölz kam es am Abend auch zu einem bayrischen Duell – auch hier ging die Heimmannschaft beim Endstand von 5:2 als Sieger vom Eis. Den einzigen Treffer des ersten Drittels erzielte Timo Gams zugunsten des EHC Bayreuth in der 17. Spielminute. Im Mitteldrittel drehten Florian Strobl (22.) und Johannes Sedlmayr (35., Überzahl) die Partie zunächst zugunsten der Gäste, durch Treffer von Eric Chouinard (38.) und Sergej Stas (40.) ging es für den EHC Bayreuth jedoch mit einer 3:2-Führung in die zweite Pause. Die Entscheidung fiel erst wenige Minuten vor Spielende. Michal Bartosch erhöhte in der 58. Minute auf 4:2, ehe ein Empty-Net-Goal von Anthony Luciani in der 59. Minute den Heimsieg für Bayreuth perfekt machte.

Löwen Frankfurt – SC Riessersee 2:3 (0:0, 1:0, 1:2, 0:1) n. V.

Wie in Bietigheim stand der Sieger auch in Frankfurt erst nach Verlängerung fest. Nach einem torlosen ersten Drittel gelang Nils Liesegang in der 38. Spielminute der 1:0-Führungstreffer zugunsten der Löwen. Nur 38 Sekunden nach der zweiten Pause erzielte Richard Mueller den Ausgleich, Lubor Dibelka brachte die Gäste rund sechs Minuten später erstmals in Führung. In der 57. Minute konnte Wade MacLeod für Frankfurt ausgleichen, das 2:2 blieb dann bis zum Ende der regulären Spielzeit bestehen. In der Verlängerung dauerte es knapp eineinhalb Minuten bis Lubor Dibelka erneut traf, wodurch sein Team die Heimreise nach Garmisch-Partenkirchen mit zwei Punkten im Gepäck antreten konnte.

Wölfe Freiburg – ESV Kaufbeuren 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)

Ein Auswärtssieg nach regulärer Spielzeit gelang an diesem Abend lediglich dem ESV Kaufbeuren. Den Anfang machte Charlie Sarault, der die Gäste in der vierten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Sarault direkt auf 2:0 (25.). Der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang Radek Duda in der 33. Minute in Überzahl, knapp zwei Minuten vor der zweiten Pause hatte Maximilian Schäffler die ursprüngliche Führung jedoch wieder hergestellt. Im dritten Drittel war es erneut Schäffler, der 17 Sekunden vor Spielende ins leere Freiburger Tor traf und dem ESV Kaufbeuren drei Punkte auf fremdem Eis sicherte.

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