Bitterer Abend für die Pinguine

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Dass die Pinguine am Ende der Partie von den 3328 Fans am Wilhelm Kaisen Platz mit einem Pfeifkonzert verabschiedet wurden, tat doppelt weh.

Dabei hatten sich die Seestädter doch so viel vorgenommen! Och wieder einmal mussten die Pinguine einem frühen Rückstand hinterher laufen. Schon nach sechs Minuten war es Marc Derlago, der einen Wechselfehler der Heimmannschaft und die daraus entstandene Eins auf Zwei Situation zum Führungstreffer nutzen konnte. Die Führung der Gäste musste zum Ende des ersten Abschnitts als verdient bezeichnet werden. Auch zu Beginn des Mitteldrittels waren es die Gäste aus der Lausitz, die mehr Spielanteile hatten und in der 27. Minute ihren Vorsprung auf 2:0 ausbauen konnten. Thomas Götz war es, der im dritten Nachfassen völlig unbedrängt die Führung der Füchse ausgebaut hatte. Überraschend dann doch noch der Anschlusstreffer der Bremerhavener, als bei eigener Unterzahl der durchgebrochene Dimitri Litesov gefoult worden war und den daraufhin von HSR Heffler verhängten Penalty sicher zum Anschlusstreffer verwandeln konnte. Hatten die Fans gehofft, dass die Hausherren dieses Momentum mit in den letzten Spielabschnitt nehmen könnten, wurden sie schnell eines besseren belehrt. Ausgerechnet einer der erfahrensten Verteidiger war es, der nach nur 28 Sekunden im Schlussdrittel auf Torhüter Jaeger fiel und somit Derlargo die Chance gab, ins verwaiste Netz zu schießen. Danach hatten die Pinguine nichts mehr zuzusetzen. McKnights „empty neter“ hatte 13 Sekunden vor Ende der Partie nur noch statistischen Wert.

Da die Seestädter am kommenden Sonntag spielfrei sind, drohen sie nach möglichen Erfolgen der Ravensburg Towerstars und der Eispiraten Crimmitschau in dieser Spielzeit erstmals aus den Play Off Rängen zu fallen, was sie aber bei einem Erfolg in der Dienstagspartie in Dresden selbst wieder korrigieren könnten. Dann müssen die Pinguine aber mit einer weit couragierteren Leistung an den Start gehen. 

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