Bayreuth besiegt Bietigheim im Penaltyschießen DEL2 kompakt

Jozef Potac traf zum Ausgleich für die Bayreuth Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)Jozef Potac traf zum Ausgleich für die Bayreuth Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)
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ESV Kaufbeuren – Löwen Frankfurt 4:5 (2:2, 2:1, 0:2)

Einen torreichen Eishockeyabend erlebten die Zuschauer in Kaufbeuren. Durch zwei schnelle Treffer von C.J. Stretch (3.) und Eric Valentin (4.) gingen die Gäste aus Frankfurt früh mit 2:0 in Führung. Steven Billich markierte in der 15. Minute den Anschlusstreffer, der Ausgleich durch Joseph Lewis (Powerplay) folgte ebenfalls noch vor der Pause (19.). Nach 45 Sekunden im zweiten Drittel traf Steven Billich erneut und brachte den ESV Kaufbeuren in Führung, in der 25. Minute erhöhte Charlie Sarault auf 4:2. Der Anschlusstreffer auf Seiten der Gäste folgte 15 Sekunden vor der zweiten Pause durch Nils Liesegang. Im letzten Spielabschnitt drehten die Löwen die Partie wieder zu ihren Gunsten. Stephan Seeger glich in der 49. Minute zum 4:4 aus, ehe Patrick Jarrett in der 55. Minute den Siegtreffer für Frankfurt markierte.

Tölzer Löwen – Heilbronner Falken 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) n.V.

Anders sah der Spielverlauf in Bad Tölz aus. Rund 46 Minuten dauerte es, bis der erste Treffer fiel. Auf Seiten der Falken war es Justin Maylan, der sein Team in der 47. Minute in Überzahl in Führung brachte. Ungefähr viereinhalb Minuten dauerte es, dann hatte Julian Kornelli den Gleichstand wieder hergestellt. Der dritte und letzte Treffer fiel nach rund zweieinhalb Minuten in der Verlängerung, als Joonas Vihko das Game Winning Goal erzielte.

Wölfe Freiburg – Kassel Huskies 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Die Wölfe Freiburg durften sich nach ihrem Heimsieg über drei Punkte gegen die Kassel Huskies freuen. Zunächst brachte Jakub Babka die Gastgeber in der siebten Spielminute in Führung, nach einem Powerplay-Treffer durch Enrico Saccomani in der 19. Minute ging es beim Spielstand von 2:0 in die erste Pause. Nach einem torlosen Mitteldrittel fiel auch Treffer Nummer drei auf Seiten der Wölfe – Radek Duda sorgte knapp zwei Minuten vor Spielende per Empty-Net-Goal für das 3:0. Miroslav Hanuljak, Goalkeeper der Wölfe Freiburg, durfte sich dementsprechend über einen Shutout freuen.

Bayreuth Tigers – Bietigheim Steelers 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.P.

Der Tabellenführer aus Bietigheim musste sich in Bayreuth knapp geschlagen geben. Treffer Nummer eins für die Gastgeber erzielte Sergej Stas in der 33. Minute. Die Freude währte jedoch nur kurz: Nicht einmal eineinhalb Minuten später konnte Norman Hauner für Bietigheim ausgleichen. Zu Beginn des dritten Drittels brachte Alexander Preibisch die Gäste in Unterzahl zwischenzeitlich in Führung (42.), der Ausgleich durch Jozef Potac folgte in der 59. Minute. Nach einer torlosen Verlängerung verwandelte lediglich Anthony Luciani seinen Penalty, zwei der drei Punkte blieben daher in Bayreuth.

Eispiraten Crimmitschau – EC Bad Nauheim 3:5 (2:2, 1:1, 0:2)

Über den zweiten von drei Auswärtssiegen durfte sich das Team des EC Bad Nauheim freuen. Im ersten Spielabschnitt gingen die Kurstädter durch Radek Krestan (9.) und James Livingston (12.) in Führung. Die Eispiraten nutzten daraufhin eine Unterzahl-, sowie eine Überzahlsituation: Nach dem Anschlusstreffer durch Vincent Schlenker in der 16. Minute netzte Robbie Czarnik eine Sekunde vor der Pause zum 2:2 ein. Im Mitteldrittel brachte James Livingston die Gäste mit seinem zweiten Treffer erneut in Führung (30.), wieder konnten die Hausherren, diesmal durch Jordan Knackstedt (36.), ausgleichen. Die Entscheidung fiel dann im letzten Drittel. In der 48. Minute traf Mike McNamee in Überzahl zum 4:3 für Crimmitschau, ehe McNamee knapp zwei Minuten später ein weiteres Überzahltor beisteuerte und den Eispiraten so drei Punkte auf fremdem Eis sicherte.

Ravensburg Towerstars – Dresdner Eislöwen 4:6 (2:2, 1:1, 1:3)

In Ravensburg fielen am Abend gleich zehn Treffer. Den Anfang machte Adam Lapsansky in der vierten Spielminute, viereinhalb Minuten später glich Alexander Höller für Dresden aus. In der 13. Minute stellte Daniel Pfaffengut die Führung für die Towerstars wieder her, wieder konnte Alexander Höller – diesmal in Überzahl – ausgleichen (18.). Im zweiten Drittel sorgten Carter Proft (28.) für Ravensburg und Martin Davidek für die Gäste (33.) für ein ausgeglichenes 3:3 nach 40 Minuten. Nachdem Lukas Slavetinsky die Gastgeber in der 47. Minute bereits zum vierten Mal in Führung brachte, starteten die Gäste eine Schlussoffensive. Binnen eineinhalb Minuten sorgten Steven Rupprich (50.) und Alexander Höller (51.), der somit seinen dritten Treffer des Abends erzielt hatte, für eine 5:4-Führung der Eislöwen, ehe Sebastian Zauner 20 Sekunden vor Schluss ins leere Tor traf und den Sack endgültig zu machte.

SC Riessersee – Lausitzer Füchse 5:1 (4:0, 0:1, 1:0)

Mit einem souveränen 5:1 besiegte der Tabellenzweite aus Garmisch-Partenkirchen die Lausitzer Füchse. Mattias Beck traf bereits in der zweiten Spielminute, je ein Über- und ein Unterzahltor (11. und 16.) von Lubor Dibelka und ein weiterer Treffer von Richard Mueller in der 18. Spielminute sorgten für ein deutliches 4:0 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt, genauer gesagt in der 34. Minute, traf David Kuchejda für Weißwasser. Das letzte Tor des Abends erzielte ebenfalls Richard Mueller, als er in der 43. Spielminute eine Überzahlsituation nutzte um den 5:1-Endstand festzusetzen.

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