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Bad Nauheims Serie reißt – SC Riessersee siegt im Bayern-Derby DEL2 kompakt

Rote Teufel unterliegen in Dresden - Foto: Robin TrettinRote Teufel unterliegen in Dresden - Foto: Robin Trettin

Fischtown Pinguins – Starbulls Rosenheim  2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

Mit einer denkbar knappen und am Ende auch unglücklichen 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)-Niederlage mussten die Fischtown Pinguins am heutigen Abend gegen die Starbulls aus Rosenheim den Kürzeren ziehen. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie hatten die Gäste aus Oberbayern am Ende das Glück, aus einem individuellen Fehler der Seestädter Kapital schlagen zu dürfen. Waren die Pinguine im ersten Abschnitt klar dominant, durften die Gäste von der Mangfall den zweiten Durchgang auf ihrer Habenseite verbuchen. Im letzten Abschnitt dieser sehr schnellen und körperbetonten Partie waren es die Pinguine, die in den letzten zehn Minuten mächtig auf die Tube drückten, doch trotz bester Gelegenheiten wollte der Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen.

Tore: 1:0 Marjan Dejdar (8:25), 2:0 Andrej Teljukin (16:41), 2:1 Josef  Frank (17:29), 2:2 Marius Kritzenberger (37:09), 2:3 Norman Hauner (49:35)
Zuschauer: 2.333

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Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

Nach einem guten ersten Drittel und einer 2:1-Führung konnten die Hessen nicht nachlegen und schwächten sich mit Strafzeiten am Ende selber, auch wenn es durchaus Möglichkeiten zu mehr gab. Die Spieldauerstrafe gegen Topscorer Taylor Carnevale sorgte im letzten Drittel jedoch für einen Bruch im Spiel, so dass die Roten Teufel erstmalig ohne Punkte bleiben.  Nach dem 2:2-Ausgleich durch Sami Kaartinen war es letztendlich eine Einzelleistung von Dresdens Christoph Ziolkowski, der drei Minuten vor dem Ende urplötzlich durch war und Thomas Ower beim 3:2 keine Chance ließ. Auch wenn die Hessen noch einmal alles nach vorne warfen, konnten sie das Resultat nicht mehr ändern, so dass sie die erste Saisonniederlage kassieren.

Tore: 1:0 (02:01) Thomas Supis (2:01), 1:1 Kyle Helms (8:14), 1:2 Dennis Reimer  , 2:2 Sami Kaartinen, 3:2 Christoph Ziolkowski (56:39)
Zuschauer: 2.085

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Heilbronner Falken – Eispiraten Crimmitschau 4:3 (3:2, 1:0, 0:1)

Von Anfang an entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Falken zunächst den Ton angaben und verdient in Führung gingen. Crimmitschau konnte zunächst noch Ausgleichen, ehe die Käthchenstädter durch einen Doppelschlag innerhalb einer Minute auf 3:1 erhöhten. Vor Drittelende nutze Ex-Falke Walsh noch die Chance zum Anschlusstreffer. Der zweite Abschnitt entwickelte sich ähnlich als Drittel 1 – die Falken machen Druck, Crimmitschau Kontert geschickt. Doch anders als zuvor trafen lediglich die Falken bei Überzahl ins Gegnerische Tor. Im Schlussabschnitt ließen es die Falken etwas behutsamer angehen, so hatte Crimmitschau mehr vom Spiel und die größeren Möglichkeiten. Doch am Ende retteten die Falken den Sieg über die Zeit.

Tore:  1:0 Andrej Bires (06:51), 1:1 Harrison Reed (08:44), 2:1 Robert Hock (14:31), 3:1 Torsten Fendt (15:39), 3:2 Dominic Walsh (16:12), 4:2 Fabio Carciola (31:23/PP1), 4:3 Martin Heinisch (52:02/PP1)
Zuschauer:  1.116

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SC Riessersee – EVL Landshut Eishockey 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Am Wahlsonntag stellte sich nicht nur die Frage nach der neuen Sitzverteilung im Bundestag, sondern auch, ob der SC Riessersee seinen ersten Sieg in der noch jungen Saison einfahren kann. Im bayerischen Derby gegen den EVL Landshut war die Favoritenrolle von vornherein klar definiert, denn die Werdenfelser konnten seit 2009 gegen die Niederbayern nicht mehr daheim gewinnen.  Nach einem torlosen ersten Durchgang brachte Morten Lie (24.) die Weiß-Blauen in Front. Nur zehn Minuten später packte Andrew Bohmbach von der Blauen Linie einen präzisen Schlagschuss im Powerplay aus, die Scheibe fand den Weg am hervorragenden Schlussmann des EVL, Brian Stewart, vorbei zum 2:0 in die Maschen. Im Schlussdurchgang lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, doch die Garmischer machten 31 Sekunden vor dem Ende den Deckel  drauf - Lubor Dibelka setzte den Schlusspunkt mit einem Empty-Net-Goal.

Tore: 1:0 Morton Lie (23:23), 2:0 Andrew Bohmbach (33:43 /PP1), 3:0 Lubor Dibelka (59:29/ENG)
Zuschauerzahl: 1.300

SC Bietigheim Steelers – ESV Kaufbeuren 7:3 (3:2, 5:2, 7:3)

Sieben Tore und ein Hattrick von David Wrigley war die Bilanz des heutigen Abends aus Sicht der Bietigheim Steelers nach dem deutlichen 7:3-Erfolg über den ESV Kaufbeuren. In einer sehr schnellen Partie hatte der Meister, trotz zwischenzeitlichem 2:2 Ausgleich, die Partie über weite Strecken im Griff und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor einmal mehr extrem torgefährlich. Steelers-Coach Kevin Gaudet: „Didi Hegen macht eine hervorragende Arbeit mit diesem jungen Kader. Man sieht, dass da noch viel Potenzial drin steckt. Wir haben dennoch heute verdient gewonnen und wir haben die drei Punkte gebraucht.“ Didi Hegen gab das Lob zurück: „Wir haben im Moment leider einen zu kleinen Kader, deswegen war der Sieg mehr als verdient.“

Tore: 1:0 David Wrigley (3:15/PP1), 2:0 Alexej Dmitriev (6:31/PP2), 2:1 Stephen Schultz (11:11), 2:2 Sami Ryhänen (18:36/SH1), 3:2 Patrik Vogl (19:14/PP1), 4:2 Mark Heatley (23:41/PP1), 5:2 David Wrigley (32:43), 6:2 David Wrigley (41:48), 7:2 Mark Heatley (52:25), 7:3 Matti Näätänen (59:23)
Zuschauer: 1.392

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Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse 6:1 (2:0, 1:1, 3:0)

Einen letztlich überzeugenden 6:1-Heimerfolg feierten die Ravensburg Towerstars über die Lausitzer Füchse. Bereits nach 21 Minuten war die Partie beim Stand von 3:0 vorentschieden, allerdings konnten die Gäste durch den 1:3 Anschlusstreffer und einen nachfolgenden Pfostenschuss wieder Hoffnung schöpfen. Doch das sollte es aus Sicht der Sachsen gewesen sein, denn die Gastgeber schraubten jeweils im Power-Play den Spielstand bis zur 51. Minute auf 6:1 nach oben und feierten damit den ersten Sieg der neuen Hauptrunde. „Wir freuen uns über die drei Punkte, zumal die Reihenumstellungen und das Powerplay sehr erfolgreich waren", sagte Towerstars-Trainer Petri Kujala nach dem Spiel.

Tore: 1:0 Radek Krestan (11:25/PP1), 2:0 Stephan Vogt (12:05), 3:0 Dustin Cameron (20:50), 3:1 Kristoffer Kjärgaard (34:01), 4:1 Christopher Oravec (45:13/PP1), 5:1 Brian Maloney (50:13/PP2), 6:1 Christopher Oravec (51:09/PP1).
Zuschauer: 2.250

Die Ergebnisse des 4. Spieltags im Überblick:

Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)
Fischtown Pinguins – Starbulls Rosenheim  2:3 (2:1, 0:1, 0:1)
SC Riessersee – EVL Landshut 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Heilbronner Falken – Eispiraten Crimmitschau 4:3 (3:2, 1:0, 0:1)
SC Bietigheim Steelers – ESV Kaufbeuren 7:3 (3:2, 5:2, 7:3)
Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse 6:1 (2:0, 1:1, 3:0)