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Torfestival zwischen Wolfsburg und BremerhavenDEL kompakt

Gleich siebenmal konnten die Grizzlys Wolfsburg jubeln. (Foto: dpa)Gleich siebenmal konnten die Grizzlys Wolfsburg jubeln. (Foto: dpa)
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Grizzlys Wolfsburg – Fischtown Pinguins Bremerhaven 7:6 (0:0, 2:3, 5:3)

Bei der heutigen Partie in Wolfsburg ging es ziemlich heiß her. Die bisherigen drei Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gingen allesamt an Wolfsburg. Und so sollte es auch an diesem 47. Spieltag sein. Doch zunächst blieb es im ersten Drittel eher ruhig. Die Gäste kamen zunächst besser in das Spiel, doch Tore fielen keine. Erst in der 19. Spielminute hatte Aubin die Doppelchance. In Überzahl versuchten die Grizzlys ihre Chance zu nutzen, doch sie scheiterten an Nieminen. Mit einem 0:0 ging es dann in die erste Pause. Durch die beiden Treffer von Jeremy Welsh gingen die Gäste binnen fünf Minuten in Führung. Doch die Wolfsburger setzten durch das Tor von Philip Riefers nach. Es ging sehr torreich weiter. In der 34. Minute erhöhte Jack Combs den Abstand erneut und auch hier zogen die Wolfsburger durch den Treffer von Jimmy Sharrow erneut nach. Mit einem 2:3 ging es nun in den letzten Spielabschnitt. Und hier bewiesen beide Teams erneut, wie bissig sie an diesem Tag waren. Gleich acht Tore fielen in den letzten 20. Minuten. Auf Seiten der Wolfsburger trafen Nick Johnson (2), Sebastian Furchner, Brent Aubin und Christoph Höhenleitner. Bei den Gästen machten Jordan George, Jason Bast und Wade Bergmann die Treffer.

Adler Mannheim – Thomas Sabo Ice Tigers 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 1:0) n.V.

Eine wichtige Partie stand auch in Mannheim an, denn der Gewinner des Spiels hatte die Möglichkeit, dem Tabellenführer München noch einmal ordentlich auf die Pelle zu rücken. In der 14. Spielminute dann das erste Tor für die Adler. An einem Abpraller von hinter dem Tor bekam Jenike noch den Schläger, doch Ullmann stand goldrichtig und stocherte den Puck aus ganz spitzem Winkel über die Linie. Doch die Nürnberger zogen schnell nach und hatten die richtige Antwort in der selben Spielminute parat. Torschütze auf Seiten der Gäste war Patrick Reimer. Mit einem 1:1 und einem sehr ausgeglichenem Spiel ging es in die Pause. Und hier wurde es ganz schön hitzig. In seinem zweiten DEL-Spiel machte Nicholas Torp eine Ansage. Mit einem harten Check des Schweden gegen Arendt. Dieser bleibt daraufhin benommen am Boden liegen. Und für Torp heißt es: fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe. Es stand das letzte Drittel an. Durch eine tolle Einzelaktion gleich zu Beginn durch Garrett Festerling in der 41. Minute folgte die erneute Führung. Doch die hielt nur bis in die 57. Minute an, denn Patrick Reimer traf zum 2:2. Es ging also in die Verlängerung. Sieben Sekunden vor dem Ende schlug Reul zu und markierte aus dem spitzen Winkel im Nachsetzen den Siegtreffer für die Adler.

Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 4:2 (0:1, 2:1, 2:0)

In Krefeld fand heute eines der Kellerduelle statt. Die Schlusslichter aus Krefeld empfingen heute den Tabellenelften aus Schwenningen. Die Partie startete zunächst auch sehr verhalten. In der zwölften Spielminute gingen die Gäste dann durch den Treffer von Will Action in Führung. Mit einem 0:1 ging es in die erste Pause. Die Wild Wings kamen nun mit etwas mehr Power aufs Eis und dies bewiesen sie gleich in der 24. Minute. Acton stand an der perfekten Stelle und drückte die Scheibe über die Linie. 0:2. Doch die Krefelder wollten das nicht auf sich sitzen lassen. Der Aufwand der Hausherren wurde belohnt und Martin Schymainski machte das erste Tor für die Pinguine. Es folgte in der 40. Spielminute der nächste Treffer durch Mark Mancari. Mit einem 2:2 war wieder alles offen und das letzte Drittel entscheidend. Und hier bissen sich die Krefelder noch einmal richtig durch. Innerhalb von zwei Minuten sind gleich zwei Tore gefallen. Mike Collins und Mark Mancari trafen für den Gastgeber. Damit war das Spiel aus. Dank einer tollen Aufholjagd hat Krefeld die Wild Wings trotz eines 0:2 Rückstandes noch mit einem 4:2 geschlagen.

Straubing Tigers – Düsseldorfer EG 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Straubing als Gastgeber versierte ganz klar die Pre-Play-offs an. Doch das Spiel fing sehr schleppend an, so dass das erste Tor erst in der 18. Spielminute gefallen ist. Mit einer unglaublich druckvollen Überzahlphase verdienten sich die Tigers die 1:0-Führung durch den Treffer von James Bettauer. Es ging in den zweiten Spielabschnitt. Fehlpässe auf beiden Seiten eröffneten den Angreifern viele Möglichkeiten. Vor allem die Düsseldorfer konnten zuletzt mehr Akzente setzen. Ein Tor fiel hier doch nicht. So ging es mit einem 1:0 in das Schlussdrittel. Binnen zwei Minuten gingen die Gäste durch die Treffer von Maximilian Kammerer und Daniel Kreutzer in Führung. In der 60. Minute machte Bernhard Ebner mit einem Empty-Net-Goal den Sack dann zu. Die DEG hält durch den heutigen Sieg die Minimalchance auf die Playoffs weiter am Leben.

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 4:3 (2:1, 1:2, 0:0, 0:0, 1:0) n.P.

Augsburg hat durch die Siege der letzten vier Spiele die Playoffs quasi schon in der Tasche. Die Gäste brauchten hingegen ein Wunder, um die Eisbären noch einzuholen. Die Partie startete gleich mit einem Blitzstart der Gastgeber durch einen Treffer von Trevor Parkes. Es folgte ein weiteres Tor in der elften Spielminute durch Mark Cundari. Doch in der 13. Spielminute folgte dann der Anschlusstreffer der Iserlohn Roosters durch Greg Rallo. Mit einem 2:1 ging es in die erste Pause. Die Gäste kamen hier zunächst besser in das Spiel und belohnten sich innerhalb drei Minuten mit einem Doppelpack von Louie Caporusso. Doch ehe das zweite Drittel zu Ende war machte Trevor Parkes den Treffer zum 3:3. Im letzten Spielabschnitt passierte dann nicht mehr viel, so dass es erst in die Verlängerung und dann in das Penaltyschießen ging. Am Ende gewannen die Augsburger nach einem harten Kampf mit 4:3.

Kölner HaieEisbären Berlin 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Die Kölner Haie empfingen heute die Eisbären aus Berlin. Für die Gäste hieß dies nichts Gutes. Von 24 Spielen gingen 19 verloren. Nur Iserlohn ist noch schlechter. Köln ist auf der anderen Seite dementsprechend heimstark. Das erste Drittel begann, in dem jedoch nicht viel passierte. Ohne Tore ging es in die erste Drittelpause. Es war eine schnelle, intensive und sehr interessante Partie. Doch die Tore fehlten zunächst. In der 30. Spielminute gingen die Kölner dann verdient durch den Treffer von Dane Byers in Führung. Nur sieben Minuten später erhöhte Nico Krämmer zum 2:0. Die Eisbären spielten toll mit, bekamen aber die Scheibe einfach nicht in das Tor. Im letzten Abschnitt wurde es nochmal ruppig. Constantin Braun und Nickolas Latta gaben sich ordentlich etwas auf die Mütze. Die Folge: 2 plus 10 Minuten für beide Männer. Am Ende der Partie siegten die Kölner dann verdient mit 2:0 gegen die Eisbären Berlin.

ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München 2:5 (0:3, 2:1, 0:1)

Es war das Bayern-Derby am heutigen Spieltag. Der ERC Ingolstadt hat sich den Meister aus der Landeshauptstadt eingeladen. Die Münchner gingen nach wie vor als Tabellenerster in die Partie. Ingolstadt bräucht hingegen noch ein paar Punkte um den siebten Tabellenplatz zu sichern. Gleich zu Beginn gingen die Gäste durch Dominik Kahun in Führung. Blöd gelaufen für Ingolstadt: Pielmeier verdaddelte die Scheibe hinter dem Tor und Kahun nutzte den Fehler aus. In der zehnten und elften Spielminute dann die nächsten Treffer für die Gäste aus München. Jason Jaffray und Yannic Seidenberg trafen ins gegnerische Tor. Es folgte ein Torwartwechsel. Pielmeier ging und Eisenhut kam. Mit einem 0:3 ging es dann in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt dauerte es rund acht Minuten ehe Steve Pinizzotto den nächsten Treffer für die Gäste umwandelte. Doch nur zwei Minuten später konnte Petr Taticek den ersten Treffer für Ingolstadt markieren. Thomas Oppenheimer schloss sich in der 40. Spielminute an und traf ebenfalls. Mit einem 4:2 ging es nun in den letzten Spielabschnitt. Dafür das es zwischenzeitlich 4:0 für die Gäste stand, holte Ingolstadt gut auf. Im letzten Drittel versuchten beide Mannschaften noch einmal ordentlich Power zu geben. Doch bis zur letzten Spielminute ohne Tore. Erst als Eisenhut das Eis verließ machte Michael Wolf mit seinem 15. Saisontor den Deckel drauf.