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Thomas Sabo: „Wie hier mit den Fans umgegangen wird, ist einfach unter aller Kanone!"Nach dem Pre-Play-off-Spiel im Wellblechpalast

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Der Umzug der Eisbären Berlin für eine Pre-Play-off-Begegnung in den Wellblechpalast sorgt weiter für viel Wirbel. Die Berliner, die wegen eines geblockten Termins aus ihrer eigentlichen Heimspielstätte, der o2World, in ihre alte Wirkungsstätte umziehen mussten, sorgten vor Allem aufgrund der viel geringeren Zuschauerkapazität für Ärger - zumindest bei denjenigen, die das Spiel nicht sehen konnten.


Nun legt auch noch einmal Ice-Tigers-Eigner Thomas Sabo den Finger in die Wunde, und wirft in einem Interview auf der Website der Nürnberger der Klubführung Ignoranz vor.

Hier das ungekürzte Interview:

Herr Sabo, waren Sie heute zum ersten Mal bei einem DEL-Spiel im Berliner Wellblechpalast und was sagen Sie zur Atmosphäre in diesem Stadion?

Ja, das ist richtig, ich war zum ersten Mal dort. Die Berliner Fans haben wohl das Beste für ihre Mannschaft daraus gemacht. Aber man muss schon sagen, dass die Stimmung in Iserlohn und Straubing bei vollem Haus auch nicht leiser ist. Wirklich gut war im Übrigen die Wurst vor dem Stadion.

4.666 Zuschauer konnten das Spiel live im Stadion verfolgen, unsere Fans haben nur 60 Tickets bekommen. Wie schätzen Sie den Berliner um Zug in den Wellblechpalast ein? Normalerweise hätten ja 14.200 Zuschauer das Spiel sehen können.

Fakt ist doch, dass Tausende von Berliner Eishockeyfans und Hunderte Nürnberger Fans keine Karten bekommen haben, was nur auf die Ignoranz der Berliner Eishockeyführung sowie die Duldung der DEL zurückzuführen ist. Auch denen war dieser Umstand seit Saisonbeginn bekannt. Wie hier mit den Fans umgegangen wird, ist einfach unter aller Kanone. Und selbst die Liveübertragung von LAOLA1.tv ist nur durch meine persönliche Intervention entstanden. Sogar darüber machen die Herrschaften sich keine Gedanken bzw. halten das gar nicht für nötig. Unsere Fans waren natürlich total unterlegen, aber trotzdem vielen Dank an sie, dass sie trotz der Umstände nach Berlin gekommen sind.

Am Sonntag kommt es in Nürnberg zum Showdown, nachdem unsere Mannschaft das Spiel zwar verloren, aber zumindest das letzte Drittel für sich entschieden hat. Wie schaffen wir den Einzug ins Viertelfinale?

Das Spiel in Berlin ist nicht wegen der Atmosphäre verloren gegangen, da es nun mal auf dem Eis und nicht neben dem Eis stattfindet und wir unsere Chancen gerade im ersten Drittel nicht genutzt haben. Die Berliner haben das gestern einfach cleverer und effizienter gemacht. Fakt ist aber, dass die Mannschaft nicht schlecht gespielt und auch im letzten Drittel noch ihre Tore gemacht hat. Wenn wir am Sonntag um jeden Zentimeter kämpfen, dann werden wir das Spiel auch gewinnen.

Hoffen Sie am Sonntagnachmittag auf ein nahezu volles Haus in der Arena?

Natürlich, die Mannschaft hat es sich durch die wirklich herausragenden Leistungen in den letzten Wochen einfach verdient, dass sie unsere volle Unterstützung bekommt. Unsere Fans haben in den letzten Wochen wirklich für eine tolle Stimmung gesorgt, und ich bin fest davon überzeugt, dass sie ihre Stimmbänder auch morgen alles andere als schonen und dem Berliner Anhang vom Freitag in nichts nachstehen werden. Also liebe Fans, nehmt Eure Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen oder Sportfreunde mit zum Spiel, damit wir gemeinsam für den Einzug ins Viertelfinale sorgen können!

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