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Silberstreif am Horizont?Fan-Hearing bei den Krefeld Pinguinen

Die Fans der Krefeld Pinguine. (Foto: dpa/picture alliance/City-Press)Die Fans der Krefeld Pinguine. (Foto: dpa/picture alliance/City-Press)
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Die Saison 2016/17 nannte Wolfgang Schulz eine „riesige Enttäuschung“; man habe ein teures Team ohne den notwendigen Charakter und die notwendige Schnelligkeit zusammengestellt und außerdem den Fehler gemacht, das DEL-Team einem jungen Trainer ohne jede Erfahrung anzuvertrauen.

Im Hinblick auf unmittelbare Zukunftsängste der Krefelder Fans sagte Schulz: „Wir werden die Lizenz bekommen.“ Er blieb dabei, dass er persönlich nach 22-jährigem Engagement bei den Pinguinen 2018 Schluss machen werde und wiederholte, dass man auf der Suche nach jemandem mit dem Willen und der Möglichkeit zur Übernahme der Führungsverantwortung sei. Nach der Aussage des Krefelder Oberbürgermeisters, die Krefelder DNS enthalte Eishockey, war er auch zuversichtlich, dass die Stadt bei der Neuverhandlung des Mietvertrages für den König-Palast, dessen Verlängerung in seiner alten Form er schon vor längerer Zeit ausgeschlossen hatte, kooperationsbereit sein werde. Auf die Nachfrage, was denn passiere, wenn sich kein Nachfolger für ihn melden sollte, beruhigte er die gut 300 erschienenen Fans mit den Worten: „Wenn sich keiner finden sollte, werden wir eine [andere] Lösung finden müssen und auch finden.“

Demnach scheint die nähere Zukunft der Pinguine gesichert zu sein; fehlen nur noch der erfolgreiche Kampf auf dem Eis und die Rückkehr des Vertrauens der Fans in die Mannschaft und den Verein.