Rückblick auf die Spiele der Augsburger Panther vom WochenendeAEV wieder auf der Siegesstraße

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In einer spannenden Partie musste der AEV letztendlich trotzdem als Verlierer vom Eis. Im ersten Drittel ließen die Augsburger kaum Chancen zu. Der Tabellenführer aus Köln drängte einige Male auf den Führungstreffer, doch Jonathan Boutin hielt den Kasten sauber. Auch die Panther kreierten Chancen, fanden allerdings in Wesslau ihren Meister. Kurz vor der ersten Sirene dann doch noch der erste Treffer. Ryan Jones nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Panther-Defensive und brachte die Haie 2,7 Sekunden vor der Pause in Führung (20.). Im Mitteldrittel drängten die Panther auf den Ausgleich. Im Powerplay scheiterte zunächst Hanowski (24.), dann traf Grygiel nur den Innenpfosten (26.). Die Augsburger waren das gefährlichere Team und dennoch ging es mit demselben Ergebnis in die zweite Pause. Obwohl die Panther mehr Schüsse auf das Gehäuse der Kölner abfeuerten, waren es die Haie, die den nächsten Treffer erzielen konnten. Gogulla bediente Mulock, der auf 2:0 erhöhte (44.). Doch keine Minute nach dem 2:0 war es T. J. Trevelyan, der einfach mal abzog und mit einem platzierten Schuss auf 2:1 verkürzte (45.). Beide Teams hatten im weiteren Verlauf Großchancen. In einer dramatischen Schlussphase erhöhte erst Salmonsson in Überzahl auf 3:1 für die Haie (59.) bevor der Augsburger Trupp wieder verkürzte (59.). In der letzten Spielminute gelang den Augsburgern allerdings nicht mehr der Ausgleichstreffer.

Trotz statistischer Überlegenheit konnten die Panther, wie auch schon am Wochenende zuvor, keine Punkte einfahren und rutschten somit auf den letzten Tabellenplatz.

AEV gewinnt spannendes Derby gegen Straubing

In einem richtig guten Eishockeyspiel behielten die Augsburger die Oberhand und besiegten die Straubing Tigers vor heimischem Publikum mit 5:3. Nach drei knappen Niederlagen überzeugte der AEV vor allem im Powerplay. Wie auch schon in den Spielen zuvor spürte man die Angriffslust der Panther. Im ersten Drittel konnten zwölf Torschüsse auf das Straubinger Tor verzeichnet werden, allerdings war die Chancenverwertung wie schon in den letzten Partien verbesserungsfähig. Kurz vor der Sirene dann doch noch der erste Treffer. LeBlanc legte auf Trevelyan quer, der Climie im Straubinger Tor keine Chance ließ (20.). Es sollte das erste Powerplay-Tor des Abends sein.

Die Mannschaften kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Waren es im ersten Abschnitt die Augsburger, die das Spiel kontrollierten, spielten jetzt fast ausschließlich die Straubinger. In der 24. Minute nutzte Williams die Chance und glich ebenfalls im Powerplay aus (24.). Als die Tigers wenige Minuten später wieder in Überzahl aufs Eis durften, drehten sie die Partie durch den nächsten Treffer (31.). Wieder dauerte es bei den Panthern bis kurz vor der Drittelpause. Trupp bediente Davies in doppelter Überzahl, der nur noch einschieben musste (40.). Das letzte Drittel begann immer noch mit einem Mann mehr für die Panther. LeBlanc nutzte auch dieses Powerplay und brachte die Panther wieder in Front (41.). Der AEV nutzte auch die nächste Überzahlmöglichkeit. Holzmann bediente Lamb, der mit einem satten Schuss von der blauen Linie auf 4:2 erhöhte (42.). Fünf Minuten später war es Holzmann selbst, der den fünften Powerplay-Treffer der Augsburger markierte und zum 5:2 einnetzte (47.). Zwar kamen die Straubing Tigers noch zum 5:3 durch Mitchell (48.), allerdings ließen die Panther nichts mehr anbrennen. In einem packenden Derby zeigten beide Mannschaften vor allem ihre Überzahlstärke. Sieben der acht Treffer wurden im Powerplay erzielt. Mit dem Sieg gaben die Panther nicht nur die rote Laterne ab, sondern direkt an die Straubing Tigers weiter.

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