Red Bull München ist Weihnachtsmeister - DEG punktet gegen NürnbergDEL kompakt

Die Düsseldorfer EG führte gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, musste sich dann aber mit einem Punkt begnügen. (Foto: Bianca Ebenhöch)Die Düsseldorfer EG führte gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, musste sich dann aber mit einem Punkt begnügen. (Foto: Bianca Ebenhöch)
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Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Vor dem Spiel gab es in Iserlohn die obligatorische Weihnachts-Vertrags-Verlängerung. Dieses Jahr war Goalie Sebastian Dahm unterm Baum und dieser kassierte das einzige Tor im Eröffnungsdrittel. Mark Voakes fuhr einen unwiderstehlichen Unterzahlkonter und netzte ein. Im Mitteldrittel duellierten sich zwei gleichwertige Teams, die beide ihre Chancen suchten. Die Roosters hatte zwar etwas mehr Schüsse in der Zählung, doch in der Wahrnehmung auf dem Eis hatten die Grizzlys Vorteile. Mit dem zweiten Wolfsburger Tor deutete schon einiges auf einen Auswärtssieg hin und mit dem dritten Wolfsburger Tor waren die Wegweiser deutlich zu lesen, doch die Roosters wollten das so noch nicht hinnehmen und drückten. Dies wurde auch durch einen schicken Treffer belohnt und noch war einiges zu spielen. Doch die Sauerländer konnten nicht weiter aufholen, stattdessen machten die Niedersachsen per Empty-Net-Tor den Sack zu und entführten die Punkte.

Tore: 0:1 (08:05/SH) Mark Voakes, 0:2 (29:52) Brent Aubin (Tyler Haskins, Björn Krupp), 0:3 (41:36) Christoph Höhenleitner (Björn Krupp, Jimmy Sharrow), 1:3 (46:27) Denis Shevyrin (Blaine Down, Travis Turnbull), 1:4 (58:16/EN) Alex Weiss (Sebastian Furchner, Jeremy Dehner). Zuschauer: 4562.

Kölner Haie – EHC Red Bull München 0:6 (0:3, 0:1, 0:2)

Köln kam gegen München in den ersten 20 Minuten ziemlich unter die Räder. Das erste der drei Münchner Tore war nach einer Bogenlampe noch sehr vom Glück begünstigt, doch die anderen beiden waren zu einfach. Köln tat sich unglaublich schwer, überhaupt in die Partie zu kommen. Zu Beginn des zweiten Drittels wechselten die Haie den Goalie und für Justin Peters übernahm Daniar Dshunussow. Schon in den ersten Minuten des Mitteldrittels hatten sie dann mehr Chancen als im gesamten ersten Abschnitt. Mit anderen Worten, man war endlich im Spiel angekommen. Dshunussow hielt sich wacker, doch in der letzten Minute des Drittels musste auch er hinter sich greifen. Dies war mehr als eine Vorentscheidung. Köln gab aber nicht auf und spielte mit, konnte aber keine Chance verwerten. Anders die Gäste, die mit ihrem fünften Tor endgültig alles klar machten. Köln konnte machen, was es wollte, und kassierte den nächsten Gegentreffer. Damit sollte es dann aber auch gut sein und der Meister beschenkte sich mit einem deutlichen Sieg selbst.

Tore: 0:1 (01:59) Derek Joslin (Patick Hager, Michael Wolf), 0:2 (09:37) Mads Christensen (Patrick Hager, Daryl Boyle), 0:3 (16:03/PP) Brooks Macek (Keith Aucoin, Derek Joslin), 0:4 (39:39/PP) Patrick Hager (Konrad Abeltshauser, Dominik Kahun), 0:5 (47:55) Ryan Button (Dominik Kahun), 0:6 (53:47) Patrick Hager (Brook Macek). Zuschauer: 11.235.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)

Der erste Abschnitt gehörte den Hausherren, die auch verdient in Führung gingen. Ingolstadt spielte oftmals zu umständlich und machte sich so selbst das Leben schwer. Mit dem Ausgleichstreffer war das Spiel fast etwas auf den Kopf gestellt, andererseits zeigte sich der ERC effizient. Im zweiten Abschnitt konnten die Schanzer deutlich zulegen und hatten in Timo Pielmeier einen starken Rückhalt. Mit einem Unterzahlkonter gingen die Oberbayern dann sogar in Führung. Das Spiel nun insgesamt auch attraktiver und so kämpften beide Teams um weitere Tore. Bei Ingolstadts drittem Streich stand auch das Glück Pate, denn der Schuss von Benedikt Schopper findet über einen kleinen Umweg das Netz. Die Pinguins auch im Schlussdrittel mit ihren Chancen und viel Druck, doch der ERC spielte das clever und nutzte selbst seine Chancen. So belohnten sich die Panther zunächst mit zwei weiteren Toren und am Ende mit drei Punkten, welche nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem ersten Drittel auch in Ordnung ging.

Tore: 1:0 (06:18/PP) Chad Nehring (Mike Hoeffel, Kris Newbury), 1:1 (16:58) Dustin Friesen (Laurin Braun, Kael Mouillierat), 1:2 (30:56/SH) Patrick McNeill, Kael Mouillierat, Laurin Braun), 1:3 (39:30) Greg Mauldin (Benedikt Schopper, Kael Mouillierat), 1:4 (41:18) Greg Mauldin (Darin Olver, Fabio Wagner), 1:5 (57:36/PP) Mike Collins (Brett Olson, John Laliberte). Zuschauer: 4604.

Krefeld Pinguine- Eisbären Berlin 3:4 n.V.  (0:2, 2:0, 1:1, 0:1)

Die Krefelder spielten im ersten Drittel phasenweise gefällig, waren jedoch nicht zwingend genug. Anders die Eisbären, die konsequent Druck aufbauten und so auch in Führung gehen konnten. Dazu noch ein Überzahltor und Drittelführung war perfekt. Berlin startete in Unterzahl in den zweiten Abschnitt und nahm schnell noch eine Strafe. Somit waren fünf Pinguine gegen drei Eisbären auf dem Eis und das ließen sich die Hausherren nicht entgehen und kamen zum Anschlusstreffer. In der Folge waren beide Goalies gefordert, doch in der letzten Spielminute des Mitteldrittels nutzten die Seidenstädter eine weitere Überzahl und so hatte man nach zwei Dritteln einen ausgeglichenen Spielstand. Die auffälligste Berliner Reihe um Ziegler, Olver und MacQueen bestimmte auch einige Szenen im Schlussabschnitt, das Tor zu Führung sollten jedoch andere machen. Die große Chance auf die Vorentscheidung hatte Ziegler per Penalty, doch einmal mehr war Dimi Pätzold im Weg. Und wenn man auf der einen Seite die Entscheidung verpasst, gelang auf der anderen Seite der Ausgleich und so ging es in die Overtime. In dieser spielten die Gäste mit viel Geduld und kamen kurz vor Ende selbiger zum Siegtreffer und zwei hart erkämpften Punkten.

Tore: 0:1 (09:34) Micki Dupont (Mark Olver, Jamie MacQueen), 0:2 (15:49/PP) Mark Olver (Jamie MacQueen, Constantin Braun), 1:2 (21:13/PP2) Justin Feser (Dragan Umicevic, Kurt Davis), 2:2 (39:49/PP) Markus Nordlund, 2:3 (50:31) Nick Petersen (Micki Dupont), 3:3 (54:05) Christoph Gawlik (Adrian Grygiel, Markus Nordlund), 3:4 (64:15) Sean Backman (Louis-Marc Aubry, Blake Parkett). Zuschauer: 4564.

Düsseldorfer EG – Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 n.V. (1:1, 1:0, 1:2, 0:1)

Mit einem merkwürdigen Ei konnten die Franken frühzeitig in Führung gehen. In der Partie, die mit hohem Tempo gespielt wurde, ging es hin und her, daher ging auch der Ausgleichstreffer in Ordnung. Beide Teams ließen nicht nach und so war es munteres und schnelles Drittel. Ins zweite Drittel startete die DEG besser, doch nach rund vier Minuten hatten beide Mannschaften einen Metalltreffer zu verzeichnen. Kurz darauf brachten sich die Hausherren erstmals in Führung. In der Folge waren die Rheinländer dicht am dritten Treffer, doch der sollte nicht fallen. Gegen Ende des Drittels kamen die Franken wieder besser auf, doch auch ihnen gelang zunächst kein Tor. Rasant ging es auch im Schlussabschnitt zu. Zunächst konnten die Gäste das Spiel erneut ausgleichen, dann aber nahmen sie ein paar Strafen. Eine davon war zu viel und die DEG legte wieder vor. Noch dazu sah der gut aufgelegte Niklas Treutle dabei eher unglücklich aus. Die Ice Tigers erhöhten nochmals die Schlagzahl und kamen zu einer Reihe an Chancen. Die Düsseldorfer konnten nur noch eine Handvoll Entlastungsangriffe fahren. Als die Wilson-Truppe schon mit einem Extraangreifer unterwegs war, war die Scheibe zum Ausgleich im Netz. Doch es gab einen Videobeweis. Nach nervenaufreibenden Momenten zählte das Tor. Wenig später wurde Treutle zum Helden, als er nach einem Patzer von Patrick Köppchen das Spiel mit einem Riesensave in die Verlängerung brachte. Hier ging es schnell. Alex Barta zog eine frühe Strafe und Leo Pföderl ließ sich das nicht entgehen. Damit sicherte er seinem Team den Sieg und den Zusatzpunkt.

Tore: 0:1 (04:15) Oliver Mebus (Leo Pföderl), 1:1 (12:02) Kevin Marshall (Marco Nowak, Alex Barta), 2:1 (24:47) Max Kammerer (Alexej Dmitriev, Brandon Burlon), 2:2 (43:23) Tyler Aronson (Patrick Köppchen, John Mitchell), 3:2 (46:29/PP) Spencer Machacek (John Henrion, Alex Barta), 3:3 (59:38/EA) Dane Fox (Philippe Dupuis (John Mitchell), 3:4 (61:31/PP) Leo Pföderl (Philippe Dupuis, Tylor Aronson). Zuschauer: 5649.

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