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Red Bull München gewinnt Meisterduell gegen Bern deutlichTestspiele kompakt

Der Deutsche Meister EHC Red Bull München schoss ein deutliches 7:2 gegen den Schweizer Champion SC Bern heraus. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)Der Deutsche Meister EHC Red Bull München schoss ein deutliches 7:2 gegen den Schweizer Champion SC Bern heraus. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)
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Beim Red-Bull-Salute-Turnier in Garmisch gelang dem EHC Red Bull München im deutsch-schweizerischen Meisterduell ein überraschend hoher 7:2 (0:0, 3:1, 4:1)-Sieg gegen den SC Bern. Nach einem torlosen Auftaktdrittel sorgten Konrad Abeltshauser und dann zweimal Jon Matsumoto für die Münchner 3:0-Führung. Kurz vor der Pause traf Simon Moser für Bern, der in der 43. Minute auch den 2:3-Anschluss herstellte. Dann jedoch schossen Steve Pinizzotto, Dominik Kahun, Michael Wolf und schließlich Matsumoto mit seinem dritten Treffer am Abend den Kantersieg heraus. Bereits am Donnerstagabend hatte Sparta Prag mit 4:3 nach Verlängerung gegen den EC Red Bull Salzburg gewonnen. Am Samstag um 15 Uhr stehen sich Salzburg und Bern im Spiel um Platz drei gegenüber. Das Finale bestreiten Prag und München um 19 Uhr.

Die Fischtown Pinguins haben ihr Testspiel bei Pirati Chomutov in Tschechien mit 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) gewonnen. Die Bremerhavener präsentierten sich von Beginn an hellwach, hatten in der vierten Minute ihre erste Chance durch Brock Hooton, ehe Chad Nehring in der achten Minute mit dem 1:0 zur Stelle war. Kevin Lavallee erhöhte in Unterzahl auf 2:0, ehe Nehring im Mittelabschnitt gar das 3:0 gelang. Petr Koblasa und Petr Havel stellten bis zur 49. Minute den Anschluss für die Gastgeber her; doch nur rund eine Minute machte Hooton mit dem 4:2 alles klar. Schon in der 51. Minute gelang Marian Dejdar das Tor zum 5:2-Endstand.

Beim 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)-Sieg der Kölner Haie auswärts gegen den ERC Ingolstadt zeigte sich KEC-Goalie Gustaf Wesslau in guter Fanglaune und machte viele Gelegenheiten der Panther von der Donau zunichte. So war Köln effektiver, als Ryan Jones in der 26. Minute zum 1:0 für die Gäste traf. Benedikt Kohl gelang mit Ablauf einer Überzahlsituation das 1:1 für den ERCI, doch noch vor der zweiten Pause brachte Felix Schütz die Haie wieder in Führung. Kael Mouillierat glich in Überzahl erneut aus, doch Philip Gogulla gelang das entscheidende Tor für Köln.

Im Traditionsduell zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eisbären Berlin setzte sich der Erstligist in Weißwasser mit 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) durch. Bereits in der dritten Minute sorgte Jens Baxmann für die Berliner Führung — beim 1:0 blieb es allerdings dann auch bis zur ersten Pause. Weißwasser präsentierte sich gut und glich in der 24. Minute durch Charlie Jahnke aus. Martin Buchwieser traf in der 37. Minute zum 2:1 für Berlin. Diesen Vorsprung baute Thomas Oppenheimer nach nur 42 Sekunden im Schlussabschnitt aus. Marius Schmidt brachte die Lausitzer noch einmal heran (43.), ehe Baxmann mit zwei Überzahltoren (45., 48.) alles klarmachte.

Trotz einer 3:1-Führung mussten sich die Straubing Tigers den Black Wings Linz auswärts mit 3:4 (1:1, 2:0, 0:3) geschlagen geben. Schon nach 23 Sekunden lag Straubing durch ein Tor von Adam Mitchell in Front. Vor der Pause glich Corey Locke für die Österreicher aus, dessen Abschluss allerdings von einem Straubinger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Sandro Schönberger und René Röthke waren für die 3:1-Führung der Tigers nach 40 Minuten verantwortlich. Doch Linz drehte die Partie durch die Tore von Fabio Hofer, Kevin Moderer und Rick Schofield.

Die Adler Mannheim haben sich beim EHC Biel mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) durchgesetzt. Ein Doppelpack von Chad Kolarik (9., 15.) sorgte für die Adler-Führung zur ersten Pause. Toni Rajala brachte die Schweizer zwar heran (33.), doch mehr gelang dem EHC nicht. Evan McGrath (38.) und Marcus Kink (44.) erzielten die weiteren Mannheimer Treffer.

Mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) gewannen die Augsburger Panther beim Dolomiten-Cup in Südtirol gegen den französischen Meister Rapaces de Gap. Drew LeBlanc und Matt White trafen im ersten Abschnitt für die Augsburger, die sich im zweiten Drittel oft in Unterzahl wiederfanden. Im Schlussdrittel machten erneut White sowie Gabe Guentzel und Mark Cundari alles klar.

Die Schwenninger Wild Wings mussten sich dem Schweizer Zweitligisten HC Thurgau in Weinfelden mit 2:4 (1:2, 1:1, 0:1) geschlagen geben. Markus Poukkula hatte den SERC zunächst in Führung gebracht (9.), doch Michael Loosli glich für Thurgau aus (13.). In der 17. Minute gingen die Gastgeber schließlich in Führung, die Marc El-Sayed egalisierte (30.). Toms Andersons (31.) sorgte für die schnelle Antwort der Gastgeber. Ein Empty-Net-Goal brachte den Endstand.

Der SC Riessersee hat sein Testspiel beim EC Red Bull Salzburg II mit 7:2 gewonnen. Dabei gelang Richard Mueller ein Hattrick. Die weiteren Tore für Garmisch erzielten Andreas Driendl (2), Louke Oakley und Lubor Dibelka.