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Pinguine verpflichten Verteidiger Kurt DavisVon Düsseldorf nach Krefeld

Kurt Davis (rechts) wechselt von Düsseldorf nach Krefeld. (Foto: dpa/picture alliance)Kurt Davis (rechts) wechselt von Düsseldorf nach Krefeld. (Foto: dpa/picture alliance)

„Kurt ist ein Offensivverteidiger mit gutem Spielverständnis, der seine Stärken insbesondere in Überzahlsituationen und bei schnellen Gegenangriffen ausspielen wird. In den letzten drei Jahren haben wir ihn oft spielen sehen und wissen daher genau, was für einen Spieler wir bekommen werden. Er möchte Krefeld wieder besser machen und mit uns erfolgreich sein“, äußert sich Cheftrainer Rick Adduono zum Neuzugang.

Für die DEG hat Davis in den letzten drei Jahren 152 Hauptrundenspiele in der DEL bestritten, wobei er 16 Tore erzielen und weitere 47 Treffer vorbereiten konnte. In 17 Play-off-Spielen kommen weitere vier Vorlagen hinzu. „Ich wollte in der DEL bleiben und hatte mit den Pinguinen, vor allem mit Rick Adduono, von Beginn an gute Gespräche. Letzte Saison mit Düsseldorf die Play-offs zu verpassen war enttäuschend, weshalb mein Ziel mit den Pinguinen klar ist. Wie in den vier Spielzeiten zuvor möchte ich nach der unglücklichen Saison 2016/ 2017 nächstes Jahr wieder in den Playoffs spielen. Ein Saisonende am 26. Februar möchte ich kein zweites Mal erleben. Die beste Zeit Eishockey zu spielen ist im März und im April“, erläutert Kurt Davis seine Pläne für das Frühjahr 2018.

Von 2007 bis 2011 spielte Kurt Davis vier Jahre an der Minnesota State University in Mankato in der NCAA, wo er in 150 Spielen 96 Punkte sammelte. Danach folgte seine erste Spielzeit in Europa für Södertälje SK in der schwedischen Allsvenskan. Von 2012 bis 2014 war er Teamkollege von Tommy Kristiansen und Mathias Trettenes bei den Stavanger Oilers. Für die Oilers bestritt er 90 Vorrundenspiele mit 25 Toren, 62 Vorlagen, 87 Strafminuten und einem Wert von +50 in der Plus-Minus-Statistik sowie 34 Play-off-Spiele mit 10 Toren, 19 Vorlagen, 30 Strafminuten und einem Wert von +9. „Spieler, die vier Jahre Collegehockey in der NCAA gespielt haben, sind vor allem taktisch gut ausgebildet. Aufgrund der geringeren Anzahl an Spielen bleibt dort mehr Zeit die Spieler zu trainieren und zu entwickeln. Man kann intensiver mit dem Einzelnen arbeiten. Gerade auch auf das Athletik-Training wird im College sehr viel Wert gelegt. Nach sechs Jahren Profieishockey in Europa erhalten wir mit Kurt somit einen ziemlich kompletten und erfahrenen Verteidiger, der sich weder an die größere Eisfläche gewöhnen noch unsere Liga erst einmal kennen lernen muss“, so die Worte des Sportlichen Leiters Matthias Roos über den 1,74 Meter großen und 76 Kilogramm schweren Verteidiger.