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Nürnberg alleiniger TabellenführerDEL kompakt

Die Thomas Sabo Ice Tigers rangen auch die Kölner Haie nieder. (Foto: ISPFD)Die Thomas Sabo Ice Tigers rangen auch die Kölner Haie nieder. (Foto: ISPFD)
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Eisbären Berlin — Straubing Tigers 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Bei den Berlinern gab es keine Änderungen zum Freitag. Bei Straubing hingegen rotierten sich Colton Jobke und René Röthke für Adam Mitchell und Jamie Bettauer ins Team. Im Tor startete erstmals Dimitri Pätzold. Der bekam gleich ordentlich zu tun und zeigte dabei einige gute Saves. Auch die Tigers hatten ihre Chancen, darunter ein Pfostentreffer von Dylan Yeo. Tore gab es aber keine. Im Mitteldrittel waren zunächst die Niederbayern das bessere Team. Nicht unverdient gingen sie in Führung. Doch die Berliner besannen sich, kamen zurück und drehten die Partie bis zur zweiten Pause. Straubing zu Beginn des Schlussdrittels mit einer langen doppelten Überzahl, doch was letzte Saison noch Straubings Paradedisziplin war, sieht diese Saison zwar auch gut aus, doch die Niederbayern bekommen die Scheibe im Powerplay nicht ins Tor. Sekunden nachdem der Hauptstadtclub wieder vollzählig war, machten sie das dritte Tor. Dazu kam ein überragender Petri Vehanen im Eisbären-Gehäuse und perfekt war der Heimsieg.

Tore: 0:1 (24:19) Jeremy Williams (Steven Zalewski, Mike Zalewski), 1:1 (28:18/PP) Thomas Oppenheimer (Marcel Noebels, Louis-Marc Aubry), 2:1 (30:16) Mark Olver (Daniel Fischbuch, André Rankel), 3:1 (43:49) Micki DuPont (Florian Busch, Thomas Oppenheimer). Zuschauer: 8923.

Schwenninger Wild Wings — Krefeld Pinguine 5:1 (1:0, 2:1, 2:0)

Änderungen gab es vor dem Spiel bei beiden Teams. Für die Gastgeber kam Dominik Bitter zum ersten Einsatz. Nicht dabei waren Lennart Palausch und Dominik Bohac. Krefeld spielte ohne Justin Feser und Tommy Kristiansen. Joel Keussen war hingegen dabei. Per Konter gingen die Schwäne recht früh in Führung. Schwenningen auch in der Folge das bessere Team, somit ging die Drittelführung in Ordnung. Krefeld auch mit Problemen im Mittelabschnitt, was die Wild Wings zum Ausbau der Führung nutzten. Gerade als der KEV drauf und dran war das Spiel vollends zu verlieren, kamen sie durch Marcel Müller in Unterzahl auf die Tafel. Im Schlussdrittel machten es die Schwenninger dann aber doch noch klar und siegten dank der bisher besten Saisonleistung.

Tore: 1:0 (3:40) Markus Poukkula (Mirko Höfflin, Kalle Kaijomaa), 2:0 (21:10) Simon Danner (Kalle Kaijomaa, Uli Maurer), 3:0 (29:13/PP2) Mirko Höfflin (Will Acton, Markus Poukkula), 3:1 (31:46/SH) Marcel Müller, 4:1 (47:11) Will Acton (Kyle Sonnenburg, Tobi Wörle), 5:1 (58:18) Mirko Höfflin (Jussi Timonen). Zuschauer: 3097.

Kölner Haie — Thomas Sabo Ice Tigers 2:3 (2:0, 0:3, 0:0)

In Köln dauerte es gerade mal 35 Sekunden bis zum Führungstreffer. Kurz nach dem Powerbreak bauen die Haie diese aus und Nürnberg verpasste erneut ein erstes Drittel, denn die Franken fanden spät ins Spiel. Im Mitteldrittel fiel den Nürnbergern aber wieder ein, warum sie nach Köln gefahren sind, und konnten verkürzen. Ehe sich die Kölner versahen, stand es wieder unentschieden, doch es kam noch dicker für die Gastgeber. Nur 51 Sekunden später fanden sie den Puck erneut im eigenen Netz. Im Schlussdrittel wollten die Haie natürlich das Spiel zurückdrehen, doch die Männer von der Noris brachten den Sieg nach Hause und bleiben damit ungeschlagen.

Tore: 1:0 (0:35) Ben Hanowski (Felix, Schütz, Justin Shugg), 2:0 (9:19) Sebastian Uvira, 2:1 (27:30) Yasin Ehliz (Taylor Aronson, Steven Reinprecht),  2:2 (31:53) Brandon Segal (Patrick Reimer), 2:3 (32:44) Steven Reinprecht (Yasin Ehliz, Patrick Reimer). Zuschauer: 8328.

Grizzlys Wolfsburg  - EHC Red Bull München 4:3 n.V. (1:0, 0:2, 2:1, 1:0)

In der Neuauflage der letzten Finalserie gingen die Grizzlys früh in Führung. München drückte nicht nur aufs Tempo, blieb aber glücklos. Somit war die niedersächsische Drittelführung etwas schmeichelhaft. Etwa zur Hälfte des Spiels konnten die Oberbayern ausgleichen. Wenig später hatten die Wolfsburger die neuerliche Führung auf der Schaufel von Gerrit Fauser, doch er kam an Danny aus den Birken nicht vorbei. In Überzahl drehte der Meister dann die Partie mit einem sehenswerten Treffer durch den Kapitän. Im Schlussabschnitt spielte Mark Voakes seine Klasse aus und stellte die Partie erneut auf unentschieden. Doch auch das hielt nicht sonderlich lange, dann gingen die Oberbayern wieder nach vorne. Es ging hin und her und so kam es zum nächsten Ausgleichstreffer und dieser brachte das Spiel in die Verlängerung. Hier ging es zügig. Zwar brauchte es den Videobeweis, doch am Wolfsburger Siegtreffer war nicht mehr zu rütteln. Nach Spielende bekam Steven Pinizzotto noch zwei ’Zehner“, was eine automaische Spieldauerstrafe nach sich zog.

Tore: 1:0 (5:54) Alex Karachun (Carter Proft, Tyson Mulock), 1:1 (29:26) Dennis Seidenberg (Keith Aucoin), 1:2 (35:15/PP) Michael Wolf (Keith Aucoin, Derek Joslin), 2:2 (48:07) Mark Voakes, Alex Weiss, Torsten, Ankert), 2:3 (53:27/PP) Dominik Kahun (Brooks Macek, Daryl Bolye), 3:3 (56:09/PP) Alex Weiss (Mark Voakes), 4:3 (61:25/PP) Kris Foucault (Jeremy Dehner). Zuschauer: 2177.

Düsseldorfer EG — Adler Mannheim 4:3 n.P. (1:1, 0:0, 2:2, 0:0, 1:0)

Beide Teams wollten die Niederlage vom Freitag vergessen machen, so ging es gleich flott los. Marcel Goc hatte bereits in der ersten Minute ein Solo, doch Sekunden später ging die DEG in Führung. Es ging Schlag auf Schlag. Mannheim mit dem Ausgleich und kurz darauf vergab John Henrion einen Penalty. Beide Teams hatten weitere gute Chancen, Tore blieben vorerst aber aus. Auch im Mitteldrittel sah man ein gutes Eishockeyspiel, aber weiterhin keine Tore. Das lag vor allem an zwei ausgezeichneten Torleuten. Im Schlussdrittel klappte es aber wieder mit dem Scoren. Zunächst traf zweimal die DEG und dann begann Chad Kolarik zu zaubern. Nach einem grandiosen Pass von Devin Setoguchi brachte Kolarik den Puck durch die eigenen Beine im gegnerischen Netz unter. Mit aller Macht drängten die Kurpfältzer auf den Ausgleich. In Überzahl und mit Extra-Angreifer klappte das auch. Auf in die Verlängerung. Doch auch hier wollte sich keine Entscheidung finden. Im fälligen Penaltyschießen war die DEG das glücklichere Team.

Tore: 1:0 (1:26) Stephan Daschner (Jeremy Welsh, John Henrion), 1:1 (8:28) Matthias Plachta (Sinan Akdag, Mathieu Carle), 2:1 (43:24) John Henrion, 3:1 (47:41) Spencer Machacek (Bernhard Ebner), 3:2 (48:31) Chad Kolarik (Devin Setoguchi, Luke Adam), 3:3 (58:07/PPEA) Devin Setoguchi (Matthias Plachta, Carlo Colaiacovo), 4:3 (65:00/GWG) John Henrion. Zuschauer: 5893.

Fischtown Pinguins Bremerhaven — Iserlohn Roosters 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)

Flott und spannend war das erste Drittel, in dem die Roosters einige Vorteile hatten. Doch Tore wollten noch nicht fallen. Auch im Mitteldrittel waren die Gäste das aktivere Team. Mit dem zweiten Nachschuss erlöste Chad Costello die Roosters-Fans. Bei eigener Unterzahl konnten die Sauerländer nachlegen und hatten in den letzten Minuten des Drittels bei doppelter Überzahl weitere gute Chancen. Die zwischenzeitliche Führung war mehr als verdient. Im letzten Abschnitt schafften die Nordlichter den Anschluss. Nun war für Spannung gesorgt. 1:30 Minute vor der Schlusssirene gab es nochmal ein Bremerhavener Überzahlspiel. Zusätzlich wurde der Goalie ersetzt, doch es sollte nicht mehr klappen und das Team vom Seilersee schnappt sich die Punkte.

Tore: 0:1 (24:53) Chad Costello (Travis Turnbull, Jack Combs), 0:2 (34:54/SH) Chris Brown (Jason Jaspers), 1:2 (53:33/PP) Cody Lampl (Wade Bergman). Zuschauer: 3704.

ERC Ingolstadt — Augsburger Panther  4:2 (2:0, 0:0, 2:2)

Im Panther-Duell hatten die Oberbayern die Oberhand im Eröffnungsabschnitt. Mit dem ersten Überzahlspiel schossen sich die Hausherren in Führung, die gegen Drittelmitte ausgebaut werden konnte. Augsburg hatte Chancen, blieb aber erfolglos. Ingolstadt hatte im Mitteldrittel erneut gute Chancen weiter davonzuziehen, doch weitere Tore blieben zunächst aus. Gegen Hälfte der Partie neutralisierten sich die Mannschaften aber auch. Im Schlussabschnitt kam nochmal Spannung auf, aber nur für 36 Sekunden. Augsburg mit dem Anschluss und eben 36 Sekunden später traf erneut der ERC. Weitere 77 Sekunden danach war die Entscheidung gefallen. Der AEV konnte zwar nochmal verkürzen, doch am Ende war das nur Kosmetik.

Tore: 1:0 (2:05/PP) Brandon Buck (Petr Taticek, Greg Mauldin), 2:0 (9:01) Darin Olver (Kael Mouillerat, Jacob Berglund), 2:1 (44:17) T.J. Trevelyan (Steffen Tölzer, Trevor Parkes), 3:1 (44:53) Greg Mauldin (John Laliberte, Patrick McNeill), 4:1 (46:10) Mike Collins (Laurin Braun, Brett Olson), 4:2 (54:09/PP) Gabe Guentzel. Zuschauer: 3917.