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Neunter Sieg in Serie für die Ice Tigers - Köln gewinnt in Berlin DEL kompakt

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Es läuft derzeit nicht wirklich viel zusammen bei den Eisbären Berlin. Trotz einer ansprechenden Leistung belohnen sich die Hauptstädter nicht mit Punkten und müssen somit die fünfte Niederlage in Serie hinnehmen. Köln stand in der Defensive kompakt und ließ selten größere Chancen zu. In der Offensive waren die Haie eiskalt und gewinnen somit zum dritten Mal in Folge mit 2:1. 

Dabei begann der Abend gut für die Eisbären. MacQueen brachte die Hausherren nach einem Laufduell mit Kölns Goalie Wesslau mit 1:0 in Führung. Der Kölner Schlussmann hat sein Tor verlassen um den Puck schneller als MacQueen zu erreichen, kam aber einen Schritt zu spät. MacQueen nutzte das eiskalt aus. In der Folge ergaben sich Chancen auf beiden Seiten, der nächste Treffer fiel aber erst nach sechs Spielminuten im zweiten Drittel durch Ehrhoff. Der DEL-Rückkehrer fasste sich ein Herz und zog von der blauen Linie ab, sein Schuss ging in die rechte obere Torecke. Knapp sieben Minuten später legten die Haie nach und bestraften Fahrlässigkeiten im Berliner Powerplay mit einem Unterzahl-Treffer durch Krämmer. 

Alle Berliner Überzahlspiele endeten meist nach kurzer Zeit auf Grund einer eigenen Strafe oder führten wie beim 2:1 zu einem Gegentor. Das Powerplay der Eisbären machte heute und wie auch schon zuletzt einen weniger guten Eindruck. Nur ein Powerplay-Treffer aus den letzten acht Spielen sprechen Bände. 

Im weiterem Verlauf der Partie passierte nichts mehr, auch eine Powerplay-Situation kurz vor dem Ende bei sechs gegen vier konnten die Eisbären nicht nutzen. Damit rutscht Berlin mit nun zwölf Punkten Rückstand bei zwei mehr absolvierten Spielen weiter vom Playoff-Platz sechs ab. Die Kölner hingegen klettern weiter und stehen nun auf Rang drei. 

Im Parallel-Spiel trafen Bremerhaven und die THOMAS SABO Ice Tigers aufeinander. Die Gäste kamen mit breiter Brust und einer Siegesserie aus acht Spielen nach Bremerhaven und zeigten das dementsprechend auf dem Eis. Prust und Reinprecht erzielten die 2:0 Führung im zweiten Spielabschnitt, Kozek besorgte den 3:0 Endstand. Nürnberg bleibt damit an Spitzenreiter München kleben und kann den drei Punkte Abstand halten, da der EHC bereits gestern gegen Iserlohn mit 6:1 gewonnen hat.