Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt 1:2 n.V. (0:0, 1:1, 0:0, 0:1)
In der wieder einmal ausverkauften o2-World hatten die Gäste im Eröffnungsdrittel ein leichtes Schussübergewicht. Tore blieben ihnen jedoch ebenso verwehrt - wie den Hausherren. Bis die Scheibe zum ersten über die Torlinie rutschte, dauerte es bis zur Mitte des zweiten Abschnittes. Julian Talbot brachte die Eisbären aber nur für rund zwei Minuten in Führung, dann konnte Jared Ross ausgleichen. Im „monotonen Gegurke“, so die Meinung von Hans Zach, tat sich bis zum Ende der sechzigsten Minute nichts mehr auf der Anzeigentafel. In der Verlängerung beendete Derek Hahn durch seinen Treffer das Spiel. Zuschauer 14.200.
Grizzly Adams Wolfsburg – Adler Mannheim 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)
Nathan Paetsch brachte die Niedersachsen im Powerplay verdient in Führung. Aber auch trotz insgesamt zwölf Minuten Überzahl der Wolfsburger, darunter auch eine 5 gegen 3 Situation, blieb es der einzige Treffer in den ersten zwanzig Minuten. Gerächt hat sich das im zweiten Drittel, denn Niko Dimitrakos gleicht 98 Sekunden nach Wiederbeginn aus. In der Folge drückt Mannheim weiter und Pavel Gross nimmt bereits in der 30. Minute seine Auszeit. Viel genutzt hat es nicht, denn Dimitrakos bringt mit seinem zweiten Treffer die Adler nach vorne. Im Schlussdrittel drängten die Grizzlys auf den Ausgleich. Es fiel jedoch nur noch ein Überzahltor des Mannheimers Mike Glumac. Zuschauer 3.020.
Iserlohn Roosters – Hannover Scorpions 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)
Für den Tabellenletzten begann das Spiel durch das Tor von Chris Herperger in der vierten Minute eigentlich ganz gut. Doch es blieb der einzige Treffer der Gäste. Noch vor der ersten Pause konnten Mike York, in Überzahltor, und Dave Spina das Spiel drehen. Nach dem frühen Tor von Stefan Langwieder im Mittelabschnitt hatten die Scorpions mehr Chancen, zählbares kam jedoch nicht heraus. Für die endgültige Endscheidung sorgte Colton Fretter im Schlussabschnitt. Zuschauer 3.672.
Hamburg Freezers – Thomas Sabo Ice Tigers 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Keine Tore, aber doch ein sehr ungewöhnliches Eröffnungsdrittel sah man in der Hansestadt. Hauptschiedsrichter Christian Oswald bekam die Scheibe ab und verließ das Eis. Die beiden Linienrichter Nikolaj Ponomarjow und Sirko Schulz leiteten im Zweimannsystem weiter und teilten auch die eine oder andere Strafe aus. Unter anderem bekam Björn Barta eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe geschenkt. Wenig später konnte Oswald jedoch wieder ins Geschehen eingreifen und das Spiel bis zum Ende leiten. In dem offenen Spiel brach Brendan Brooks weit im Mitteldrittel den Bann und erzielte die Hamburger Führung. Das war aber auch schon das einzige Tor, denn der Schlussabschnitt verlief wie das Eröffnungsdrittel – torlos. Zuschauer 12.413.
DEG Metro Stars – Augsburger Panther 2:3 (0:2, 1:0, 1:1)
Nach zwei schwäbischen Toren durch Cam Paddock und Kyle Helms lagen die Gäste nach den ersten zwanzig Minuten verdient in Front. Doch die DEG besann sich im Mitteldrittel und konnte durch Andy Roach verkürzen. Mit Cam Paddocks zweitem Tor des Abends war zu Beginn des Schlussdrittels wieder der alte Abstand hergestellt. Knapp acht Minuten vor Spielende drehte sich ein paar Augenblicke alles um Patrick Reimer. Erst konnte er in Überzahl verkürzen, handelte sich beim Torjubel aber eine Matchstrafe ein. Reimer hatte sich wohl zu einer obszönen Geste hinreißen lassen, die offizielle Strafe war: „Unsportliches Verhalten“. Eine Sekunde vor der Sirene wurden die Meinungen noch etwas handfester ausgetauscht, am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr. Zuschauer 5.112.
Krefeld Pinguine – Straubing Tigers 1:2 n.P. (1:1, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Hätte Jean-Michel Daoust seinen Penalty verwandelt, hätten die Tigers das erste Drittel vielleicht gewonnen. Da er jedoch scheiterte, ging es nach dem Führungstreffer durch Sandro Schönberger und dem Überzahltor von Patrick Hager mit unentschiedenem Spielstand in die Kabine. Als in der 38. Minute zwei Krefelder auf der Strafbank saßen, nahm Straubings Headcoach Dan Ratushny seine Auszeit, um sein Team einzuschwören. Trotzdem fielen keine Tore im Mitteldrittel. Im Schlussdrittel trafen sowohl der Seidenstädter Daniel Pietta, als auch der Gäubodenstädter Carsen Germyn nur das Gestänge. In der folgenden Verlängerung hatten beide Teams gute Chancen, die Entscheidung fiel aber erst im Penaltyschießen durch Straubings Laurent Meunier. Zuschauer 4.594.



















