
Colin Beardsmore erzielte den ersten Wolfsburger Treffer - von insgesamt acht. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)
Grizzly Adams Wolfsburg – Iserlohn Roosters 8:0 (5:0, 2:0, 1:0)
Da sind die Iserlohn Roosters übel unter die Räder geraten. Die Sauerländer hatten vor dem Spiel einige Ausfälle zu beklagen. So fiel beispielsweise Jeff Giuliano aus, dem die Iserlohner noch etwas Zeit geben wollten. Michael Wolf und Michael Hackert hatten ihre Magen-Darm-Grippe zwar überstanden, doch nun fiel Jeff Cowan aus dem gleichen Grund aus. Zudem war auch Goalie Sebastién Caron wie erwartet nicht dabei, bei dem die Roosters keinerlei Risiko eingehen wollten. Sein Vertreter Tero Leinonen verließ aber nach dem 4:0 für Wolfsburg in der 13. Minute das Tor – die Statistiker hatten bis dahin sechs Wolfsburger Torschüsse notiert. Für ihn kam Tim Siekmann ins Spiel. Er wurde gleich kalt erwischt. Denn nachdem Colin Beardsmore (3.), Christopher Fischer (8.), Adrian Foster (11.) und Kai Hospelt (13.) getroffen hatten, musste Siekmann nur 33 Sekunden nach seiner Einwechslung das fünfte Tor der Gastgeber durch Christoph Höhenleitner hinnehmen. David Laliberté (32.) und Patrick Davis (36.) erhöhten im zweiten Drittel auf 7:0. Den Schlusspunkt zum 8:0 setzte John Laliberte (48.). Zuschauer: 2662.
Thomas Sabo Ice Tigers – DEG Metro Stars 2:3 (0:3, 1:0, 1:0)
Nürnberg gab sich im Spiel gegen Düsseldorf nicht geschlagen, obwohl die DEG nach dem ersten Drittel schon scheinbar sicher mit 3:0 geführt hatte. Derek Dinger (6.), Patrick Reimer (12.) und Daniel Kreutzer (15.) hatten den Vorsprung herausgeschossen. Die Ice Tigers blieben aber dran und verkürzte im Mittelabschnitt durch Adrian Grygiel (28.) auf 1:3. Und kurz nach Beginn des letzten Abschnittsbrachte Alexander Oblinger die Franken auf 2:3 heran (42.). Am Ende blieb die Aufholjagd aber unvollendet. Zuschauer: 4729.
Krefeld Pinguine – EHC München 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Viele Strafzeiten gab es in der Partie der Seidenstädter gegen die Bajuwaren. So gingen die Gastgeber auch in der 17. Minute durch einen Überzahltreffer von Duncan Milroy in Führung. Die Pinguine bauten ihren Vorsprung aus, als Boris Blank (29.) das Tor zum 2:0 gelang. In der 33. Minute verkürzte aber Jason Ulmer auf 1:2. Knapp zwei Minuten vor der Pause gerieten Krefelds Benjamin Ondrus und der Münchner David Cespiva aneinander – beide kassierten jeweils 2+2+10 Minuten. Letztlich brachte Krefeld seinen Vorsprung über die Ziellinie. Zuschauer: 4405.
Augsburger Panther – ERC Ingolstadt 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Mit dem „Fußballergebnis“ schlechthin endete das Duell zwischen Augsburg und Ingolstadt – und das war auch noch dramatisch. Denn der Siegtreffer der Gastgeber fiel erst 28 Sekunden vor Ende bei 5:3-Überzahl. Gerade in der Schlussphase ging es hoch her. Zunächst musste der Ingolstädter Jeremy Reich vom Eis (59.), dann kassierte Timmy Pettersson eine weitere Zweiminutenstrafe 47 Sekunden vor Schluss. Diese Gelegenheit nutzte Brian Roloff zum Siegtreffer. Drei Sekunden vor dem Ende gerieten zudem der Augsburger Kyle Helms und Ingolstadts Joe Motzko aneinander. Zuschauer: 4035.
Straubing Tigers – Hannover Scorpions 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) n.P.
Die Tigers mussten sich gegen Kellerkind Hannover mit einem Punkt begnügen. Auch am Pulverturm dauerte es lange, ehe das erste Tor fiel. Andreas Morczinietz brachten die Niedersachsen in der 35. Minute in Führung. Alexander Dotzler erzwang mit dem 1:1 in der 49. Minute die Extraspielzeit. Die verstrich allerdings ohne weitere Treffer. Im Penaltyschießen waren sowohl Matt Hussey für Straubing und Morczinietz für Hannover erfolgreich. Im zweiten Duell war Skorpion Tommi Hannus erfolgreich, Straubings Carsen Germyn vergab jedoch. Da Patrick Buzas auch den dritten Hannoveraner Versuch im Tor unterbrachte, war der Schusswettbewerb vorzeitig entschieden. Zuschauer: 4284.


















