Das Schicksal nahm bereits in der 9. Minute seinen Lauf, als Michael Wolf in Überzahl zum 1:0 traf, da ein Münchner Verteidiger den Puck klären wollte, aber anstatt den Puck hoch und mit viel Tempo aus dem eigenen Drittel heraus zu befördern, schiebt er den Puck flach und langsam direkt auf den Stock von einem Iserlohner Verteidiger, der den Führungstreffer einleitet. „Dies war ein ganz schlechtes Spiel. Mein Team hatte wenig Energie gezeigt und wir haben in etlichen Situationen den Puck nicht aus dem eigenen Drittel klären können,“ so Münchens Coach Pat Cortina.
Von Spielminute zu Spielminute wurde die Leistung der Münchner schwächer. Zu Beginn des letzten Drittels, als es bereits 0:3 stand, nahm der EHC einen Torwartwechsel vor. Doch schon nach zehn Sekunden musste auch Sebastian Elwing hinter sich greifen. Nur zwei Minuten später erzielten die Iserlohner in Unterzahl durch eine zwei auf eins Situation den 5:0 Endstand. Sebastian Elwing hielt anschließend noch einige hochkarätige Chancen und überzeugte im Verhältnis zur Gesamtleistung des Teams. Bezeichnend dafür ist die Statistik der Special Teams: Iserlohn macht aus vier Powerplays zwei Treffer und München bringt in sechs Überzahlsituationen nichts zustande.
„In den letzten Spielen hatten wir Probleme mit dem Tore schießen, aber die Sicherheit unseres Torhüters hat uns heute sehr viel Selbstvertrauen gegeben,“ so Doug Mason, Trainer der Roosters, nach dem Spiel.
München bleibt damit achter, während Iserlohn auf den zehnten Tabellenrang klettert. Am Sonntag erwarten die Roosters die Scorpions aus Hannover am Seilersee. München muss erst wieder am Dienstag in Nürnberg antreten und dort für die nötigen Punkte auf dem Weg in die Pre-Playoffs kämpfen.



















