Eishockey - DEL

17.11.2012

NHL-Lockout

Christian Ehrhoff: Wir müssen jetzt geduldig bleiben

von Oliver Koch

Der deutsche NHL-Star nach dem 4:3 n.V.-Erfolg bei den Eisbären Berlin in einem kurzen Interview mit Hockeyweb über das Eishockey in Deutschland, dem NHL-Lockout und warum die Eisbären-Heimspielstätte so etwas wie ein Glücksbringer für ihn darstellt.


Christian Ehrhoff - Foto: www.stock4press.de

Herr Ehrhoff, Glückwunsch zum Sieg der Krefeld Pinguine über die Eisbären Berlin. Es ist ihr zweiter Sieg im zweiten Spiel in der o2-World Berlin, denn vor etwas über einem Jahr gewannen sie mit den Buffalo Sabres hier den NHL-Opener gegen die LA Kings. Anscheinend ist die Eisbären-Heimspielstätte für Sie ein Glücksbringer?

Würde ich schon sagen! Es macht auf jeden Fall Spaß, hier zu spielen. Für mich ist sie eine der schönsten Hallen. In der Dunkelheit war die Halle mit der Beleuchtung sehr schön anzusehen. Das fiel mir sofort auf, als wir angekommen sind. Ich kenne die Arena auch noch von einer Baustellenbesichtigung im Sommer 2007. Für mich ist sie zu einer der schönsten Hallen geworden.

Thema NHL-Lockout: Am Freitag wurde bekannt, dass es eine zweiwöchige Verhandlungspause zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA geben wird. Wie ist Ihre Meinung als NHL-Spieler?

Ja es stimmt, die Verhandlungen sind wieder einmal abgebrochen worden. Es ist sehr schade, dass die NHL nicht bereit ist, an einem fairen Deal weiter zu arbeiten. Wir von der Spielergewerkschaft müssen jetzt geduldig bleiben und hoffen, dass wir uns bald wieder an einen Tisch setzten können, um einen fairen Deal zu erarbeiten.

Momentan genießen es die Fans, Stars wie Sie in Deutschland spielen zu sehen. Wie erleben Sie dies, auch in der Popularität Ihrer Person?

Die Fans sind schon etwas Besonderes hier. Es gibt ja diese Schlachtrufe, die jeder Verein hat, die richtig Stimmung ins Stadion bringen. Dagegen ist in Nordamerika eher Entertainment angesagt, wo auf dem Videowürfel beispielsweise steht, wann man in die Hände klatschen soll. Dann kommt schon mal Stimmung im Stadion auf. Von den Fans richtig angefeuert zu werden, ist dort doch eher selten.

Sie spielten zuletzt 2003 in der DEL, als Sie mit Krefeld Deutscher Meister wurden. Wie sehen Sie – über neun Jahre später - aktuell die Liga in der öffentlichen Wahrnehmung?

Ich denke, es ist ein guter Anfang mit den Eishockey-Übertragungen im Free TV bei ServusTV geschaffen worden, der in den nächsten Jahren noch ausgebaut wird. Wir von der DEL können uns natürlich mit dem Fußball nicht vergleichen, aber wir müssen es weiter versuchen, dass wir uns als zweite Sportart neben dem Fußball etablieren.

Wie kann es das deutsche Eishockey schaffen, sich langfristig neben dem Fußball als Sportart Nummer 2 zu etablieren?

Das hängt auch mit der Nationalmannschaft zusammen, wenn sie Erfolg hat. Dies war bei der letzten WM zwar leider nicht der Fall, aber jetzt haben wir beim Deutschland-Cup wieder einen guten Anfang gemacht. Bleibt zu hoffen, dass es da so weiter geht.

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