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Kapitän Schubert gibt nicht aufFreezers Kapitän sucht nach Investoren

Freezers Kapitän Christoph Schubert kommt in den letzten Tagen nicht zur Ruhe. Der 34-Jährige kämpft unaufhörlich um den Erhalt seines Teams. Seit Tagen ist er in Hamburg unterwegs, „Klinkenputzen“ wie er selbst in einem Video auf der Seite des Hamburg Abendblattes sagt.

Die Hamburger Morgenpost berichtet von einem Treffen zwischen Schubert und Karl Gernandt. Gernandt ist Generalbevollmächtigter der Kühne Holding, der Firma des Unternehmers Klaus-Michael Kühne, der Großinvestor beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist.

Auch andere Sportler unterstützen die Rettungs-Versuche. Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste unterstützt laut BILD-Zeitung den Versuch, 2.500 Hamburgerinnen und Hamburger dazu zu bewegen, 1.000 Euro für die Rettung der Freezers zu zahlen. Die 2,5 Millionen Euro, die somit zusammenkommen, sollen die AEG davon überzeugen, die DEL-Lizenz für ein weiteres Jahr zu beantragen und dem Klub somit die Möglichkeit geben, im kommenden Jahr auf Investoren- und Sponsorensuche zu gehen.

Doch die Zeit wird knapp, bis Dienstagmittag 12:00 Uhr müssen die notwendigen Unterlagen in der DEL-Zentrale eingegangen sein. Schubert sagt: „Ich werde bis zur letzten Minute kämpfen, das ist dann Dienstag 11:59 Uhr.“

Heute werden über 1.000 Fans der Freezers vor der Barcleycard Arena erwartet. Unter dem Motto „#stehtaufFreezersfans“ wollen sie für Erhalt des Teams kämpfen. Sicher wird auch Schubert vor Ort sein, um die kleine Chance zu bewahren, dass die Sportstadt Hamburg nicht den dritten Profiverein innerhalb von fünf Monaten verliert.