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Ice Tigers mit längeren KrallenTiger-Duell

John Mitchell, hier im Zweikampf mit Austin Madaisky, erzielte den Siegtreffer für die Thomas Sabo Ice Tigers in Straubing. (Foto: Sandra Wichmann)John Mitchell, hier im Zweikampf mit Austin Madaisky, erzielte den Siegtreffer für die Thomas Sabo Ice Tigers in Straubing. (Foto: Sandra Wichmann)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Rasant ging es im ersten Drittel zu, denn beide Tiger-Teams wollten ihre Krallen zeigen, blieben dabei jedoch stets fair. Fehler durfte man sich aber nicht leisten, denn diese wurden meist bestraft. So wie beim ersten Straubinger Tor, als Forececker René Röthke, der insgesamt sehr auffällig spielte, die Scheibe erobert und Adam Mitchell mustergültig einsetzt. Kaum hatten die Gäste durchgeatmet, schon konnten die Hausherren nachlegen. Straubings Coach Tom Pokel meinte nach der Partie: „Wir haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt und 2:0 geführt.“ Doch auch die Gäste waren erfolgreich, als Leo Pföderl einen Abpraller verwerten konnte.

Im Mittelabschnitt neutralisierten sich die Mannschaften in den ersten gut zehn Minuten, sodass es kaum zu nennenswerten Versuchen kam. Doch mitten in die Flaute nutzten die Nürnberger einen Straubinger Fehler und konterten diese aus. Doch es brauchte schon Topstar Patrick Reimer, um das Spiel auszugleichen.

Im Schlussdrittel war so also auf jeden Fall für Spannung gesorgt. Dabei schwappte das Spiel hin und her und Straubing war dicht an der nächsten Führung, doch der hüpfende Puck flog nicht am Mike Zalewskis Schläger vorbei ins Tor, sondern er traf selbigen und wechselte die Richtung. Das Scheibenglück lag in dieser Szene klar bei den Gästen. Tom Pokel erinnert sich: „Wir sind viel näher dran an der 3:2-Führung.“ Es sollte wieder ein Abpraller sein, der den Ice Tigers zum Sieg verhalf. Patrick Köppchen mit einem mächtigen Schuss und der prallt von Straubings Goalie Drew MacIntyre direkt vor die Schaufel von John Mitchell, der blitzschnell reagiert. Die Niederbayern hatten aber nochmals die dicke Chance zum Ausgleich, doch Stefan Loibl machte eine klare Kickbewegung und so konnte sein Tor keine Anerkennung finden und Nürnberg entführte die Punkte. Pokel sagte dazu: „Es war eine korrekte Entscheidung, aber es war sehr knapp zum Schluss.“

Nürnbergs Cheftrainer Rob Wilson kommentierte das Spiel so: „Das war ein sehr schweres Spiel. Toms Jung haben heute Abend echt gekämpft. Jeder Punkt ist wichtig für beide Teams. Wir wollen in den Top-Drei bleiben und die kämpfen für gute Ergebnisse und spielen gutes Eishockey. Wir hatten heute ein paar Mal Glück, besonders an der Torlinie.“ Für Tom Pokel lag der Schlüssel in den geblockten Schüssen: „Sie haben uns auf 24 Schüsse gehalten und wir haben sie auf 28 gehalten, aber Nürnberg hat heute 21 Schüsse blockiert. Ich denke, das war ein wichtiger Schlüssel.“ Zum gesamten Spiel meinte er: „Wir wollten unbedingt gewinnen. Taktisch haben wir alles ausgeführt, wie wir es wollten. Spielerisch war es ein sehr gutes Spiel von uns. Ich bin etwas sprachlos, weil wir sehr gut gespielt haben, aber leider keine Punkte bekommen haben. Aber so ist Eishockey. Es war das beste Spiel seit meinem Amtsantritt.“

Tore: 1:0 (4:45) Adam Mitchell (René Röthke), 2:0 (7:57) Levko Koper (Kyle MacKinnon, Max Renner), 2:1 (8:38) Leo Pföderl (Patrick Reimer), 2:2 (28:05) Patrick Reimer (John Mitchell), 2:3 (50:21) John Mitchell (Patrick Köppchen).

Schiedsrichter: Christoffer Hurtik, Stefan Eichmann; Linienrichter: Kilian Hinterdobler, Andreas Hofer.

Strafen: 4:6 (2:2, 0:2, 2:2).

Zuschauer: 3.937.

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