Neben den Carolina Hurricanes, die durch einen 4:2 Sieg gegen die Tampa Bay Lightnings als achtes und letztes Team der Eastern Conference endgültig in die Play-offs einziehen, haben sich auch die Chicago Blackhawks (3:3 in Detroit) endgültig für die

Die Edmonton Oilers

nutzten ihre einzige Chance und schlugen den direkten Konkurrenten aus Arizona

mit 3:0. Nach der 2:0 Führung durch Marty

Reasoner (Vorlage von Jochen Hecht)

und Dan Cleary setzte Youngster Mike

Comrie mit einem echten Highlight Goal den Schlusspunkt gegen die Phoenix

Coyotes. Das Supertalent der Oilers versetzte mit einem spektakulären move

Gästegoalie Sean Burke und erzielte

sein 33. Saisontor. Tommi Salo durfte

nach 23 Saves seinen 6. Shutout in dieser Saison feiern.

 

Durch den Sieg der Oilers sind die Chancen der Dallas

Stars auf ein Minimum gesunken. Nach der zweiten Drittelpause führten die

Texaner gegen Minnesota Wild mit 4:2 durch Jere

Lehtinen, Darryl Sydor, Manny Malhotra

und Pierre Turgeon bei Gegentreffern

von Marian Gaborik und Antti

Laaksonen. Innerhalb von 21 Sekunden platzten jedoch alle Träume auf einen

Sieg durch den Doppelschlag von Jim Dowd und

Andrew Brunette in der

49.Minute wie eine Seifenblase, und das ausgerechnet gegen die Stadt, in der die

Franchise der Stars bis 1993 beheimatet war. Kein guter Tag im übrigen auch für

Ed Belfour und den ehemaligen Stars

Backup-Goalie Manny Fernandez, da

beide Torhüter im Laufe des Spiels ausgewechselt wurden.

 

Während die Texaner also nach einigen erfolgreichen Jahren

vor dem endgültigen Aus stehen, dürfen sich die Chicago Blackhawks nach 1997 erstmals wieder über Play-offs freuen.

Da konnten sie auch verschmerzen, dass die 3:1 Führung durch Eric

Daze, Phil Housley und Steve Thomas

im letzten Drittel noch abgegeben wurde. Nach dem Treffer von Sergej

Fedorov und den Anschluß durch Igor

Larionov setzte Darren McCarty mit

seinem 100.NHL-Tor den Schlußpunkt. Bis dahin war Chicagos’s Ersatztorhüter Steve

Passmore mit 37 Saves der überragende Akteur, der den hochverdienten

Ausgleich zum 3:3 Endstand jedoch nicht verhindern konnte.

 

Nach fünf Jahren Abstinenz wollten eigentlich auch die New

York Rangers mal wieder in die Endrunde einziehen, aber wie so oft nutzten

auch größte Investitionen in Superstars wenig, da die Broadway Blue Shirts

erneut ihr Saisonziel klar verpassten. Im Heimspiel gegen die Toronto

Maple Leafs liessen sich die Rangers nun sogar abschlachten und unterlagen

im Madison Square Garden mit 2:7.  Nach

40 Minuten stand es noch 2:3 durch Pavel

Bure und Eric Lindros auf der

einen, sowie Cory Cross und den

zweifachen Torschützen Darcy Tucker auf

der anderen Seite. Innerhalb von 10 Minuten mündete das Match in ein Debakel,

da Shayne Corson, Mats

Sundin, Mikael Renberg und erneut Verteidger Cross

zum 7:2 trafen. Danach liess sich der entnervte Youngster Dan

Blackburn auswechseln und so kam Johan

Holmqvist zu seinem NHL-Einsatz.

 

Was den Rangers seit Jahren nicht gelingt, setzten die San

Jose Sharks in die Tat um. Die Kalifornier haben zum sechsten mal in Folge

ihre Punktausbeute aus der Vorrunde verbessert, was bisher in dieser Konstanz 

in der NHL-Geschichte noch keinem Team gelang. Kapitän Owen

Nolan stellte die Basis für den 5:3 Sieg bei den Columbus

Blue Jackets bereits relativ früh her, als er mit zwei Toren und einer

Vorlage für eine 3:0 Führung sorgte. Nachdem die Gastgeber im turbulenten

Mitteldrittel zunächst durch Ray Whitney

und David Vyborny verkürzten, sorgten

Todd Harvey, der zuvor schon zwei

Assists sammeln konnte und Patrick Marleau,

der nach einer Durststrecke mittlerweile zum sechsten Mal in Folge punkten

konnte, noch im zweiten Abschnitt für die Entscheidung. Sean Pronger sorgte im

letzten Drittel für den Endstand.

 

Die Carolina

Hurricanes nutzen den ersten „Matchball“ und brachten die Play-off

Teilnahme mit einem 4:2 Sieg gegen die Tampa

Bay Lightnings in trockene Tücher. Bei Gegentreffern von Brad

Richards und Ex-Hurricane Shane Willis

sorgten Jeff O’Neill, Bates Battglia

sowie die Routiniers Rod Brind’Amour

und Ron Francis für die Qualifikation

und lange Gesichter in Washington.

 

Neben den nun endgültig ausgeschiedenen Capitals spielen

mittlerweile auch die Buffalo Sabres

und die Pittsburgh Penguins um die

goldene Ananas. Im letzten Jahr war dieses Duell noch ein Klassiker im

Halbfinale der Eastern Conference, bei der gestrigen Partie fühlte man sich

mangels Defensivarbeit eher an ein All-Star Game erinnert. So endete das muntere

Scheibenschiessen mit einem bemerkenswerten Schußverhältnis von 41:37. Chris

Gratton , Richard Smehlik und der zweifache Torschütze Miroslav

Satan sorgten für die 4:2 Führung der Sabres, die nach den vorherigen

Treffern von Kris Beech und Alexei Kovalev im letzten Abschnitt durch Jeff Toms und Randy Robitaille

noch in ein 4:4 umgewandelt werden konnte. Dadurch wurden die Serien

fortgesetzt. Während die Sabres seit sieben Spielen ungeschlagen sind, blieben

die Gastgeber aus Pittsburgh auch im achten Spiel ohne Sieg.

 

Die „goldene Ananas“ ist sowohl den Atlanta Thrashers als auch den Florida

Panthers aus den vergangenen Jahren mehr als bekannt. Auch in dieser Partie

waren die Abwehrreihen nur physisch anwesend und so hatte Milan Hnilicka im Kasten der Thrashers mit 44 Paraden alle Hände voll zu tun. Die Gegentore von Olli

Jokinen, Kristian Huselius, Pierre Dagenais und Joey Tetorenko konnte auch er nicht verhindern und so endete auch

diese Begegnung mit 4:4, da die Thrashers durch Jeff Cowan, Tommi Kallio und den zweifachen Torschützen Dany

Heatley erfolgreich waren.

 

Die New Jersey

Devils nähern sich weiter ihrer Play-off Form und konnten sich im Duell

gegen die ebenfalls ambitionierten Philadelphia

Flyers mit 1:0 durch ein Tor von John

Madden in der 50.Minute durchsetzen. Martin

Brodeur durfte sich nach 27 Saves über einen weiteren Shutout freuen.

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