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Heimserie der Red Bulls München ist gerissenIserlohn Roosters siegen beim Meister

Iserlohns Trainer Rob Daum konnte sich über einen Sieg bei den Red Bulls München freuen. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)Iserlohns Trainer Rob Daum konnte sich über einen Sieg bei den Red Bulls München freuen. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)
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Die mehr als 800 mitgereiste Fans aus dem Sauerland sahen eine flott aufspielende Roosters-Mannschaft sahen, die sich vor 4830 Zuschauern durchsetzte. Für die Red Bulls ist es bereits das dritte Spiel mit einem ausgedünnten Kader, in dem nach dem Derby gegen Ingolstadt sogar sechs Akteuere fehlten. Ebenso zu leiden hatten auch die Gäste, die auch nur mit drei Reihen antreten konnten.

Trotzdem gingen die Roosters schon früh in der Partie mit 2:0 in Führung. Die Red Bulls taten sich sichtlich schwer und schienen müde und einfallslos. Die Zweikämpfe an der Bande wurden nur mangelhaft geführt, wichtige Pässe kamen nicht zustande und oft standen sie sich gegenseitig im Weg. Genauso ging es auch im zweiten Drittel weiter und zwar bis zur 31. Minute, als Keith Aucoin die Red Bulls wieder zurück in die Partie brachte. München von nun an bissiger in den Zweikämpfen und zielstrebiger im Offensivspiel. Das größte Manko blieb aber durchweg die Chancenverwertung der Gastgeber, sodass sich die zahlreich mitgereisten Fans aus Iserlohn weiterhin über die Führung freuen konnten.

Ein weiterer Jubel der Gäste fand in der Entscheidung der Schiedsrichter ihr jähes Ende, die ein mit dem Schlittschuh erzieltes Tor zurecht aberkannten. Don Jackson zog gegen Ende noch einmal alle Register, um das Ruder doch noch herumreißen zu können, jedoch am Ende ohne Fortune. Für die Red Bulls war es die erste Heimniederlage seit acht Spielen, während die Iserlohn Roosters mit dem Sieg sowie mit Hilfe der mitgereisten Fans das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machten.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Iserlohns Trainer Rob Daum: „Das war ein hart umkämpftes Spiel.“ Münchens Coach Don Jackson erklärte nachher: „Wir haben alles versucht, um das Spiel zu drehen, aber gerade im ersten Drittel war Iserlohn wacher als wir.“

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