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Düsseldorf vermiest Straubings HeimauftaktTigers verlieren Spiel im Mitteldrittel

Straubings Tor unter Beschuss: Die Düsseldorfer EG fuhr einen verdienten Sieg ein. (Foto: Sandra Wichmann)Straubings Tor unter Beschuss: Die Düsseldorfer EG fuhr einen verdienten Sieg ein. (Foto: Sandra Wichmann)
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Fehler bringen Tore

Die ersten Minuten liefen nahezu ohne Unterbrechungen, wobei die Chancen etwa gleich verteilt waren. Nach Ablauf der ersten Düsseldorfer Strafe gab es die bis hierhin dickste Chance. Rob Bordson kommt von der Sünderbank zurück und hat urplötzlich ein Solo in Richtung Basti Vogl. Doch bis zur Führung der DEG musste man noch weitere drei Minuten warten, dann brachte Brandon Burlon die Scheibe ins Netz. Die Tigers brauchten jedoch nur 21 Sekunden, um das zu egalisieren. Der ansonsten gute DEG-Goalie Mathias Niederberger, griff dabei heftig daneben. Noch ein kleiner Faustkamp zwischen Manuel Strodel und René Röthke und dann war Pause.

Eiskalte DEG

Im Mitteldrittel ging es ganz schnell. Mit zwei frühen Toren binnen 41 Sekunden zogen die Gäste davon. Straubing von der Rolle und mit viel zu vielen Fehlern. Gerade als eine Straubinger Strafe abläuft, haut Max Kammerer den Puck zur Vorentscheidung in die Maschen. Erst mit einer Strafe gegen Daniel Weiss kamen die Niederbayern wieder besser in Spiel, blieben aber erfolglos. Anders die DEG. John Henrion überrumpelt Dylan Yeo an Straubings blauer Linie und beendet mit dem fünften Düsseldorfer Treffer den Arbeitstag von Basti Vogl. Für ihn übernahm Dimitri Pätzold. Die letzten Minuten gehörten nochmals den Tigers, als sie in Überzahl aus allen Rohren feuerten.

Niederbayerisches aufbäumen

Die Worte von Straubings Coach Bill Stewart saßen offenbar, denn die Gäubodenstädter taten alles, außer die Köpfe hängen zulassen. Der kämpferische Einsatz zeigte Früchte und wurde innerhalb von 28 Sekunden gleich doppelt belohnt. War am Ende des Mitteldrittels die Fanstimmung noch im Keller, kochte der Pulverturm plötzlich wieder und Hoffnung kam greifbar auf. Allerdings sollte es nichts mehr mit einem Heimsieg werden, denn gut sieben Minuten vor der Sirene machte Darryl Boyce den am Ende verdienten Düsseldorfer Sieg perfekt.

Stimmen und Meinungen

Düsseldorfs Verteidiger Bernhard Ebener fast das Spiel zusammen: ’Das erste Drittel war ausgeglichen, wobei ich sagen würde, dass wir einen Tick besser waren. Im zweiten Drittel haben wir unsere Chancen genutzt und verdient die hohe Führung rausgeholt. Im dritten Drittel sind wir schlecht gestartet und haben zwei schnelle Gegentore bekommen, das haben wir uns anders vorgenommen. Mit ein bisschen Cleverness und Kampfkraft haben wir dann aber den Sieg verdient heimgebracht.“ Auf einen entscheidenden Spielmoment will sich Ebern nicht festlegen: ’Ich bin kein Freund von Knackpunkten. Das Spiel entwickelt sich. Wir haben uns wieder gefangen und gewonnen.“ Hilfreich war aber wohl die Auszeit im Schlussabschnitt. ’Man weiß nicht, was ohne die Auszeit passiert wäre, aber es war auf jeden Fall gut. Wir haben uns wieder fokussiert, auf das was wir uns vorgenommen haben.“

Im Stadion am Pulverturm sah man heute auch Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU). Er meinte im kurzen Gespräch nach dem Spiel: ’Das zweite Drittel war natürlich nichts, aber im letzten Abschnitt zeigte die Mannschaft Kampfgeist und Leidenschaft.“ Der OB ist ohnehin bekennender Tigers-Fan: ’Wenn es die Zeit zulässt, bin ich, so oft es geht, hier. Die Tigers gehören zu Straubing. Der Slogan