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Don Jackson: „Straubing hat uns nichts geschenkt“Red Bulls München besiegen die Tigers nach 0:2-Rückstand

Der Deutsche Meister in München drehte einen Rückstand gegen die Straubing Tigers. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)Der Deutsche Meister in München drehte einen Rückstand gegen die Straubing Tigers. (Foto: GEPA pictures/ Markus Fischer)
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Trotz der deutlich höheren Spielanteile der Red Bulls gingen die Gäste nicht unverdient mit 2:0 in Führung. „Nach dem Rückstand haben wir nicht die Nerven verloren, sondern konzentriert weitergespielt“, sagte der Münchner Trainer Don Jackson. München schien sichtlich überrascht, wie Straubings Coach Leask die Reihen umbaute. Die Gastgeber taten sich lange Zeit sehr schwer gegen früh attackierende Niederbayern und so war es nicht verwunderlich, dass mit Markus Lauridsen der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch einen Verteidiger erzielt wurde.

Erst zwei Powerplay-Situationen brachten die Red Bulls wieder auf Kurs, die jetzt zunehmend konzentrierter agierten. Auch an Härte hatte das Derby wie üblich einiges zu bieten. Höhepunkt war ein Zwist zwischen Sam Klassen und Brooks Macek, der aber umgehend von den beiden Linesmen beendet wurde.

In den zwei ereignisreichen Dritteln scheinen sich beide Teams müde gespielt zu haben: die Attraktivität sowie das Tempo ließen merklich nach. Sieben Minuten vor Schluss meldeten sich die Gäste wieder zurück und gaben der Partie wieder Würze. Doch Frank Mauer bracht die Red Bulls nur 19 Sekunden später erneut in Führung. Kapitän Michi Wolf und Brooks Macek machten kurz vor Schluss mit zwei Powerplay-Toren noch das halbe Dutzend voll und die drei Punkte für die Red Bulls perfekt. „Wir haben das Spiel durch zu viele Strafzeiten aus der Hand gegeben“, so Leask.

„Wir wussten, dass das ein sehr schweres Spiel werden würde. Wir waren gut vorbereitet. Beim Spiel fünf-gegen-fünf war ich zufrieden mit meiner Mannschaft“, erklärte Leask weiter. „Das war ein sehr intensives Spiel. Straubing hat uns nichts geschenkt“, sagte Red-Bulls-Coach Don Jackson.