Der Glücklichere hat gewonnenMannheim – Berlin: Matchwinner Plachta

Matthias Plachta netzte viermal ein. (Foto: dpa)Matthias Plachta netzte viermal ein. (Foto: dpa)
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Die erste auffällige Aktion von ihm war unnötiges Foul in der Offensivzone, danach gab es nur noch Positives zu vermelden. Unter Assistenz von David Wolf (2), Chad Kolarik (2) und Danny Richmond glich er die Berliner 1:0-Führung aus dem Anfangsdrittel (2., Jamie MacQueen) im Mitteldrittel aus und drehte das Spiel (25. PP 1; 37.). Nachdem die Eisbären im Schlussabschnitt durch Charles Linglet (bei doppelter Überzahl, 44.) und Julian Talbot (51.) auf 2:3 gestellt hatten, wiederholte er das Spielchen. Vier Sekunden vor Schluss glich er das Spiel aus und nach 20 Sekunden in der Verlängerung erlöste er seine Farben mit dem Siegtreffer.

Klar ist, seine Treffer haben alle das Zeug für die Top Ten und sie resultieren aus einer einstudierten Variante im Powerplay und drei genialen Momenten seiner Mitspieler, das funktioniert aber nicht immer, vor allem in den Play-offs nicht. Was auch funktionierte, war das Unterzahlspiel der Adler, dazu hatten sie aufgrund einer Reihe unnötiger Strafen reichlich Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen. Ansonsten war im Spiel der Adler zwar viel Kampf, aber auch reichlich Krampf zu sehen, sie stecken noch mitten im Vorbereitungsloch, bis auf eine „Handvoll“ Spieler hat keiner Play-off-Form. So wäre das Spiel beinahe zu Gunsten der Berliner ausgegangen, deren Spielanlage über das ganze Spiel hinweg schneller, technisch besser und klarer im Aufbau war, die Adler hätten sich über eine Niederlage nicht beschweren können.

Besonders bitter für die Berliner ist natürlich, den Sieg vor Augen, der Zeitpunkt des Ausgleichs durch Mannheim, vier Sekunden vor Schluss. Sowas muss man erst mal verkraften, inklusive der Tatsache, dass das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie nicht der Bessere, sondern der Glücklichere gewonnen hat.

Am Freitag in Berlin wird man sehen, wie die Eisbären das verkraftet haben. Wenn die Adler ihrerseits dort bestehen wollen, müssen sie sich vor allem in der Defensive und im Spielaufbau deutlich steigern. Interessant und richtungsweisend wird es allemal werden.

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