Eishockey News

Augsburger Panther schlagen französischen Meister5:1-Erfolg gegen Gap beim Dolomiten-Cup

Die Rapaces aus Gap im Angriff - doch letztlich bestimmten die Augsburger Panther die Partie. (Foto: Max Pattis/Dolomiten-Cup)Die Rapaces aus Gap im Angriff - doch letztlich bestimmten die Augsburger Panther die Partie. (Foto: Max Pattis/Dolomiten-Cup)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Bereits das erste Halbfinale bot den knapp 1000 Zuschauern in der Würtharena ein äußerst rasantes Duell. Zunächst war es der Traditionsklub aus der DEL, der klar tonangebend war. Mit feinstem Kombinationsspiel setzten die Panther den Cracks aus dem südfranzösischen Städtchen Gap arg zu. Die Folge war eine frühe Zwei-Tore-Führung: Andrew Leblanc stellte in der dritten Minute auf 1:0, Matt White erhöhte keine zehn Minuten später auf 2:0. Danach allerdings fanden die ’Raubvögel“ besser ins Spiel und schafften es, sich aus der Umklammerung zu befreien. Ein kurioses Torhütergeschenk brachte sie dann wieder richtig ins Spiel. AEV-Goalie Ben Meisner zögerte mit einem Abspiel, ließ sich schließlich die Scheibe von der Kelle nehmen und lud Maurin Bouvet zum Anschlusstreffer ein. Kurze Zeit später war Gap-Stürmer Romain Gutierrez bei einem Pfostentreffer im Pech.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Champions-League-Teilnehmer aus Frankreich am Drücker und bot den favorisierten Schwaben tapfer die Stirn. Diese verloren etwas den Faden und trugen so dazu bei, dass die Zuschauer nun ein äußerst ausgeglichenes Duell geboten kamen, in dem beide Seiten nicht vor Härteeinlagen zurückschreckten.

Die Torhüter bekamen allerdings erst im Schlussabschnitt wieder richtig zu tun — insbesondere Gap-Goalie Jeff Lerg, der in der 43. Minute hinter sich greifen musste, als der ehemalige Rittner Meisterspieler Gabe Guentzel von der blauen Linie abzog. Nur drei Zeigerumdrehungen später erhöhte der formstarke Augsburger Neuzugang White auf 4:1. Nun war der Widerstand der Rapaces gebrochen. Der aufgerückte Mark Cundari sorgte schlussendlich für den klaren 5:1-Endstand.

Die Augsburger Panther können sich nun zurücklehnen und am Samstag in leiser Vorfreude den Auftritt ihres Finalgegners beobachten. Dieser wird im Duell zwischen DEL-Klub Thomas Sabo Ice Tigers und dem Schweizer Vizemeister EV Zug ermittelt. Spielbeginn ist um 20 Uhr.