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Augsburg gewinnt das Duell der PantherDEL kompakt

Düsseldorfer EG – Adler Mannheim 2:7 (1:3, 1:3,0:1)

Für die Düsseldorfer war die Partie gegen Mannheim ziemlich wichtig. Mit elf Punkten Rückstand auf den zehnten Rang musste eine Meisterleistung gezeigt werden – und das vor den Augen der Spieler, die 1967, also vor 50 Jahren, den ersten Titel nach Düsseldorf geholt hatten. Doch gegen die starken Mannheimer sollte dies nicht einfach werden. Und das zeigten die Gäste sehr schnell. Gleich in der zehnten Minute traf Chad Kolarik zum 0:1. Die DEG hatte keine Chance, das Powerplay zu stoppen, und kassierte kurz vor Ablauf der Zeit das Tor. Doch die Düsseldorfer ließen das nicht auf sich sitzen. Nur zwei Minuten später der Ausgleich durch Manuel Strodel.  Es ging Schlag auf Schlag. Denn auch die Adler kamen direkt zum nächsten Treffer. In der 13. Minute machte Luke Adam das 1:2. Denis Reul erhöhte in der 17. Spielminute dann auf 1:3. Die Düsseldorfer fanden nur noch schwer in das Spiel. Und so ging es auch im zweiten Drittel weiter. Garrett Festerling machte in Überzahl das nächste Tor für die Gäste. Die Düsseldorfer bemühten sich, doch gegen die starke Leistung der Mannheimer kamen sie nur schwer an. Doch dann konnte Chris Minard in der 32. Minute auf 2:4 verkürzen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels trafen Daniel Sparre und Chad Kolarik erneut für die Gäste. Mit 2:6 ging es dann in den letzten Spielabschnitt. Zehn Minuten waren gespielt und Sparre ließ  Bick keine Chance und machte das 2:7. Im letzten Spielabschnitt passierte nicht mehr all zu viel. Für die DEG war nicht mehr groß etwas zu holen. Daniel Sparre erhöhte in der 50. Minute noch einmal auf 2:7.

ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 3:4 (0:2, 0:1, 3:1)

Die Augsburger gingen mit drei Siegen am Stück gestärkt in die Partie gegen Ingolstadt. Und an den Erfolg wollten die Panther natürlich anknüpfen. Nach zwei Schuss-Antäuschungen landete die Scheibe nach nur zwei Minuten durch Michael Davies im Tor. Die Gäste gingen in Führung. Es folgte das 0:2 durch Trevor Parkes in der 13. Spielminute. Die Ingolstädter inzwischen mit viel Tempo in der gegnerischen Zone, konnten dort aber keine Aktionen durchbringen. So ging es mit einem Rückstand der Hausherren in die erste Pause. Minute 25: Davies schob auf rechts zu LeBlanc, der traf ohne Probleme. 0:3 für die Gäste. Es ging also in das letzte Drittel im Bayern-Derby. Und das fing gleich wieder sehr torreich an. Brady Lamb machte das Ding rein. Doch nun wollten die Ingolstädter immer mehr. Innerhalb von vier Minuten machten sie dann zwei Tore. Brandon Buch und Thomas Greillinger konnten den Puck ins gegnerische Tor bringen. Die Aufholjagd begann nun. Thomas Oppenheimer machte nur eine Minute später das 3:4. Das Comeback schien perfekt. Die Gastgeber hatten gute Minuten, doch die Augsburger sorgten für Entlastung.  20 Sekunden vor dem Ende verhinderte Boutin dann den Ausgleich. Das Spiel ist zu Ende und die Gäste nahmen die drei Punkte mit.

Iserlohn Roosters – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

Durch Siege gegen Krefeld und Straubing kann der Saison-Endspurt noch einmal richtig für spannend die Roosters werden. Hoch motiviert gingen sie in die Partie gegen Bremerhaven. Doch das erste Drittel war nicht sonderlich ereignisreich. Gleich zu Beginn überstanden die Gastgeber eine doppelte Unterzahl und ließen wenig zu. Mehr passierte hier nicht. Die beiden Mannschaften lieferten sich im ersten Drittel eine ausgewogene Partie, jedoch fehlten die Tore. Mit einem 0:0 ging es nun in den zweiten Spielabschnitt. Bremerhaven behinderte sich in eigener Unterzahl gegenseitig und zwang Blaine Down fast zum 1:0. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und fuhr einen Konter aus. 1:0. Kurz vor der Pause bauten die Roosters ihre Führung dann aus. Greg Rallo machte das 2:0. Pause. Im letzten Spielabschnitt präsentierten sich die Gastgeber stärker und erarbeiteten sich deutliche Chancen. Bremerhaven fehlte besonders in der Offensive jeglicher Biss. In der 51. Spielminute machte Troy Milam das 3:0. Das Spiel ist so gut wie entschieden. Doch die Gäste wollten zumindest noch ein Tor machen. Owens fuhr von hinter dem Tor in den Slot und versenkte dort einen zweiten Versuch. Mit einem 3:1 ging die Partie zu Ende.

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 3:5 (2:1, 0:2, 1:2)

Die Grizzlys Wolfsburg sind zu Gast beim Deutschen Meister. Und gerade München wollte den Vorsprung auf  Verfolger Nürnberg verteidigen und die Tabellenführung sichern. Die Gäste hingegen wollten den sechsten Tabellenplatz verteidigen. Doch erst mal hatten die Münchner einen Traumstart. Gleich in der zweiten Minute machte Keith Aucoin das 1:0. Gute zehn Minuten später zog Matt Smaby nach zum 2:0. Doch zum Ende des ersten Drittels nutzten auch die Gäste ihre Chance. David Leggio konnte einen Schlagschuss nur nach vorne abprallen lassen, Gerrit Fauser ist zur Stelle und machte problemlos das Tor. Mit 2:1 ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel begann dann wesentlich ausgeglichener. So wunderte es nicht, dass Brent Aubin in der 30. Minute zum 2:2 ausglich. Und so ging es weiter. In der 37. Minute traf dann Fabio Pfohl für die Gäste, die das Spiel nun gedreht hatten. Somit gingen die Wolfsburger mit einer Führung in den letzten Spielabschnitt. Die Münchner kamen zurück und sorgten in der 54. Minute durch Keith Aucoin für den Ausgleich – 3:3. Die Rechnung hatten sie allerdings nicht mit den Wolfsburgern gemacht. Brent Aubin und Nick Jonson machten in der 56. und 58. Spielminute den Puck rein. Damit war das Spiel entschieden.

Thomas Sabo Ice Tigers – Krefeld Pinguine 6:3 (1:2, 2:1, 3:0)

Ziemlich torreich ging es auch in der Partie zwischen Nürnberg und Krefeld zu. Die Ice Tigers gingen natürlich als klarer Favorit in das Match gegen den Tabellenletzten, für den es eigentlich nur noch darum ging mit Anstand aus der Saison verabschiedet zu werden. Das erste Drittel ging los. In der fünften Spielminute gingen die Nürnberger gleich in Überzahl in Führung. Steven Reinprecht fälschte einen Schuss vor dem Tor leicht ab und lenkte den Puck dann unhaltbar für den Keeper unter die Latte. 1:0. Doch das wollten die Krefelder nicht auf sich sitzenlassen und glichen durch Mike Collins zum 1:1 aus. Keine drei Minuten später drehte Martin Ness die Partie für die Krefelder. Ness bekam die Scheibe mit etwas Glück von Kyle Klubertanz und ließ sie dann aus der Drehung Richtung Reimer fliegen. Dem Torhüter der Krefelder war in dem Moment die Sicht verdeckt, so dass der Puck im Netz landete. Mit einem 1:2 ging es in den zweiten Spielabschnitt. In der 25. Spielminute dann der Ausgleich zum 2:2 durch Patrick Reimer. Es ging spannend weiter, denn die Krefelder legten durch den Treffer von Marco Rosa wieder vor – 2:3. Keine fünf Minuten später folgte in der 40. Spielminute der erneute Ausgleich zum 3:3 von Steven Reinprecht. Und auch im letzten Drittel sind noch einige Tore gefallen. Gleich zu Beginn machte Yaslin Ehliz das 4:3 für die Hausherren. Es folgten weitere Treffer von Brandon Segal und Brett Festerling. Damit war das Ding entschieden und die Ice Tigers konnten sich nach einem harten Stück Arbeit den Sieg sichern.

Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)

Die Gäste aus Köln gingen mit einer besseren Ausgangsposition in die Partie gegen die Schwenninger Wild Wings. Zudem konnten die Haie wieder auf Patrick Hager setzen, der nach seiner abgelaufenen Sperre zurück ins Team kehrte. Und so ging es erwartungsvoll in das erste Drittel. Gleich in der sechsten Spielminute konnten die Gäste das 0:1 durch Travis Turnbull markieren. Nur sechs Minuten später gelang den Wild Wings durch Jiri Hunkes der Ausgleich. Somit ging es unentschieden in die erste Drittelpause. Und aus der kamen die Kölner Haie ziemlich gestärkt wieder zurück. Innerhalb von nur zwei Minuten trafen Philip Gogulla und Shwan Lalonde jeweils für die Gäste. Das zweite Drittel war zu Ende und die Hausherren im deutlichen Rückstand. In der 49. Minute wurde es dann noch einmal spannend. Jerome Samson hatte es bei der Partie schon öfter versucht, doch erst jetzt klappte es. Aus dem Slot traf Samson im Powerplay per Direktabnahme. 2:3. Nur eine Minute später schlugen die Haie dann zurück. Travis Turnbull machte seinen zweiten Treffer an dem Abend. In der letzten Spielminute war das Ding dann durch. Gogulla traf nach einem Zuspiel von Hager in das leere Tor.